11.08.2026. 03:40
Begründung hinzugefügt statt doppelten Text oben
Neue Begründung:
CARE-ARBEIT IST ARBEITFür verpflichtendes 50:50-Pensionssplitting, echte 50:50-Karenz und faire AltersvorsorgeKinderbetreuung, Pflege von Angehörigen und familiäre Organisation sind gesellschaftlichunverzichtbare notwendigeLeistungen Arbeit.für das Funktionieren unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft. Ohne diese LeistungenArbeit könnten viele Menschen ihrerkeiner Erwerbstätigkeit nichtVollzeiterwerbstätigkeit nachgehen. Dennoch werden diese TätigkeitenLeistungen im österreichischen Pensionssystem nichtbis gleichwertigheute nur unzureichend berücksichtigt.
Die Folgen sind messbar:deutlich sichtbar: Frauen erhaltenbeziehen in Österreich durchschnittlichim Durchschnitt deutlich niedrigere Pensionen als Männer. Als wesentliche Ursachen gelten Erwerbsunterbrechungen, Teilzeitarbeit sowie die Übernahme von Kinderbetreuung und PflegeleistungenPflegeleistungen. (Statistik Austria, ORF OÖ, Equal Pension Day 2026).Gleichzeitig wird das seit 2005 bestehende freiwillige Pensionssplitting nur von einem kleinen Teil der Anspruchsberechtigtenberechtigten genutzt.Familien Kritikergenutzt sehenund darinentfaltet einen Hinweis, dass freiwillige Lösungen viele Betroffenedaher nicht ausreichenddie erreichengewünschte (ORF OÖ, 07.03.2026; B7 Arbeit & Leben, 23.06.2025).Wirkung.
Wer durchKinder Kinderbetreuung,betreut, Pflegepflegt undoder die familiäre Organisation übernimmt, ermöglicht häufig erst die Erwerbstätigkeit des anderen ElternteilsElternteils. ermöglicht,Dadurch schafftträgt dieselbediese GrundlagePerson fürindirekt zum Einkommen, Karrierezu den Karrierechancen und Pensionsansprüchezum wieAufbau von Pensionsansprüchen des anderen Elternteils bei. Es ist daher sachlich gerechtfertigt, die Erwerbsarbeitwährend selbst.dieser DeshalbZeit müssen die daraus entstehendenerworbenen Pensionsansprüche beiden Elternteilen gleichermaßen zugerechnetzuzurechnen.
Besonders werden.problematisch ist, dass Care-Arbeit oft langfristige wirtschaftliche Nachteile verursacht. Betroffene verzichten häufig auf Vollzeitbeschäftigung, Beförderungen, Gehaltssteigerungen und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Diese Nachteile wirken sich nicht nur während der Familienphase aus, sondern häufig bis ins Pensionsalter.
KinderGleichzeitig sindsteht darüberÖsterreich hinausvor keinegroßen reinegesellschaftlichen Privatsache.Herausforderungen. SieDer sindFachkräftemangel nimmt zu, die zukünftigenPflegebedürftigkeit Beitragszahler unseres Sozial-, Gesundheits-steigt und Pensionssystems.die WerVereinbarkeit Kindervon großziehtFamilie oderund AngehörigeBeruf pflegt, leistet daher einen wichtigen Beitragbleibt für dieviele gesamteFamilien Gesellschaft.Unsereschwierig. Forderungen1.Eine Verpflichtendesgerechtere automatischesVerteilung 50:50-PensionssplittingAllevon während gemeinsamer Kinderbetreuung erworbenen Pensionsansprüche sollen automatischBetreuung und verpflichtendErwerbsarbeit im Verhältnis 50:50 aufgeteilt werden.ohne Antragohne Zustimmung des anderen Elternteilsunabhängig vom FamilienstandDie Regelung soll für verheiratete, geschiedene, getrennte sowie unverheiratete Eltern gleichermaßen gelten.2. Keine Beschränkung auf sieben JahreKinderbetreuung endetwürde nicht nach sieben Jahren. Hausaufgaben, Arzttermine, Freizeitorganisation und emotionale Begleitung dauern oft weit darüber hinaus an. Das Pensionssplitting muss dahernur die tatsächlichewirtschaftliche Betreuungszeit berücksichtigen.3. Pflegearbeit gleichstellenPflegeEigenständigkeit von AngehörigenFamilien iststärken, gesellschaftlichsondern unverzichtbar.auch Werdie pflegt,Erwerbsbeteiligung arbeitet.beider PflegearbeitElternteile muss daher pensionsrechtlich gleichwertig mit Erwerbsarbeit behandelt werden.fördern.
