„Fairness im Radio: Musikquote JETZT!!!

Petition richtet sich an
Nationalrat der Republik Österreich/Bundesregierung, Kulturministerium, Medienministerium, Rundfunkregulierungsbehörde, ORF-Stiftungsrat und Landesmedienbehörden

829 Unterschriften

4 %
786 von 19.000 für Quorum in Österreich Österreich

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  1. Gestartet Juni 2025
  2. Sammlung noch 4 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

23.09.2025, 06:53

Grund der Änderung:
Die Petition wurde aktualisiert, da nunmehr genaue Daten aus den AKM-Abrechnungen vorliegen. Dadurch konnten die bisherigen Schätzungen korrigiert werden. Weiters wurden neue Wertschöpfungsberechnungen ergänzt, die zeigen, welches gewaltige Potenzial eine 30 %-Radioquote über die kommenden 10, 20, 30, 40 und 50 Jahre entfalten könnte. So wird deutlich, dass nicht nur jährlich 20–25 Mio. € in Österreich bleiben würden, sondern sich langfristig eine Milliarden-Wertschöpfung im Inland aufbaut, die Kultur, Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort massiv stärkt.


Neue Begründung:

Für mich – als Musiker:in, Veranstalter:in oder Musikliebhaber:Weil wir tagtäglich erleben, wie hochqualitative Musik aus Österreich kaum im Radio stattfindet – außer sie kommt von ein paar wenigen, etablierten Acts.Newcomer? Fehlanzeige.Airplay um 3 Uhr früh? Kein Publikum, keine Wirkung.Ohne Sichtbarkeit gibt’s keine Karriere, keine Buchungen, keine Einnahmen.

Für andere – für die Gesellschaft & Wirtschaft:

  • Die österreichische Musikwirtschaft schafft über 7,5 Mrd. € Wertschöpfung, 117.000 Jobs und trägt 2,8 % zum BIP bei.
  • Trotzdem fließen jährlich überMillionen 80von Mio. €Euros an Musik-Tantiemen ins Ausland – weil im Radio fast nur internationale Musik läuft.
  • Mit

Radiolizenzerträge einerÖsterreich Quote(2023): würdenca. mindestens15,6 20Mio. Mio. €€Aktueller jährlichAnteil österreichischer Musik (~10 %): ca. 1,56 Mio. €Tantiemen für heimische Künstler:innenBei 30 % Quote: ca. 4,68 Mio. € Tantiemen für heimische Künstler:innenZusätzlicher Inlandseffekt: +3,1 Mio. € pro Jahr

Eine 30%-Radioquote würde 3,1 Mio. € zusätzlich im Inland bleibenbinden, die fürbisher Künstler:innen,ins Labels,Ausland Studiosfließen.

  • Multipliziert &mit Technikbetriebe.dem WIFO/IKM-Multiplikator (2,5) ergibt das einen jährlichen wirtschaftlichen Gesamteffekt von ca. 7,75 Mio. € .

Und vor allem:Ohne gezielte Förderung für neue Acts und unbekannte Künstler:innen bleibt die Musikquote ein Feigenblatt für die immer gleichen Namen.Wir fordern daher:🎙️ Ein verpflichtender Anteil für Newcomer – innerhalb der Quote!

  • Nur so entsteht echte Vielfalt. Nur so bekommen junge Talente eine faire Chance.

Warum muss jetzt gehandelt werden?

  • Der ORF und viele Privatsender verfehlen freiwillige Zielvorgaben seit Jahren.
  • Während andere Länder (Frankreich, Kanada, Polen) Quoten gesetzlich verankert haben, passiert in Österreich nichts.
  • Ohne gesetzliche Regelung bleibt alles beim Alten: Airplay für wenige – Schweigen für die Mehrheit.
  • Wir verlieren jährlich Millionen an Tandiemen die einfach ins Ausland verschwinden.

Wertschöpfung einer 30% Radioquote im Detail: Annahme-Basis (Quelle Abrechnungen der AKM)

  • Radiolizenzerträge gesamt (AT, 2023): ~15,6 Mio. €.
  • Heute ca. 10 % AT-Musik ⇒ ~1,56 Mio. € fließen an heimische Urheber.
  • Bei 30 % ⇒ ~4,68 Mio. € an heimische Urheber.
  • Zusätzlicher Direkteffekt der Quote im Radio: ≈ 3,1 Mio. € pro Jahr.

Außerdem: Multiplikator der Kultur- & Kreativwirtschaft ≈ 2,5 (Wertschöpfungseffekt).

A) Nur Radio-Direkteffekt (linear, konservativ)Hier zählst du ausschließlich die zusätzlich im Inland bleibenden Radio-Tantiemen (≈ 3,1 Mio. €/Jahr), ohne Folgeeffekte.

  • 10 Jahre: ~31 Mio. €
  • 20 Jahre: ~62 Mio. €
  • 30 Jahre: ~93 Mio. €
  • 40 Jahre: ~124 Mio. €
  • 50 Jahre: ~155 Mio. €.

B) Jährlicher Wertschöpfungs-Effekt mit Multiplikator (linear)Du rechnest den jährlichen Gesamteffekt inkl. Multiplikator (≈ 7,75 Mio. €/Jahr = 3,1 × 2,5) und addierst linear.

  • 10 Jahre: ~77,5 Mio. €
  • 20 Jahre: ~155,0 Mio. €
  • 30 Jahre: ~232,5 Mio. €
  • 40 Jahre: ~310,0 Mio. €
  • 50 Jahre: ~387,5 Mio. €.

C) Dynamisches Reinvestitions-Modell (mit Wachstum)

20 % Reinves­tition pro Jahr, Multiplikator 2,5 ⇒ der jährliche Effekt steigt an und stabilisiert sich langfristig bei ~15,5 Mio. €/Jahr.Kumuliert über 20 Jahre ≈ 360 Mio. €. Daraus lassen sich Langfristwerte ableiten:

  • 10 Jahre: modellabhängig, grob ~150–180 Mio. € (Anstieg von 7,75 → gegen 15,5 Mio. €/Jahr).
  • 20 Jahre: ~360 Mio. €
  • 30 Jahre: ~360 + 10×15,5 ≈ 515 Mio. €
  • 40 Jahre: ~670 Mio. €
  • 50 Jahre: ~825 Mio. €.

Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 572 (548 in Österreich)


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