Die uferlose Sparwut der Aargauer Regierung greift im Rahmen der Leistungsanalysen immer weiter um sich. Ein aktueller Vorschlag hat es auf das Berufsbildungszentrum Fricktal in Rheinfelden abgesehen.

Begründung

Einmal mehr trifft es die Bildung, einmal mehr die schwächsten Glieder in unserer Gesellschaft...

Lernende verschiedenster Berufe und Branchen besuchen im Rheinfelder Engerfeld die Berufsschule oder absolvieren ganze Ausbildungen dort. Der Standort nimmt für die regionale Wirtschaft eine wichtige Position ein und gewährleistet kurze Distanzen zwischen Wohn-, Ausbildungs- und Schulort. Im Übrigen bietet das BZF für das untere Fricktal eine breite Palette an Weiterbildungsmöglichkeiten, welche der Gesellschaft einen ständigen Fortschritt ermöglicht.

Höchste Zeit dem Kanton Aargau aufzuzeigen, dass es für die Region auf der anderen Seite der Jurahöhen auch ein Berufsbildungszentrum braucht und das Sparen zu Lasten der Bildung nicht tragbar ist!

Vielen Dank für die Unterzeichnung dieser Petition.

Der Initiant: Rolf Schmid, Wil (Mettauertal)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Rolf Schmid aus Wil
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Neuigkeiten

  • Knapp drei Jahre nach der erfolgreichen Petition gegen die Schliessung des BZF, gab es zuletzt wieder Diskussionen über die Umstrukturierung der Standorte der Berufsschulen im Aargau.

    Am letzten Montag hat die Regierung ihre Pläne mit einem Standortkonzept vorgestellt. Der Standort in Rheinfelden wird auf drei Berufsfelder reduziert. Die gewerblich-industrielle Berufsschule verschwindet aus dem Fricktal. Dafür wird das KV leicht gestärkt, neu kann in Rheinfelden die Berufsmaturität absolviert werden. Zudem wird es im Engerfeld einen Aussenstandort der Berufsschule für Gesundheit und Soziales geben.

    Diese Konzept ist leider kein klares Bekenntnis zum Berufsbildungszentrum Fricktal. Es liegt jetzt viel an den Verantwortlichen (Vorstand, Schulleitung) neue Strategien und Ideen für den langfristigen Erhalt zu finden. Das vorliegende Konzept lässt viele Fragen offen.

    Aus meiner Sicht hat es die Regierung versäumt mögliche Chancen wie die interkantonale Zusammenarbeit mit dem Baselland im Bereich der Pharma- und Chemieberufe sowie die veränderte Arbeitswelt durch die Digitalisierung (Bsp. neue Ausbildungen, Kompetenzzentren für IT-Berufe oder die Umschulung von Menschen, deren Beruf durch den digitalen Fortschritt verschwindet) eingehender zu prüfen.

    Gerade an Standorten wie in Rheinfelden, wo erst kürzlich viel Geld in den Ausbau investiert wurde und darum reichlich freie Raumkapazitäten zur Verfügung stehen, gäbe es in dieser Hinsicht grosses Potenzial.

    Obschon es mich freut, dass die Petition mit Ihrer zahlreichen Unterstützung beim BKS offenbar Gehör gefunden hat, beurteile ich das neue Standortkonzept als wenig zukunftsorientiert. Szenarien und Veränderungen fliessen nur am Rande ein und langfristige Strategien für einen flächendeckenden, niederschwelligen und qualitativ hochwertigen Zugang zur Berufsbildung sind wenig erkennbar. Wie oft in den letzten Jahren steht das Sparpotenzial im Vordergrund.

    Der Standort in Rheinfelden bleibt, die Arbeit geht aber weiter. Als Verfasser der damaligen Petition verfolge ich die Prozesse weiterhin genau und setze mich weiterhin für das Berufsbildungszentrum Fricktal ein.

    Freundliche Grüsse

    Rolf Schmid, Wil AG

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Liebe Unterstützende

    Mit dem überarbeiteten Raum- und Standortkonzept Sekundarstufe ll schlägt die Aargauer Regierung dem Grossen Rat ein Erhalt sämtlicher Berufs- und Fachmittelschulstandorte vor.

    Während das Berufsbildungszentrum Fricktal als scheinbar gestärkter Gewinner aus dem Vorschlag hervorgeht, verlieren verschiedene Orte wichtige Angebote. Die Sparmassnahmen in der Bildung verschonen zum Glück das Fricktal, treffen jedoch anderswo die lokalen Institutionen. Der Entscheid liegt letzten Endes beim Grossen Rat, die Behandlung der entsprechenden Geschäfte ist für Sommer vorgesehen.

    Es scheint, als ob sich die grundlegende Ansicht der Politik zum Thema "Sparen in der Bildung" nur wenig verändert hat. Der Widerstand und die genaue Beobachtung weiterer Massnahmen ist weiterhin dringend nötig.

    Der von Ihnen unterzeichnete Aufruf wird im Mai der Regierung in Aarau übergeben. Meine persönliche Botschaft an die Vertretung bezieht sich nebst der Zufriedenheit über den Erhalt des Standortes in Rheinfelden vor allem auf die weiteren Sparmassnahmen im Bildungssektor.

    Bis zur Übergabe läuft die Sammlung weiter, erzählen Sie Ihren Freunden, Bekannten und der Familie vom Erfolg.

    In tiefster Dankbarkeit für den überwältigenden Zuspruch,

    Rolf Schmid, Wil AG

Pro

In der Region Fricktal, Baselland und Basel hat es ein enormes Potenzial an Lehrstellenplätzen, deshalb sehe ich es nicht ein, dass unsere jungen Stellensuchenden über den Berg in's BBZ Wohlen oder noch weiter gehen sollten. Eine solche Einrichtung gehört zu uns nach Rheinfelden.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.