4. Echte 50:50-KarenzWir fordern eine partnerschaftliche Karenzregelung:50 % Karenz für einen Elternteil50 % Karenz für den anderen Elternteilnicht übertragbarnicht verzichtbarInternationale Erfahrungen zeigen,zeigen zudem, dass eine stärkere Beteiligung beider Elternteile an der Kinderbetreuung zurund GleichstellungKarenz beiträgt.zu Gleichzeitigmehr wirdGleichstellung, Österreicheiner regelmäßiggerechteren als Nachzügler beiAufteilung der VäterkarenzFamilienarbeit genanntund (ORF,besseren 11.04.2026;wirtschaftlichen Kontrast.at,Chancen 03.06.2025).Warumfür dasbeide wichtigElternteile istführt.
Die derzeitige VerteilungRechtslage vonbehandelt Erwerbsarbeit und Care-Arbeit führtnicht häufiggleichwertig, dazu,obwohl dassbeide einen wesentlichen Beitrag für das Gemeinwohl leisten. Wer Kinder großzieht oder Angehörige pflegt, erbringt eine Person Einkommen, Karrierechancen und Pensionsansprüche verliert, während die andere diese aufbauen kann.Ein modernes System muss jene Menschen schützen, die durch Kinderbetreuung und Pflege gesellschaftlich notwendige ArbeitLeistung leisten.und darf dadurch nicht dauerhaft wirtschaftlich benachteiligt werden.
Care-ArbeitZiel dieser Petition ist Arbeit.Echtedaher Gleichberechtigungdie bedeutet:gleicheSchaffung Verantwortunggleicheeines Anerkennungfairemodernen Altersvorsorgefaire PensionsansprücheÖsterreich braucht ein modernes System,Systems, das Kinderbetreuung und Pflege endlich als dasgesellschaftlich gleichwertige Arbeit anerkennt, wasAltersarmut sieverhindert, sind:Arbeitechte Partnerschaftlichkeit fördert und faire Pensionsansprüche für diebeide Gesellschaft.Elternteile sicherstellt.
Care-Arbeit ist Arbeit. Wer Verantwortung übernimmt, muss auch Anspruch auf faire soziale Absicherung und eine gerechte Altersvorsorge haben.
Quellen (zur Aufnahme am Ende der Petition):
- Statistik Austria – Gender Pension Gap
- ORF OÖ, „Schere zeigt sich vom Job bis zur Pension“, 07.03.2026
- B7 Arbeit & Leben, „Pensionssplitting – gerechte Teilung oder Illusion der Fairness?“, 23.06.2025
- ORF, „Väterkarenz: SPÖ thematisiert strukturelle Hürden“, 11.04.2026
- Kontrast.at, „Österreich ist Schlusslicht bei Väterkarenz“, 03.06.2025
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 63 (62 in Österreich)
11.08.2026. 03:35
Ich habe folgende Änderung -aufgrund Ihrer Email vorgenommen:
Damit wir Ihre Petition freischalten können, müssen Sie noch Ihre Hauptaussagen mit Qullen belegen und in den Petitionstext einfügen, damit potenzielle Unterstützende Ihre Aussagen besser nachvollziehen können. Gerne können Sie auch Ihre Petition kürzen, damit sie Übersichtlich ist, achten Sie zudem auf Doppelungen - auch bei den Forderungen.
