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Bild zur Petition mit dem Thema: Schluss mit zweifelhafter Sexualpädagogik! Schluss mit zweifelhafter Sexualpädagogik!
Dialog
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Bundesrat Alain Berset
  • Region: Schweiz mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
    Sprache: Deutsch
  • Im Dialog
  • 11.920 Unterstützende
    Sammelziel erreicht

Schluss mit zweifelhafter Sexualpädagogik!

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Pétition en français | Petizione italiana

Die Unterzeichnenden fordern den Bundesrat dringend dazu auf, im geplanten Expertenbericht zur sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen Fachleute zu berücksichtigen, welche unabhängig von der Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz (SGS) sind und deren fragwürdigen Thesen und Schulmaterialien aus wissenschaftlichen Gründen ablehnen.

Christians For Truth Eidgenössische Demokratische Union Human Life International (HLI) Schweiz Young and Precious Zukunft CH

Begründung:

Am 10. Dezember 2014 hat CVP-Nationalrat Fabio Regazzi ein Postulat eingereicht, in dem er vom Bundesrat eine unabhängige wissenschaftliche Untersuchung zur Arbeit der Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz (SGS) fordert. Anstössig findet Regazzi zum Beispiel, dass SGS es entwicklungspsychologisch und pädagogisch sinnvoll findet, Kinder mit sexuellen Bildern zu konfrontieren, die sie überfordern, ja Verlegenheit auslösen oder sogar ekeln. Das Parlament hat das Postulat angenommen und der Bundesrat ist bereit, den Bericht in Auftrag zu geben. (1) Nun hängt alles davon ab, dass für den Bericht auch SGS-kritische Experten berücksichtigt werden.

Regazzis Bedenken gegenüber einer Sexualpädagogik, wie sie SGS vertritt, werden auch von namhaften Experten aus den Bereichen Medizin, Pädagogik, Psychologie und Sexualwissenschaft geteilt. (2) So etwa stellt der Kinderarzt Remo Largo in seinem Buch „Jugendjahre" (2011) in Frage, ob die von SGS-Kreisen vertretene These vom Kind als sexuell aktives Wesen (3) wissenschaftlich wirklich haltbar ist. Laut Largo sind es „oftmals selbst ernannte Fachleute", die den kindlichen Umgang mit dem Körper „willkürlich und missbräuchlich sexuell umdeuten". Das an Jugendliche gerichtete SGS-Comic-Lehrmittel „Hotnights" (4) wirft die Frage auf, ob das dort gezeichnete Bild menschlicher Sexualität den Jugendlichen tatsächlich bei der Erfüllung ihrer tiefsten Sehnsüchte nach einem gelingenden Leben in Beziehung und Familie hilft. Vielmehr legt die hier zugrundeliegende Sexualpädagogik nahe, dass es keinen Wertunterschied gibt zwischen dem Gebrauch einer Taschenmuschi in einer Intercitytoilette und der liebenden Vereinigung zweier Menschen, die ihr Leben miteinander teilen. (5) Und es ist mehr als bedenklich, wenn in dem von SGS nahen Kreisen empfohlenen Praxisbuch „Sexualpädagogik der Vielfalt“ (6) Schüler ab zehn Jahren dazu animiert werden, ihre „Lieblingsstellung/Lieblingssexualpraktik“ zu nennen, und 15-Jährige in der Übung „Galaktischer Sex“ auf der Erde unbekannte Sexpraktiken erfinden und inszenieren sollen. (7)

