Région: Vorarlberg

Gegen die Nichtverlängerung der Intendantin des Vorarlberger Landestheaters Stephanie Gräve

La pétition est adressée à
Aufsichtsrat der Vorarlberger Kulturhäuser-Betriebsgesellschaft mbH

1 202 signatures

31 %
902 depuis 2 900 pour le quorum en Vorarlberg Vorarlberg

1 202 signatures

31 %
902 depuis 2 900 pour le quorum en Vorarlberg Vorarlberg
  1. Lancé 15/03/2026
  2. Recueillir > 3 mois
  3. Soumission
  4. Dialogue avec le destinataire
  5. Décision
données personnelles
 

J'accepte que mes données soient conservées. Je peux retirer ce consentement à tout moment.

Actualités

22/03/2026 07:06

An dieser Stelle lassen wir Künstler:innen zu Wort kommen, die Intendantin Stephanie Gräve unterstützen.

Heute: Stefan Otteni, Regisseur

„Die Entlassung von Stephanie Gräve wäre ein großer Fehler. Als Gastregisseur, der seit langen Jahren mit Frau Gräve arbeitet, kann ich von der Arbeit mit ihr nur Gutes erzählen: Stephanie Gräve schafft es, auf engagierte und zugewandte Art, Projekte ins Leben zu rufen, die egal wie ungewöhnlich und künstlerisch gewagt sie sein mögen – immer das Ensemble, die Zuschauer und den Ort mitdenken für die sie entstehen. Das heisst: Sie plant und schafft nie an den Leuten vorbei, sie fühlt sich immer den Bürgern der Stadtgesellschaft verpflichtet ihnen sinnliches, politisch waches und zugängliches Theater zu zeigen – dafür wird sie zurecht mit Publikumsrekorden, Festivaleinladungen und Preisen belohnt.

Als Gast an ihrem Theater – ich bin gerade das vierte Mal eingeladen, bei ihr in Bregenz zu arbeiten – fühlt man sich immer gefördert, kritisch begleitet, und von allen Abteilungen mit großem Engagement unterstützt und willkommen geheißen. Egal ob sie, wie bei meiner ersten Produktion „Jephtha“, die Mühen und Frustrationen der Coronazeit durch eine mutige Planung zu einer glänzenden Premiere geführt hat. Ob sie wie bei „Wunsch und Widerstand“ keine Mühen scheute, einem großen Text in aller schönen Kompliziertheit zur Uraufführung zu verhelfen. Ob sie es begeistert unterstützt hat, dass bei unserer Produktion „Aus seinem Leben“ der Theaterverein Bizau die Zeit des Franz Michel Felders so unvergleichlich zum Leben erweckt hat – oder ob sie so wie jetzt mit unserem Projekt „Shosha“ eine dem Theater lang verbundene Schauspielerin zusammen mit einem radikalen Text zurück auf die Bühne des Landestheaters bringt Stephanie Gräve schafft es, relevante Themen immer auf eigene Weise zu verhandeln, ihren Gästen, ihrem Ensemble einen maximalen Schutzraum zu schaffen – und die Zuschauer mit großem Schwung und Liebe zur Sache mit auf eine Reise zu nehmen hin zu einem intelligenten und dabei populären Theater. Frau Gräve ist ein Glücksfall für jeden Theaterbetrieb. Sie ohne Not vor der Zeit abzusetzen wäre eine theaterpolitische Dummheit und ein großer Verlust für Stadt und Leute."


Contribuez à renforcer la participation citoyenne. Nous souhaitons faire entendre vos préoccupations tout en préservant notre indépendance.

Financer maintenant