Wir fordern mehr Gerechtigkeit im Versicherungssystem. Konkret - Die Auflösung der Beitragsbemessungsgrenze (BBG).

Reason

Unser Sozialsystem sieht sich vor verschiedenen Schwächen. Allem voran der demographische Wandel, also die Überalterung der Bevölkerung. Mehr ältere Menschen bedeuten mehr Kosten in Gesunds- und Rentenversicherungen, weniger junge Menschen bedeuten geringere Mittel für die Leistungen.

Der Staat reagiert darauf mit höheren Beiträgen, höherem Renteneintrittsalter und mit Kürzungen von Leistungen. Wir halten dies für einen Sozialstaat nicht vertretbar und stehen für einen gerechtigkeitsorientierte Ansatz ein. Und so widmen wir uns außerdem der bereits lang bestehenden Problematik der Beitragsbemessungsgrenze. Sie stellt einen Grenzwert dar, bis zu dem Einkommen bei der Beitragsberechnung für Versicherungen herangezogen werden. Bei der Krankenversicherung liegt dieser Betrag bei 4350€ und bei der Rentenversicherung bei 6350€.

Dies sei an folgendem Beispiel erläutert: Arbeitnehmer in Deutschland müssen 9,35% ihres Einkommens in die Rentenkasse einzahlen, dies jedoch nur bis zur oben genannten Beitragsbemessungsgrenze, heißt:

Ein/e Kassierer/in zahlt 205,70€ bei einem Gehalt von 2200€. Ein/e Angestellte/r zahlt 593,72€ bei einem Gehalt von 6350€. Ein/e Bänker/in zahlt 593,73€ bei einem Gehalt von 8000€. Ein Vorstandsmitglied von VW zahlt 593€ bei einem Gehalt von 300.000€.

Während Kassierer/in und Angestellte/r den "üblichen" Prozentsatz von 9,35% einzahlen, trägt der/die Bänker/in nur 7,25% und das Vorstandsmitglied sogar nur 0,19% des Einkommens bei!

Ein Auflösen der BBG sorgte also nicht nur für mehr Gerechtigkeit in unserem Sozialsystem, sondern bietet auch die Möglichkeit Versicherungen langfrsitg wesentlich effizienter zu finanzieren. Wir forden die Abschaffung!

Thank you for your support, Aludrilan Müller from Hannover
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