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Physiotherapie vor dem Abgrund? Der Bundesrat will eine Tarifkürzung! Wir wehren uns dagegen!

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Bundesrat
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  1. Aloitti syyskuuta 2023
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  3. Täytetty 17.11.2023
  4. Vuoropuhelu vastaanottajan kanssa
  5. Päätös

Die Physiotherapie leistet einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Grundversorgung. Seit Jahren kämpfen Physiotherapeut:innen für einen kostendeckenden und zeigemässen Tarif. Doch jetzt will der Bundesrat mit seinem Vorschlag den Tarif für die Physiotherapie kürzen. Wir finden den Eingriff falsch und gefährlich und wollen uns dagegen wehren.

Der Bundesrat muss die fatalen Konsequenzen für die Physiotherapeut:innen und die Patient:innen erkennen und seinen Eingriff stoppen.

Im Rahmen der laufenden Vernehmlassung nimmt Physioswiss Stellung zu den einschneidenden Konsequenzen des Eingriffs und fordert den Bundesrat auf, den Eingriff zu unterlassen. Vielmehr sollen die Tarifpartner:innen eine gute Lösung verhandeln. 

1.  Wir fordern, dass der Bundesrat den Tarifeingriff stoppt.

2.  Wir fordern die Krankenversicherer auf, die Verhandlungen erneut aufzunehmen und gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten, um die Versorgung zu sichern.

3.  Wir fordern kostendeckende Tarife, die es Physiotherapeutinnen ermöglichen, davon leben und ihre Familien ernähren zu können.

Perustelut

Der Tarifengriff des Bundesrates wird die bereits stark unterfinanzierte Branche noch mehr in Schieflage bringen. Die gegenwärtige Teuerung verschärft diese Entwicklung zusätzlich.

 Die steigenden Kosten stellen die Physiotherapiepraxen in der Schweiz je länger je mehr vor finanzielle Herausforderungen. Unsere Mitglieder kämpfen seit Längerem mit finanziellen Engpässen. So stiegen beispielsweise seit Anfang 2021 neben den Energiekosten (bis zu 30 Prozent) auch die Ausgaben für Miete IT-Infrastruktur, Investitionsgüter wie Liegen oder Geräte sowie auch Verbrauchsmaterial wie Tücher oder Handschuhe. Dies bringt viele Physiotherapeut:innen bereits heute an ihre Existenzgrenze.

 Im Gegensatz zu anderen Branchen kann die Physiotherapie ihre Preise nicht an die Teuerung anpassen: Physiotherapeut:innen müssen ihre Löhne über die geltenden Tarife finanzieren. Die Grundlagen für diese Tarifberechnung sind aber bald 30 Jahre alt. Die Kosten für den Praxisbetrieb stiegen seit 1994 um rund 25 Prozent. Mit dieser finanziellen Schieflage sind viele Physiotherapiepraxen drastisch unterfinanziert. Dies bringt viele Physiotherapeut:innen bereits heute an ihre Existenzgrenze.

 Mit einer Kürzung der Tarife durch den Bundesrat werden noch mehr Physiotherapeut:innen gezwungen sein, den Beruf zu wechseln oder ihre Praxis zu schliessen, da sie nicht mehr kostendeckend arbeiten können. Etwaige Berufsausstiege und Praxisschliessungen haben auch Auswirkungen auf die Patienten:innen: Die Versorgung ist bereits, ohne den Tarifeingriff akut gefährdet.

 Es droht eine Versorgungslücke für alle. Deshalb müssen wir jetzt handeln und den Bundesrat auffordern, den Tarifeingriff zu stoppen!

Die Physiotherapie braucht keine Tarifkürzung, sondern faire und zeitgemässe Tarife. Das auch als Anerkennung für unseren wichtigen Beitrag zur medizinischen Grundversorgung.

Mit Ihrer Unterschrift helfen Sie mit, diese Tarifkürzung durch den Bundesrat zu stoppen!

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Der Bundesrat soll endlich seine Aufgaben richtig lösen. Sich dafür einsetzen, dass die Medikamentenpreise endlich auf das Niveau des Umlandes angepasst weden. Das hat mit der EU nichts zu tun, denn die Pharma ist in der Schweiz ansässig. Nicht immer nur bla bla, BR Berset hat rein gar nichts erreicht, im Gegenteil einen Riesenschaden angerichtet!!

nichts!!!

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