Der Mittelschulrat und die Bildungsdirektion haben entschieden, dass am Kollegi in Stans die Fächer Latein und Wirtschaft & Recht als Schwerpunktfächer ab dem Schuljahr 2019/2020 gestrichen werden. Ebenso werden die Ergänzungsfächern Sport, Philosophie und Informatik nicht mehr angeboten werden. Wir verlangen, dass dieser Entscheid rückgängig gemacht wird!

Begründung

Der Entscheid über die Streichung wurde vom Mittelschulrat am 30. Mai gefällt und wurde mit sinkenden Schülerzahlen und Sparmassnahmen begründet. Allerdings wurde im Bildungsbericht des Bundes, welcher nach dem Entscheid erschienen ist, das Gegenteil aufgezeigt und man rechnet mit einer Zunahme der Schüler. Die Streichung der Wahlmöglichkeiten steht zudem konträr zur Empfehlung der Konferenz der Gymnasialrektoren. Diese verabschiedete am 5. Juni an der Jahresversammlung eine Stellungnahme an den Bund, welche betont, dass der Fächerkatalog im 2. Teil des Gymnasiums zu öffnen gedenke um den Jugendlichen mehr Wahlmöglichkeiten bieten möchte. Der Entscheid ist somit zu früh getroffen worden. Der eigentliche Spareffekt der Reform ist laut Bildungsdirektor Res Schmid zudem vernachlässigbar, insbesondere weil der Kanton Nidwalden im schweizweiten Vergleich die tiefsten Bildungsausgaben pro Kopf aufweist. Dass vielen SchülerInnen ein optimaler Anschluss zum Studium geraubt wird, wird ebenfalls nicht berücksichtigt. Alleine Wirtschaft oder Recht studieren 25% der Mittelschulabgänger. Der Entscheid des Mittelschulrats ist darum zurückzunehmen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Junge CVP Nidwalden aus Ennetbürgen
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Pro

- Bildungsbericht sagt höhere Schülerzahlen voraus - Spareffekt ist lauf Bildungsdirektion vernachlässigbar - Mögliche Mehrkosten durch den Entscheid wurden aber gar nicht berücksichtigt (Infrastruktur/Kosten pro ausgelagerte Schüler in andere Kantone) - Entschärfung der Mangelsituation in den Gesundheits- und Technikberufen (MINT) - Konträr zur Empfehlung der Konferenz der Gymnasialrektoren: Dieses wünscht mehr Fächer - Anschluss an das Studium ist nicht mehr so gut gewährleistet (Sport, WiR, Philosophie und Informatik werden nicht mehr gleich vertieft angeboten)

Contra

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Warum Menschen unterschreiben

  • vor 3 Tagen

    Es ist wichtig das die Schüler ein Wahlspektrum an Fächern zur Verfügung stehen, damit jeder seine Interessen fördern kann.

  • vor 4 Tagen

    Einerseits ist es mir als Altphilologin ein Anliegen, dass Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, Latein als Schwerpunktfach zu wählen, wenn sie an dem spannenden Fach interessiert sind. Es bildet eine solide Grundlage für vieles: Beispielsweise für das Erlernen weiterer Sprachen, für das Erwerben und Verbessern der Sprachkompetenz in der Muttersprache oder das Verständnis der Kultur und der Geschichte Europas. Andererseits bin ich der Meinung, dass man bei der Bildung nicht sparen sollte. Bildung ist ein wichtiger Rohstoff der Schweiz! Schülerinnen und Schüler sollten die Möglichkeit haben, ihre Bildung entsprechend ihren Interessen und Talenten zu gestalten. Dadurch sind sie motivierter zu lernen. Eine gute Auswahl auf Stufe Gymnasium ist deshalb ausserordentlich wichtig.

  • vor 4 Tagen

    Bei der Bildung sollte grundsätzlich nicht gespart gespart werden, weil sie die Grundlage zum Leben (in der Schweiz und anderswo) bildet. Ich selber habe die breiten Wahlmöglichkeiten am Kollegium sehr geschätzt und wünsche, dass diese für die heutige Jugend erhalten bleiben, vor allem, weil sie im Vergleich mit anderen Schulen ausserordentlich gut sind.

  • vor 5 Tagen

    Ein solcher Abbau des Bildungsangebotes in NW ist nicht zukunftsweisend und gelinde gesagt beschämend...

  • Max Klausner Stansstad

    vor 5 Tagen

    Bildungsabbau ist schädlich und unverantwortlich

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