„Fairness im Radio: Musikquote JETZT!!!

Petition richtet sich an
Nationalrat der Republik Österreich/Bundesregierung, Kulturministerium, Medienministerium, Rundfunkregulierungsbehörde, ORF-Stiftungsrat und Landesmedienbehörden

832 Unterschriften

Sammlung beendet

832 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Juni 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung am 17.01.2026
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

23.09.2025, 06:53

Grund der Änderung:
Die Petition wurde aktualisiert, da nunmehr genaue Daten aus den AKM-Abrechnungen vorliegen. Dadurch konnten die bisherigen Schätzungen korrigiert werden. Weiters wurden neue Wertschöpfungsberechnungen ergänzt, die zeigen, welches gewaltige Potenzial eine 30 %-Radioquote über die kommenden 10, 20, 30, 40 und 50 Jahre entfalten könnte. So wird deutlich, dass nicht nur jährlich 20–25 Mio. € in Österreich bleiben würden, sondern sich langfristig eine Milliarden-Wertschöpfung im Inland aufbaut, die Kultur, Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort massiv stärkt.


Neue Begründung:

Für mich – als Musiker:in, Veranstalter:in oder Musikliebhaber:Weil wir tagtäglich erleben, wie hochqualitative Musik aus Österreich kaum im Radio stattfindet – außer sie kommt von ein paar wenigen, etablierten Acts.Newcomer? Fehlanzeige.Airplay um 3 Uhr früh? Kein Publikum, keine Wirkung.Ohne Sichtbarkeit gibt’s keine Karriere, keine Buchungen, keine Einnahmen.

Für andere – für die Gesellschaft & Wirtschaft:

  • Die österreichische Musikwirtschaft schafft über 7,5 Mrd. € Wertschöpfung, 117.000 Jobs und trägt 2,8 % zum BIP bei.
  • Trotzdem fließen jährlich überMillionen 80von Mio. €Euros an Musik-Tantiemen ins Ausland – weil im Radio fast nur internationale Musik läuft.
  • Mit

Radiolizenzerträge einerÖsterreich Quote(2023): würdenca. mindestens15,6 20Mio. Mio. €€Aktueller jährlichAnteil österreichischer Musik (~10 %): ca. 1,56 Mio. €Tantiemen für heimische Künstler:innenBei 30 % Quote: ca. 4,68 Mio. € Tantiemen für heimische Künstler:innenZusätzlicher Inlandseffekt: +3,1 Mio. € pro Jahr

Eine 30%-Radioquote würde 3,1 Mio. € zusätzlich im Inland bleibenbinden, die fürbisher Künstler:innen,ins Labels,Ausland Studiosfließen.

  • Multipliziert &mit Technikbetriebe.dem WIFO/IKM-Multiplikator (2,5) ergibt das einen jährlichen wirtschaftlichen Gesamteffekt von ca. 7,75 Mio. € .

Und vor allem:Ohne gezielte Förderung für neue Acts und unbekannte Künstler:innen bleibt die Musikquote ein Feigenblatt für die immer gleichen Namen.Wir fordern daher:🎙️ Ein verpflichtender Anteil für Newcomer – innerhalb der Quote!

  • Nur so entsteht echte Vielfalt. Nur so bekommen junge Talente eine faire Chance.

Warum muss jetzt gehandelt werden?

  • Der ORF und viele Privatsender verfehlen freiwillige Zielvorgaben seit Jahren.
  • Während andere Länder (Frankreich, Kanada, Polen) Quoten gesetzlich verankert haben, passiert in Österreich nichts.
  • Ohne gesetzliche Regelung bleibt alles beim Alten: Airplay für wenige – Schweigen für die Mehrheit.
  • Wir verlieren jährlich Millionen an Tandiemen die einfach ins Ausland verschwinden.

Wertschöpfung einer 30% Radioquote im Detail: Annahme-Basis (Quelle Abrechnungen der AKM)

  • Radiolizenzerträge gesamt (AT, 2023): ~15,6 Mio. €.
  • Heute ca. 10 % AT-Musik ⇒ ~1,56 Mio. € fließen an heimische Urheber.
  • Bei 30 % ⇒ ~4,68 Mio. € an heimische Urheber.
  • Zusätzlicher Direkteffekt der Quote im Radio: ≈ 3,1 Mio. € pro Jahr.

Außerdem: Multiplikator der Kultur- & Kreativwirtschaft ≈ 2,5 (Wertschöpfungseffekt).

A) Nur Radio-Direkteffekt (linear, konservativ)Hier zählst du ausschließlich die zusätzlich im Inland bleibenden Radio-Tantiemen (≈ 3,1 Mio. €/Jahr), ohne Folgeeffekte.

  • 10 Jahre: ~31 Mio. €
  • 20 Jahre: ~62 Mio. €
  • 30 Jahre: ~93 Mio. €
  • 40 Jahre: ~124 Mio. €
  • 50 Jahre: ~155 Mio. €.

B) Jährlicher Wertschöpfungs-Effekt mit Multiplikator (linear)Du rechnest den jährlichen Gesamteffekt inkl. Multiplikator (≈ 7,75 Mio. €/Jahr = 3,1 × 2,5) und addierst linear.

  • 10 Jahre: ~77,5 Mio. €
  • 20 Jahre: ~155,0 Mio. €
  • 30 Jahre: ~232,5 Mio. €
  • 40 Jahre: ~310,0 Mio. €
  • 50 Jahre: ~387,5 Mio. €.

C) Dynamisches Reinvestitions-Modell (mit Wachstum)

20 % Reinves­tition pro Jahr, Multiplikator 2,5 ⇒ der jährliche Effekt steigt an und stabilisiert sich langfristig bei ~15,5 Mio. €/Jahr.Kumuliert über 20 Jahre ≈ 360 Mio. €. Daraus lassen sich Langfristwerte ableiten:

  • 10 Jahre: modellabhängig, grob ~150–180 Mio. € (Anstieg von 7,75 → gegen 15,5 Mio. €/Jahr).
  • 20 Jahre: ~360 Mio. €
  • 30 Jahre: ~360 + 10×15,5 ≈ 515 Mio. €
  • 40 Jahre: ~670 Mio. €
  • 50 Jahre: ~825 Mio. €.

Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 572 (548 in Österreich)


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