Die unterzeichneten Personen fordern, dass sich der Gemeinderat Hirzel – unabhängig davon, ob die Eingemeindung Horgen-Hirzel zustande kommen wird – bei den zuständigen Stellen (Schulpflege Hirzel, Gemeinderat und Schulpflege Horgen sowie Volksschulamt des Kantons Zürich) für die Erhaltung der Sekundarschule Hirzel einsetzt.

Initiant der Petition: Interessengemeinschaft zur Erhaltung der Sekundarschule Hirzel („IG Sekundarschule Hirzel“), wurde gegründet aus im Hirzel wohnhaften Eltern von schulpflichtigen Kindern, Lehrkräften aus Hirzel, Delegierten des Elternforums Hirzel und weiteren besorgten, interessierten und im Hirzel wohnhaften Personen. Federführend dabei waren und sind Markus Frei Willis, Roger Burkhardt, Hansjürg Perino und Lars Klingenberg (alle wohnhaft im Hirzel, mit schulpflichtigen Kindern).

Begründung

  • Das in Hirzel angewendete pädagogische Modell der leistungsdurchmischten Klassen mit zwei Abteilungen (A,B) wird als sehr fortschrittlich, innovativ und wertvoll eingestuft und bringt erfolgreiche Resultate. Wir fühlen uns verpflichtet, uns für die Qualität der Schule unserer Kinder einzusetzen, anstatt uns einem kurzfristigen und kurzsichtigen Spar-Diktat zu beugen.

  • Die leistungsdurchmischten Klassen fördern den klasseninternen Zusammenhalt, bringen den Jugendlichen gegenseitigen Respekt, Achtung und Wertschätzung bei und und fordern bei ihnen schon früh eine hohe Mitverantwortung für das eigene Lernen und Leben.

  • Das bestehende Modell ermöglicht die Integration aller Kinder, auch solchen mit besonderen Bedürfnissen in die regulären Schulklassen. Teure Spezialbetreuungen können so vermieden und dadurch erheblich Kosten gespart werden.

  • Das Angebot, Kindern und Jugendlichen 11 Jahre Schulzeit in Hirzel zu ermöglichen, ist sehr attraktiv für bestehende Familien, aber auch einkommensstarke Neuzuzüger.

  • In Zukunft werden die Schülerzahlen steigen. Dadurch rechtfertigt sich die Erhaltung der Sekundar-schule Hirzel.

  • Während vieler Jahre wurde das bestehende Oberstufenmodell mit grossem emotionalem und finanziellem Engagement aufgebaut. Dieses jetzt aufzugeben, wäre eine unverantwortliche Verschwendung von Ressourcen.

Unterstützen Sie diese Petition – für die Zukunft unserer Kinder und unseres Dorfes!

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Pro

Für die Transparenz wäre gut zu wissen wer die Initianten dieser Petition sind, falls dies auf dieser Plattform möglich ist

Contra

Die ganze Diskussion ist ja schön und gut. Aber wer soll denn das am Schluss bezahlen. Wollen die Petitionäre tatsächlich ein kapputgespaartes Dorf mit einem Steuerfuss von 145% ? Wie lange glauben sie wohl, dass die Mehrheit der Steuerzahler das finanzieren wird. Diese einmalige Chance zur Fusion deswegen scheitern zu lassen, wäre ja nun wirklich mehr als dumm!