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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer
Nochmals herzlichen Dank! Über 1'400 Personen haben mit ihrer Unterschrift gezeigt, dass die Bus Stop Bar für viele Menschen weit mehr ist als nur eine Bar.
Mit der Medienmitteilung der Firstbahn vom 16. Juni 2026 scheint der Fall auf den ersten Blick abgeschlossen. Für uns bleiben jedoch zahlreiche Fragen offen.
So wird in der Medienmitteilung die grosse Kompromissbereitschaft des Betreibers ausdrücklich hervorgehoben. Gleichzeitig bleibt unklar, welche Zugeständnisse von Seiten der Nachbarschaft gemacht wurden. Ebenso stellt sich die Frage, welche konkreten Bedingungen für einen Weiterbetrieb überhaupt noch hätten erfüllt werden müssen.
Besonders beschäftigt uns aber folgender Punkt: Die Schliessung wurde mit der Begründung beschlossen, dass eine Betriebsbewilligung aufgrund der ablehnenden Haltung des Gemeindepräsidenten nicht realistisch sei. Dieser ist jedoch nicht die eigentliche Bewilligungsbehörde, sondern gibt eine Empfehlung an das Regierungsstatthalteramts Interlaken-Oberhasli ab. Damit wurde einem möglichen Entscheid der zuständigen Behörde faktisch vorgegriffen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob dem Betreiber dadurch die Möglichkeit genommen wurde, einen formellen und damit rechtlich anfechtbaren Entscheid zu erhalten. Ob dies der richtige Weg ist, erscheint uns diskussionswürdig.
Die IG hat deshalb einen Fragenkatalog an die Gemeinde Grindelwald und die Firstbahn übermittelt. Gleichzeitig haben wir die Journalistinnen und Journalisten, die über den Fall berichtet haben, über diesen Schritt informiert.
Wir finden, die Öffentlichkeit hat Anspruch auf Antworten auf folgende Fragen:
* Wie viele Nachbarn haben sich tatsächlich gegen den Weiterbetrieb ausgesprochen?
* Welche Kompromisse wurden von welcher Seite eingebracht?
* Welche Bedingungen hätten für einen Weiterbetrieb erfüllt werden müssen?
* Weshalb wurde kein formeller Entscheid der zuständigen Bewilligungsbehörde abgewartet?
* Welche Auswirkungen hat dieser Entscheid auf andere touristische Betriebe in Grindelwald?
* Und wie viele Lärm- oder sonstige Reklamationen gingen im Zusammenhang mit den zahlreichen After Slope Parties im Terminal ein?Falls auch du Antworten auf diese Fragen möchtest, freuen wir uns, wenn du diese Anliegen gegenüber Gemeinde, Firstbahn oder den Medien ebenfalls thematisierst.
Falls du Rückmeldungen, Antworten oder weitere Informationen erhältst, darfst du diese gerne an die IG weiterleiten.
Wir werden die Entwicklung weiterhin aufmerksam verfolgen und euch über neue Erkenntnisse informieren.
Herzlichen Dank für eure Unterstützung.
IG Pro Après Ride Bar «Bus Stop»
PS: Zum Schluss noch zwei Anregungen, wo ihr eure Fragen direkt platzieren könnt:
nfo@jungfrau.ch
gemeindeverwaltung@gemeinde-grindelwald.chSocial Media Kanäle:
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer
Vor wenigen Monaten haben wir gemeinsam ein starkes Zeichen gesetzt: Über 1'400 Menschen haben die Petition für den Erhalt der Bus Stop Bar unterschrieben.
Nun ist der Entscheid gefallen.
Die Firstbahn hat dem Betreiber die Kündigung ausgesprochen. Damit verlieren Grindelwald und das Firstgebiet einen Treffpunkt, der für viele Gäste und Einheimische weit mehr war als eine gewöhnliche Après-Ski-Bar. Die Bus Stop Bar stand für Begegnungen, Kultur, Gastfreundschaft und ein Angebot, das bewusst einen anderen Weg gegangen ist.
Besonders enttäuschend ist, dass die breite Unterstützung aus der Bevölkerung, von Gästen aus aller Welt und von zahlreichen Einheimischen offenbar weniger Gewicht hatte als die Beschwerden einiger weniger Nachbarn – obwohl der Betreiber bereits erhebliche Einschränkungen und Kompromisse akzeptiert hatte.
Wir bedauern diesen Entscheid sehr. Nicht nur für die Betreiberfamilie, sondern auch für Grindelwald als Tourismusdestination.
Die Medien berichten inzwischen ebenfalls über die Kündigung. Die Diskussion ist damit längst nicht beendet.
Deshalb möchten wir euch einfach nochmals Danke sagen. Danke für eure Unterstützung, eure Unterschriften und eure vielen positiven Rückmeldungen in den vergangenen Monaten.
Und gleichzeitig möchten wir euch eine Frage mit auf den Weg geben:
Inwieweit nehmen wir als Gesellschaft hin, dass in einer Tourismusgemeinde einige wenige Beschwerden ein etabliertes und breit unterstütztes Angebot zu Fall bringen können?
Freundliche Grüsse
IG Pro Après Ride Bar «Bus Stop»
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Petition in Zeichnung - Mit 1.400 Stimmen pro Bus Stop Bar!
on 07 Apr 2026Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir freuen uns sehr, euch mitteilen zu können, dass unsere Petition für den Erhalt der Bus Stop Bar – der nostalgischen Bar am Ende der Talabfahrt – mit 1.400 Stimmen das ursprüngliche Ziel von 800 deutlich übertroffen hat!
Dieses starke Ergebnis zeigt, wie vielen von euch dieses besondere Stück Authentizität am Herzen liegt.
Die Firstbahnen wurden bereits auf das klare Votum aufmerksam gemacht. Nun hoffen wir, dass unsere Stimmen zu einer versöhnlichen Lösung beitragen, damit wir uns nächsten Winter wieder beim Bus treffen können. Die Petition läuft weiterhin, um noch mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Unterstützung zu zeigen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die unterschrieben und so viele wunderbare Kommentare hinterlassen haben. Eure Begeisterung und euer Engagement bedeuten uns sehr viel!
Wir halten euch selbstverständlich über alle weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.
Mit freundlichen Grüssen
IG Pro Après Ride Bar "Bus Stop"
apresridebar.ch/