Sie haben dafür 5 Werktage Zeit, danach müssen wir Ihre Petition pausieren.
Liebe Grüße nach Wien,
Pia Burtscher
Neuer Petitionstext:
CARE-ARBEIT IST ARBEIT
Für verpflichtendes 50:50-Pensionssplitting, echte 50:50-Karenz und faire Altersvorsorge
Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen und familiäre Organisation sind gesellschaftlich notwendige Arbeit. Ohne diese Leistungen könnten viele Menschen ihrer Erwerbstätigkeit nicht nachgehen. TrotzdemDennoch werden diese Tätigkeiten im österreichischen Pensionssystem nicht gleichwertig anerkannt.berücksichtigt.
Die FolgeFolgen sind geringeremessbar: Einkommen,Frauen verpassteerhalten Karrierechancen,in Österreich durchschnittlich deutlich niedrigere Pensionen undals einMänner. erhöhtesAls Risikowesentliche vonUrsachen Altersarmut.Wirgelten fordernErwerbsunterbrechungen, daher die gesetzliche Gleichstellung von Care-Arbeit und Erwerbsarbeit durch ein verpflichtendes 50:50-Pensionssplitting, eine echte 50:50-KarenzTeilzeitarbeit sowie die AnerkennungÜbernahme von Kinderbetreuung und PflegePflegeleistungen als(Statistik gesellschaftlichAustria, gleichwertigeORF Leistung.WarumOÖ, dieseEqual ReformPension notwendigDay ist:2026).
Gleichzeitig Care-Arbeitwird istdas dieseit Grundlage2005 unsererbestehende Wirtschaft.Werfreiwillige KinderPensionssplitting betreut,nur Angehörigevon pflegteinem oderkleinen dieTeil Organisationder einerAnspruchsberechtigten Familiegenutzt. übernimmt,Kritiker ermöglichtsehen erstdarin dieeinen ErwerbstätigkeitHinweis, andererdass Menschen.freiwillige Lösungen viele Betroffene nicht ausreichend erreichen (ORF OÖ, 07.03.2026; B7 Arbeit & Leben, 23.06.2025).
Wer durch Kinderbetreuung, Pflege und familiäre Organisation die Erwerbstätigkeit des anderen Elternteils ermöglicht, schafft dieselbe Grundlage für Einkommen, Karriere und Pensionsansprüche wie die Erwerbsarbeit selbst. Deshalb müssen die daraus entstehenden Pensionsansprüche beiden Elternteilen gleichermaßen zugerechnet werden.
Kinder sind darüber hinaus keine privatereine Angelegenheit einzelner Familien.Privatsache. Sie sind die zukünftigen Beitragszahler unseres Sozial-, Gesundheits- und Pensionssystems.Dennoch führtWer Kinder großzieht oder Angehörige pflegt, leistet daher einen wichtigen Beitrag für die derzeitigegesamte Verteilung von Care-Arbeit häufig dazu, dass eine Person Erwerbschancen, Beförderungen, Gehaltssteigerungen und Pensionsansprüche verliert, während die andere diese aufbauen kann.Gesellschaft.
Dieses Ungleichgewicht ist weder gerecht noch zukunftsfähig.Unsere Forderungen:Forderungen
1. Verpflichtendes automatisches 50:50-Pensionssplitting: 50:50-Pensionssplitting
Alle während der Betreuung gemeinsamer KinderKinderbetreuung erworbenen Pensionsansprüche sindsollen automatisch und verpflichtend zwischenim denVerhältnis Elternteilen50:50 aufzuteilen.aufgeteilt Nichtwerden.
- ohne
freiwillig. Nicht auf Antrag. Nicht von derAntrag - ohne Zustimmung des anderen Elternteils
- unabhängig
abhängig.vom SondernFamilienstand
Die automatisch.Regelung soll für verheiratete, geschiedene, getrennte sowie unverheiratete Eltern gleichermaßen gelten.