Die Diskussion über eine wissenschaftlich abgesicherte Sexualpädagogik wurde bisher einseitig, von SGS nahen Experten geführt. Die Stiftung SGS, die zum grossen Teil vom Bund finanziert wird, war massgeblich an der Erarbeitung des umstrittenen „Grundlagenpapier Sexualpädagogik und Schule“ (8) der Pädagogischen Hochschule Luzern beteiligt und vergibt in der Schweiz monopolistisch Fachtitel im Bereich Sexualpädagogik. Sie ist Teil des internationalen Lobby-Netzwerks International Planned Parenthood Federation (IPPF), welche die „WHO-Standards für Sexualaufklärung in Europa“ verfasst hat. Diese werden vom Bund immer wieder als internationale wissenschaftliche Referenz zitiert. Eine Analyse der an den Standards beteiligten 19 Experten offenbart, dass acht von ihnen direkt der IPPF oder einer Mitgliederorganisation angehören, während alle anderen eng mit der IPPF zusammenarbeiten oder zumindest deren Prinzipen und Ziele teilen. (9) Auch der Verfasser des Schweizer Grundlagenpapiers, Daniel Kunz, war als Mitglied von SGS massgeblich am WHO-Papier beteiligt. Die WHO-Standards müssen darum als einseitige Sichtweise von Sexualpädagogik eingeordnet werden. Mitnichten sind sie eine breit abgestützte wissenschaftliche Referenz. Diese Petition wurde am 25. April 2015 im Namen von Pfarrer Hansjürg Stückelberger, Präsident der Stiftung Zukunft CH, beim zuständigen Bundesrat Alain Berset eingereicht. Die auf dieser Plattform gesammelten Unterschriften werden nach Abschluss der Sammelfrist nachgereicht.


1) Vgl. Postulat Regazzi (14.4115). 2) www.prinzipien-sexualpaedagogik.org/deutsch/unterzeichner/. 3) Standards für Sexualaufklärung in Europas, WHO-Regionalbüro für Europa und BZgA, 2011, S. 39. 4) Hotnights, Didaktisches Begleitmaterial, SGS 2012, S. 18. 5) www.freiewelt.net/interview/als-leitbild-taugt-vielfalt-der-lebensformen-nicht-10050079/. 6) www.amorix.ch/medien/empfehlungen/#c11225. 7) E. Tuider, S. Timmermanns, Sexualpädagogik der Vielfalt, München 2008, S. 82, 125; vgl. die Kritik unter: www.faz.net/aktuell/politik/inland/lehrplaene-aufklaerung-oder-anleitung-zum-sex-13223950-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3. 8) www.familienlobby.ch/77001.html. 9) WHO-Standards (Anm. 3), S. 8.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Winterthur, 28.04.2015 (aktiv bis 27.07.2015)


Neuigkeiten

Zukunft CH hat zur Einreichung der 12'000 Unterschriften den Bundesrat nochmals zum Vorgehen gegen die Sex-Indoktrination an Schulen aufgefordert. Eine Kopie des Schreibens geht auch an die kantonalen Erziehungsdirektoren, mit denen Zukunft CH in den ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Die aktuell dominierende Sexualpädagogik ist wirklich nicht das Kind wissenschaftlicher Erkenntnis. Es geht vielmehr um die genderistische Umerziehung ganzer Völker durch eine weltweit vernetzte Lobby. Es ist symptomatisch, dass in Österreich die genau ...

PRO: Jugendliche sehen sich nach einem erfüllten Leben, das für die ganz grosse Mehrheit von ihnen wie eh und je in einer festen Beziehung und Familie liegt. Das belegen auch ganz neue empirische Studien. Ein sexualpädagogischer Ansatz, der primär die Steigerung ...

CONTRA: Wenn Aufklärung nur im Elternhaus erfolgt, erfolgt sie oft gar nicht! Solange Eltern selbst gehemmt sind, wenn es um sexuelle Themen geht, brauchen die Kinder und Jugendlichen Alternativen. Solange noch viele Eltern ihren Kindern ausschließlich das eigene ...

CONTRA: Ich glaube ich lese nicht richtig "Christians for truth" Fachleute in Sachen Sexualkunde? Sind die nicht eher für Gehirwäsche statt staatlicher Neutralität bekannt? Ich fordere dringend die Trennung von Staat und jeglicher Religion zu beachten. Menschen ...

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Petitionsverlauf