23.09.2025, 06:53
Grund der Änderung:
Die Petition wurde aktualisiert, da nunmehr genaue Daten aus den AKM-Abrechnungen vorliegen. Dadurch konnten die bisherigen Schätzungen korrigiert werden. Weiters wurden neue Wertschöpfungsberechnungen ergänzt, die zeigen, welches gewaltige Potenzial eine 30 %-Radioquote über die kommenden 10, 20, 30, 40 und 50 Jahre entfalten könnte. So wird deutlich, dass nicht nur jährlich 20–25 Mio. € in Österreich bleiben würden, sondern sich langfristig eine Milliarden-Wertschöpfung im Inland aufbaut, die Kultur, Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort massiv stärkt.
Neue Begründung:
Für mich – als Musiker:in, Veranstalter:in oder Musikliebhaber:Weil wir tagtäglich erleben, wie hochqualitative Musik aus Österreich kaum im Radio stattfindet – außer sie kommt von ein paar wenigen, etablierten Acts.Newcomer? Fehlanzeige.Airplay um 3 Uhr früh? Kein Publikum, keine Wirkung.Ohne Sichtbarkeit gibt’s keine Karriere, keine Buchungen, keine Einnahmen.
Für andere – für die Gesellschaft & Wirtschaft:
- Die österreichische Musikwirtschaft schafft über 7,5 Mrd. € Wertschöpfung, 117.000 Jobs und trägt 2,8 % zum BIP bei.
- Trotzdem fließen jährlich
überMillionen80vonMio. €Euros an Musik-Tantiemen ins Ausland – weil im Radio fast nur internationale Musik läuft.
Radiolizenzerträge einerÖsterreich Quote(2023): würdenca. mindestens15,6 20Mio. Mio. €€Aktueller jährlichAnteil österreichischer Musik (~10 %): ca. 1,56 Mio. €Tantiemen für heimische Künstler:innenBei 30 % Quote: ca. 4,68 Mio. € Tantiemen für heimische Künstler:innenZusätzlicher Inlandseffekt: +3,1 Mio. € pro Jahr
Eine 30%-Radioquote würde 3,1 Mio. € zusätzlich im Inland bleibenbinden, –die fürbisher Künstler:innen,ins Labels,Ausland Studiosfließen.
- Multipliziert
&mitTechnikbetriebe.dem WIFO/IKM-Multiplikator (2,5) ergibt das einen jährlichen wirtschaftlichen Gesamteffekt von ca. 7,75 Mio. € .
Und vor allem:Ohne gezielte Förderung für neue Acts und unbekannte Künstler:innen bleibt die Musikquote ein Feigenblatt für die immer gleichen Namen.Wir fordern daher:🎙️ Ein verpflichtender Anteil für Newcomer – innerhalb der Quote!
- Nur so entsteht echte Vielfalt. Nur so bekommen junge Talente eine faire Chance.
Warum muss jetzt gehandelt werden?
- Der ORF und viele Privatsender verfehlen freiwillige Zielvorgaben seit Jahren.
- Während andere Länder (Frankreich, Kanada, Polen) Quoten gesetzlich verankert haben, passiert in Österreich nichts.
- Ohne gesetzliche Regelung bleibt alles beim Alten: Airplay für wenige – Schweigen für die Mehrheit.
- Wir verlieren jährlich Millionen an Tandiemen die einfach ins Ausland verschwinden.
Wertschöpfung einer 30% Radioquote im Detail: Annahme-Basis (Quelle Abrechnungen der AKM)
- Radiolizenzerträge gesamt (AT, 2023): ~15,6 Mio. €.
- Heute ca. 10 % AT-Musik ⇒ ~1,56 Mio. € fließen an heimische Urheber.
- Bei 30 % ⇒ ~4,68 Mio. € an heimische Urheber.
- Zusätzlicher Direkteffekt der Quote im Radio: ≈ 3,1 Mio. € pro Jahr.
Außerdem: Multiplikator der Kultur- & Kreativwirtschaft ≈ 2,5 (Wertschöpfungseffekt).
A) Nur Radio-Direkteffekt (linear, konservativ)Hier zählst du ausschließlich die zusätzlich im Inland bleibenden Radio-Tantiemen (≈ 3,1 Mio. €/Jahr), ohne Folgeeffekte.
- 10 Jahre: ~31 Mio. €
- 20 Jahre: ~62 Mio. €
- 30 Jahre: ~93 Mio. €
- 40 Jahre: ~124 Mio. €
- 50 Jahre: ~155 Mio. €.
B) Jährlicher Wertschöpfungs-Effekt mit Multiplikator (linear)Du rechnest den jährlichen Gesamteffekt inkl. Multiplikator (≈ 7,75 Mio. €/Jahr = 3,1 × 2,5) und addierst linear.
- 10 Jahre: ~77,5 Mio. €
- 20 Jahre: ~155,0 Mio. €
- 30 Jahre: ~232,5 Mio. €
- 40 Jahre: ~310,0 Mio. €
- 50 Jahre: ~387,5 Mio. €.
C) Dynamisches Reinvestitions-Modell (mit Wachstum)
20 % Reinvestition pro Jahr, Multiplikator 2,5 ⇒ der jährliche Effekt steigt an und stabilisiert sich langfristig bei ~15,5 Mio. €/Jahr.Kumuliert über 20 Jahre ≈ 360 Mio. €. Daraus lassen sich Langfristwerte ableiten:
- 10 Jahre: modellabhängig, grob ~150–180 Mio. € (Anstieg von 7,75 → gegen 15,5 Mio. €/Jahr).
- 20 Jahre: ~360 Mio. €
- 30 Jahre: ~360 + 10×15,5 ≈ 515 Mio. €
- 40 Jahre: ~670 Mio. €
- 50 Jahre: ~825 Mio. €.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 572 (548 in Österreich)