2. Keine Beschränkung auf sieben Jahre: Jahre
Kinderbetreuung endet nicht nach sieben Jahren. Hausaufgaben, Arzttermine, Freizeitaktivitäten,Freizeitorganisation und emotionale Begleitung und organisatorische Verantwortung dauern oft weit darüber hinaus an. Das Pensionssplitting muss daher für die tatsächliche Betreuungszeit gelten.berücksichtigen.
3. Unabhängig vom FamilienstandDie Regelung muss gelten für:verheiratete Elterngeschiedene Elterngetrennte ElternLebensgemeinschaftenEltern ohne gemeinsamen HaushaltEntscheidend ist die gemeinsame Verantwortung für das Kind, nicht der Familienstand.4. Pflegearbeit gleichstellen
Pflege von Angehörigen ist gesellschaftlich unverzichtbar. Wer pflegt, arbeitet. Pflegearbeit muss deshalbdaher pensionsrechtlich gleichgleichwertig mit Erwerbsarbeit behandelt werden wie Erwerbsarbeit.5.werden.
4. Echte 50:50-Karenz
Wir fordern eine echte partnerschaftliche Karenzlösung. Nicht 12+2. Nicht freiwillige Papamonate.Sondern:Karenzregelung:
- 50 % Karenz für einen Elternteil
- 50 % Karenz für den anderen Elternteil
- nicht übertragbar
- nicht verzichtbar
WerInternationale seineErfahrungen Hälftezeigen, nichtdass nutzt,eine verliertstärkere sie.Beteiligung beider Elternteile an der Kinderbetreuung zur Gleichstellung beiträgt. Gleichzeitig wird Österreich regelmäßig als Nachzügler bei der Väterkarenz genannt (ORF, 11.04.2026; Kontrast.at, 03.06.2025).
NurWarum sodas entstehtwichtig echte Gleichberechtigung.6. Bekämpfung von Altersarmut und Fachkräftemangelist
Die derzeitige Verteilung dervon Care-Arbeit führt zuhäufig geringerendazu, Pensionen,dass geringerereine ErwerbsbeteiligungPerson Einkommen, Karrierechancen und verstärktPensionsansprüche denverliert, Fachkräftemangel.während Einedie faireandere Verteilungdiese vonaufbauen Betreuungkann.
Ein modernes System muss jene Menschen schützen, die durch Kinderbetreuung und Erwerbsarbeit stärkt Familien, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen.Unsere Kernforderung: Care-Arbeit ist Arbeit. Wer Kinder betreut oder Angehörige pflegt, schafft wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wert. Diese Arbeit muss denselben Schutz und dieselbe Anerkennung erhalten wie jede anderePflege gesellschaftlich notwendige Arbeit leisten.
Care-Arbeit ist Arbeit.
Echte Gleichberechtigung bedeutet:
50 %gleiche Verantwortung50gleiche % BetreuungAnerkennung50faire % KarenzAltersvorsorge50 %faire Pensionsansprüche
Österreich braucht ein modernes System, das Kinderbetreuung und Pflege endlich als das anerkennt, was sie sind:
Arbeit für die Gesellschaft.
Quellen (zur Aufnahme am Ende der Petition):
- Statistik Austria – Gender Pension Gap
- ORF OÖ, „Schere zeigt sich vom Job bis zur Pension“, 07.03.2026
- B7 Arbeit & Leben, „Pensionssplitting – gerechte Teilung oder Illusion der Fairness?“, 23.06.2025
- ORF, „Väterkarenz: SPÖ thematisiert strukturelle Hürden“, 11.04.2026
- Kontrast.at, „Österreich ist Schlusslicht bei Väterkarenz“, 03.06.2025
Neue Begründung: Care-ArbeitCARE-ARBEIT istIST dieARBEIT
Für Grundlageverpflichtendes unserer50:50-Pensionssplitting, WirtschaftJederechte Arbeitnehmer, jede Unternehmerin, jede Führungskraft50:50-Karenz und jederfaire Politiker konnte nur deshalb arbeiten, weil irgendjemand Kinder betreut, gepflegt, gekocht, organisiert, begleitet und versorgt hat.Altersvorsorge
Care-Arbeit erzeugt einen volkswirtschaftlichen Wert, der heute im Bruttoinlandsprodukt weitgehend unsichtbar bleibt. Ohne Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen und Familienorganisationfamiliäre wäreOrganisation Erwerbsarbeitsind ingesellschaftlich ihremnotwendige heutigenArbeit. UmfangOhne diese Leistungen könnten viele Menschen ihrer Erwerbstätigkeit nicht möglich.nachgehen. Dennoch werden diese Tätigkeiten im österreichischen Pensionssystem nicht gleichwertig berücksichtigt.
