Kein Mitlesen privater Nachrichten

Petition richtet sich an
Bundestag, Innenministerium , EU-Parlament

74 Unterschriften

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

74 Unterschriften

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

  1. Gestartet Oktober 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Bundestag, Innenministerium , EU-Parlament

Für den Erhalt der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und den Schutz unserer digitalen Grundrechte. Dazu benötigen wir bis zum 12.10.2025 möglichst viele Unterschriften

Die Europäische Kommission plant eine Verordnung, die Messenger-Dienste wie z.B. WhatsApp verpflichten soll private Nachrichten automatisch nach Strafbaren Inhalten zu durchsuchen. Das bedeutet konkret das Ende der verschlüsselten Nachrichten!

Was als Kinderschutzmaßnahme angekündigt wird, öffnet in Wahrheit die Tür zu einer nie dagewesenen Form der Überwachung – ein trojanisches Pferd sondergleichen. Wird dieser Plan umgesetzt, wäre das Ende der vertraulichen digitalen Kommunikation in Europa besiegelt.

Wir alle haben ein Recht auf Privatsphäre, Meinungsfreiheit und sichere Kommunikation.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützt genau das – sie bewahrt unser digitales Briefgeheimnis. Wer diese Verschlüsselung aufbricht, schwächt nicht nur Technik, sondern auch Freiheit und Vertrauen.
Wir fordern deshalb:

  1. Keine Entschlüsselung privater Chats durch Messenger-Dienste.
  2. Wahrung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ohne Hintertüren.
  3. Kein automatisiertes Scannen privater Inhalte.
  4. Strafverfolgung nur auf richterliche Anordnung und mit konkretem Verdacht.
  5. Stärkung von Datenschutz, IT-Sicherheit und Aufklärung statt Massenüberwachung.

Die Chatkontrolle überwacht nicht nur Kriminelle und sorgt für vermeintliche Gerechtigkeit und Sicherheit, sondern ist eine Gefahr für alle Unschuldigen: Journalistinnen, Ärztinnen, Anwälte, die Opposition.

Kurzgefasst: Jeder Bürger, der vertraulich kommunizieren möchte, kann unter dem Vorwand von Sicherheit und Gerechtigkeit ausspioniert und unter Generalverdacht gestellt werden. Der Skandal um Edward Snowden lässt grüßen – hier wurde aufgedeckt, wie schnell solche Befugnisse missbraucht werden.

Europa steht an einem Scheideweg: Wollen wir ein digitales Zeitalter der Freiheit – oder den Weg in eine flächendeckende Überwachung?

Wir sagen klar: Keine Chatkontrolle!

Wir fordern den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung auf, sich im Rat der Europäischen Union eindeutig gegen diese Verordnung zu positionieren und den Erhalt der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als unverrückbares Grundrecht zu verteidigen.

Quellen:

Begründung

Warum ist unsere Petition wichtig?

  • Die geplante EU-Verordnung („Chatkontrolle“) bedroht die private Kommunikation aller Bürger.
  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll aufgeweicht werden – ein massiver Eingriff in Grundrechte.
  • Millionen unbescholtener Menschen würden ohne Verdacht überwacht.
  • Private Chats, Fotos und Videos wären nicht mehr wirklich vertraulich.
  • Gefährdet sind Journalisten, Ärzte, Anwälte, Opposition – und jeder normale Nutzer.
  • Whistleblower- und Pressefreiheit stehen auf dem Spiel.
  • Missbrauch der Daten wäre kaum kontrollierbar.
  • Europa darf seine Grundwerte – Freiheit, Datenschutz, Rechtsstaatlichkeit – nicht aufgeben.
  • Sicherheit darf nie auf Kosten von Freiheit erkauft werden.
  • Nur wer Bürgern vertraut, kann eine freie Gesellschaft bewahren.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, René Gomoletz, Kassel
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.10.2025
Sammlung endet: 07.04.2026
Region: Europäische Union
Kategorie: Datenschutz

Neuigkeiten

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern