Foreign affairs

Wir fordern für Julian Assange Asyl in der Schweiz

Petition is directed to
Bundesrat
1.621 Supporters 687 in Switzerland
4% from 18.000 for quorum
  1. Launched 16/02/2020
  2. Collection yet 2 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
I agree to the storage and processing of my personal data. The petitioner can see name and place and forward this information to the recipient. I can withdraw my consent at any time.

Julian Assange, der Gründer von Wikileaks, sitzt seit fast 10 Jahren in Gefangenschaft in der er zunehmender psychologischer Folter ausgesetzt ist. Seit April 2019 im Hochsicherheitstrakt des Belmarshgefängnisses in London wo er 23 Stunden am Tag isoliert wird und ihm seine elementarsten Grundrechte verweigert werden. Er befindet sich aktuell nach diesem ausgedehnten Leidensweg in akuter Lebensgefahr.

Deshalb fordern wir, dass ihm die Schweiz sofort Asyl gewährt.

In den folgenden Links finden sich alle Informationen über diesen Leidensweg und die aktuelle Situation.

Nils Melzer, UNO-Sonderberichtertatter für Folter bespricht den Fall Assange youtu.be/KDA9ELU1NXU

Grosses Interview mit Nils Melzer in der Schweizer Online-Zeitung REPUBLIK www.republik.ch/2020/01/31/nils-melzer-spricht-ueber-wikileaks-gruender-julian-assange

Reason

Seit Assanges Verhaftung in der ecuadorianischen Botschaft in London im vergangenen April, habe ich die Geschehnisse mit zunehmender Besorgnis verfolgt und hatte dabei grösste Mühe überhaupt irgendwelche tiefergehenden Informationen zu erhalten. Was unsere öffentlich-rechtlichen Medien preisgaben war dürftig und oberflächlich.

Im Herbst stieß ich schließlich auf ein Video, in welchem der UNO-Sonderberichterstatter für Folter auf einer Online-Plattform Informationen über den Fall offenbarte, die mich zutiefst schockierten. Noch am selben Tag nahm ich Kontakt mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten und mit der Nachrichtenredaktion von SRF 1 auf, und ersuchte sie um diplomatisches Engagement bzw. ausführliche und ausgewogene Berichterstattung zu einem der wichtigsten und brisantesten Themen unserer Zeit.

Meine Zusammenfassung der Reaktion des EDA:

Der Bundesrat führte im Rahmen seiner Stellungnahme zur parlamentarischen Interpellation 16.4161 im Februar 2017 aus, dass Julian Assange mit der Gründung von Wikileaks und der öffentlichen Verbreitung von vertraulichen Informationen zwar auch zur Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen beigetragen habe. Jedoch habe er mit seinen Aktivitäten nicht die Absicht verfolgt, die Menschenrechte durch die von ihm aufgedeckten Verstösse zu fördern und zu schützen. Deshalb könne Julian Assange nicht als Menschenrechtsverteidiger anerkannt werden und folglich auch nicht den in den Schweizer Leitlinien zum Schutz von Menschenrechtsverteidigerinnen vorgesehenen Schutz erhalten. Als Konsequenz hat der Bundesrat bisher keine spezifischen Maßnahmen zugunsten von Julian Assange ergriffen. Diese Analyse bleibt auch nach dem Bericht des UNO-Sonderberichterstatters für Folter aktuell.

Gregor Meier, der Nachrichtenchef des SRF 1 ließ mir auf meine Anfrage folgendes ausrichten:

«Ob der Fall Assange eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist, darüber ließe sich sicher streiten. Tatsache ist, dass wir in unseren täglichen News-Sendungen, die nach unserer publizistischen Einschätzung wichtigsten Themen behandeln. Dabei sind wir gänzlich frei in unserer Auswahl. Wir genießen die sogenannte Programmautonomie. Bei uns haben die Gegner der Pressefreiheit ganz sicher nicht gewonnen. Über den Fall Assange haben wir auch immer wieder publiziert – gemäß dem Gewicht, dem wir diesem Thema zumessen.»

Diese Reaktionen unserer öffentlichen Institutionen haben mich fast so sehr schockiert wie die Vorgänge, zu denen ich sie um eine Reaktion bat.

Wenn unsere Regierung und unsere öffentlich-rechtlichen Medien passiv zuschauen, wie unsere Grundrechte mit Füssen getreten werden, ist es höchste Zeit, zu reagieren. Wenn Toleranz geübt wird gegenüber Justizwillkür und Verletzungen der Menschenrechte durch westliche Regierungsorgane, wenn die Berichterstattung die Wahrheit verschleiert, ist der Weg auch nicht mehr weit zur Anwendung solcher Praktiken und dies betrifft jeden von uns.

Thank you for your support, Beyme Susanna from Donatyre
Question to the initiator

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News

  • Liebe Unterstützer,
    Dear Supporters,

    Dieses Mal sollten die links funktionieren

    this time, hopefully, the links are working

    mit den besten Grüssen,
    with the kindest regards

  • Liebe Unterstützer,

    Brief an Julian

    Man kann Julian Assange Briefe ins Gefängnis schreiben. Eine Anleitung dazu ist verlinkt. Hier die deutsche Übersetzung:

    Adresse:

    Mr. Julian Assange
    ID: A9379AY
    DOB: 3/07/1971
    HMP Belmarsh
    Western Way
    London SE28 0EB
    UK

    Persönliche Nachrichten kurz halten, schreibt über eure Aktionen, die ihr zur Unterstützung unternehmt. Briefe dürfen nicht länger als 4 Seiten sein. Die Adresse muss inklusive Gefangenennummer (Prisoner #: A9379AY) auf dem Brief stehen, damit der Brief ankommt. Eure Absenderadresse muss mit vollem Namen auf der Rückseite des Briefes und oben auf dem Brief selbst stehen. Jeder Brief wird vom Gefängnis-Personal gelesen. Zurückschreiben kann Julian Assange nur, wenn ihr loses Papier mit... further

  • Liebe Unterstützer,

    Chelsea Manning wird seit fast einem Jahr von den US-Behörden in Isolationshaft gehalten und unter Druck gesetzt, Julian Assange zu belasten. Sie weigert sich immer noch, lieber würde sie sterben. Eine junge Frau, Anfang dreissig wird in den Tod getrieben wegen Ihres Engagements für eine bessere Welt.

    Wir lassen das nicht zu! Wir teilen weiter die Petition für Julian und unterstützen Chelsea!
    Ihre Freiheit ist unsere Freiheit!

    Danke Euch Allen

    Susanna

Not yet a PRO argument.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • 11 hours ago

    Co-fondatrice du groupe Facebook "Assange l'ultime combat" nous organisons des actions en France et au Royaume Unis depuis 1 an et comptons aujourd'hui plus de 6 000 membres. Notre groupe est donc à la fois un groupe d'informations chaque jour et un groupe d'actions. Avons rencontré John Shipton et lui avons remis une sorte de livre d'or avec des messages et photos pour Julian.

  • 3 days ago

    Julian Assange hat mit seinen Enthüllungen was z.B. Kriege wirklich sind, soviel geholfen um Klarheit zu bekommen, was in dieser Welt läuft. Und wir haben freie Meinungsäusserung! - dies ist ein Menschenrecht, welches gerade in seinem Fall so tief verletzt wird!

  • 4 days ago

    Weil er im Gefängnis gefoltert wird.

  • 5 days ago

    Vielleicht wird Herr Assange in der Schweiz ein ruhigeres Leben führen können. Was ihm widerfährt, ist unverhältnissmässiges abscheliches Unrecht.

  • 5 days ago

    Menschen die, die Wahrheit ans Licht bringen sind die Helden von morgen!

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