KinderDie Folgen sind keinmessbar: PrivatprojektKinder finanzieren künftig unser Gesundheits-, Sozial- und Pensionssystem. Wer Kinder großzieht, erbringt daher nicht nur eine private Leistung, sondern eine Leistung für die gesamte Gesellschaft.Die Betreuung und Erziehung von Kindern ist eine Investition in die Zukunft Österreichs. Es ist daher nicht gerecht, wenn die wirtschaftlichen Lasten dieser Aufgabe fast ausschließlich von einzelnen Familien getragen werden.Verhinderung von AltersarmutFrauen erhalten in Österreich weiterhindurchschnittlich deutlich niedrigere Pensionen als Männer. Als wesentliche Ursachen werdengelten Erwerbsunterbrechungen, Teilzeitarbeit sowie die Übernahme von Kinderbetreuung und PflegePflegeleistungen genannt.²(Statistik Austria, ORF OÖ, Equal Pension Day 2026).
Wer Kinder betreut oder Angehörige pflegt, darf dafür nicht mit Altersarmut bestraft werden. Ein modernes Pensionssystem muss verhindern, dass gesellschaftlich notwendige Care-Arbeit zu lebenslangen wirtschaftlichen Nachteilen führt.Freiwilligkeit hat versagtSeit Jahren besteht die Möglichkeit des freiwilligen Pensionssplittings. TrotzdemGleichzeitig wird diesesdas Instrumentseit 2005 bestehende freiwillige Pensionssplitting nur von einem kleinen Teil der Anspruchsberechtigten genutzt. Kritiker weisensehen daraufdarin hin,einen Hinweis, dass freiwillige ModelleLösungen jeneviele Personen häufigBetroffene nicht erreichen,ausreichend erreichen (ORF OÖ, 07.03.2026; B7 Arbeit & Leben, 23.06.2025).
Wer durch Kinderbetreuung, Pflege und familiäre Organisation die wirtschaftlichenErwerbstätigkeit Schutzdes besondersanderen benötigen.³Elternteils ermöglicht, schafft dieselbe Grundlage für Einkommen, Karriere und Pensionsansprüche wie die Erwerbsarbeit selbst. Deshalb müssen die daraus entstehenden Pensionsansprüche beiden Elternteilen gleichermaßen zugerechnet werden.
EinKinder System,sind dasdarüber hinaus keine reine Privatsache. Sie sind die zukünftigen Beitragszahler unseres Sozial-, Gesundheits- und Pensionssystems. Wer Kinder großzieht oder Angehörige pflegt, leistet daher einen wichtigen Beitrag für die gesamte Gesellschaft.
Unsere Forderungen
1. Verpflichtendes automatisches 50:50-Pensionssplitting
Alle während gemeinsamer Kinderbetreuung erworbenen Pensionsansprüche sollen automatisch und verpflichtend im Verhältnis 50:50 aufgeteilt werden.
- ohne Antrag
- ohne Zustimmung des anderen Elternteils
- unabhängig vom Familienstand
Die Regelung soll für verheiratete, geschiedene, getrennte sowie unverheiratete Eltern gleichermaßen gelten.
2. Keine Beschränkung auf sieben Jahre
Kinderbetreuung endet nicht nach sieben Jahren. Hausaufgaben, Arzttermine, Freizeitorganisation und emotionale Begleitung dauern oft weit darüber hinaus an. Das Pensionssplitting muss daher die tatsächliche Betreuungszeit berücksichtigen.
3. Pflegearbeit gleichstellen
Pflege von Zustimmung, Wissen, Verhandlungsmacht oder einer intakten Beziehung abhängt, schützt gerade die verletzlichsten Personen nicht. Deshalb braucht es automatische und verpflichtende Lösungen.Karriereverluste müssen anerkannt werdenCare-Arbeit führt nicht nur zu geringeren Pensionen. Sie führt häufig auch zu verpassten Beförderungen, geringeren Gehaltssteigerungen, schlechteren Karrierechancen, niedrigeren Bonuszahlungen und geringerem Vermögensaufbau.Diese Nachteile begleiten Betroffene oft ein Leben lang. Ein Pensionssplitting kann nicht alle Karriereverluste ausgleichen,Angehörigen ist abergesellschaftlich einunverzichtbar. notwendigerWer Mindestschutz.pflegt, arbeitet. Pflegearbeit muss daher pensionsrechtlich gleichwertig mit Erwerbsarbeit behandelt werden.
Bekämpfung4. desEchte Fachkräftemangels50:50-Karenz
DieWir derzeitigefordern Verteilungeine derpartnerschaftliche Care-ArbeitKarenzregelung:
- 50
führt% dazu,Karenz für einen Elternteil - 50 % Karenz für den anderen Elternteil
- nicht übertragbar
- nicht verzichtbar
Internationale Erfahrungen zeigen, dass vieleeine qualifiziertestärkere Personen ihre Arbeitszeit reduzieren oder ihre berufliche Entwicklung unterbrechen müssen.Ein echtes 50:50-Modell würde die ErwerbsbeteiligungBeteiligung beider Elternteile stärken und langfristig dem Fachkräftemangel entgegenwirken.Kinder brauchen beide ElternKinder profitieren von einer engen Bindung zu beiden Elternteilen. Ein echtes 50:50-Karenzmodell stärkt die Beziehung zwischen Kindern und beiden Elternteilen bereits aban der Geburt.InternationaleKinderbetreuung Vergleiche zeigen, dass Staaten mit höherer Väterbeteiligung bessere Ergebnisse beizur Gleichstellung und Einkommensgerechtigkeit erzielen.beiträgt. Gleichzeitig wird Österreich regelmäßig als Nachzügler bei der Väterkarenz beschrieben.⁴genannt (ORF, 11.04.2026; Kontrast.at, 03.06.2025).
Warum das wichtig ist
Die derzeitige Verteilung von Care-Arbeit führt häufig dazu, dass eine Person Einkommen, Karrierechancen und Pensionsansprüche verliert, während die andere diese aufbauen kann.
Ein modernes System muss jene Menschen schützen, die durch Kinderbetreuung und Pflege gesellschaftlich notwendige Arbeit leisten.
Care-Arbeit ist Arbeit.
Echte Gleichberechtigung bedeutet:
- gleiche Verantwortung
- gleiche Anerkennung
- faire Altersvorsorge
- faire Pensionsansprüche
Österreich braucht ein modernes System, das Kinderbetreuung und Pflege endlich als das anerkennt, was sie sind:
Arbeit für die Gesellschaft.
Quellen (zur Aufnahme am Ende der Petition):
- Statistik Austria – Gender Pension Gap
- ORF OÖ, „Schere zeigt sich vom Job bis zur Pension“, 07.03.2026
- B7 Arbeit & Leben, „Pensionssplitting – gerechte Teilung oder Illusion der Fairness?“, 23.06.2025
- ORF, „Väterkarenz: SPÖ thematisiert strukturelle Hürden“, 11.04.2026
- Kontrast.at, „Österreich ist Schlusslicht bei Väterkarenz“, 03.06.2025
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 63 (62 in Österreich)