Es ist die nächste Ausstellung in Planung, eine Wanderausstellung, die in fünf Städten gezeigt wird. Dazu brauchen wir eure Unterstützung.
Und so geht es.
Im ersten Raum steht ein grosser Schubladenstock, die Idee ist, dass 100 geöffnet werden können und die Besuchenden in Akten lesen können. Der Raum wird dunkel gehalten, die Schubladen sind von innen beleuchtet, die Karteikarten können nicht raus genommen werden.
Nun suchen wir gesamtschweizerisch Betroffene Fürsorgerischer Zwangsmassnahmen, die ihre Akten, ihre Geschichte dazu beitragen können und möchten.
Was kannst du schicken?
Auszüge aus deinen Akten, Fotos oder Zeichnungen, Briefe und den Ausschnitt deines Antrages auf den Solidaritätsbeitrag.
Im Anhang findest du ein PDF mit einer Skizze über die Ausstellung, ferner ein Beispiel der Inhalte für die Schublade.
Wie gehst du nun vor?
Du kannst alles mir bringen oder schicken. Ich digitalisiere die Inhalte und schicke dir alles zurück, auf Wunsch eingeschrieben. Selbstverständlich kannst du auch persönlich vorbei kommen und gleich deine Sachen bringen und wieder mitnehmen. Auf Wunsch kann man dies auch anonym anlegen.
Deine Spesen werden vergütet, es gibt eine Vereinbarung und ein kleines Honorar für deine Arbeit.
Auf deine Mithilfe freue ich mich.
LIEBE LEUTE
Neulich wurde ich gefragt, warum auf diesem Weg keine Neuigkeiten mehr kommen. Es geschah viel, und nicht im direkten Bezug auf das Gruebe-Buch. Jedoch jetzt über zwei Jahre nach dem Erscheinen kommt unser Buch wieder oder immer noch ins Gespräch. Es ist eine einzigartige Form der Aufarbeitung Führsorgerischer Zwangsmassnahmen.
In der Ausstellung "Vom Glück vergessen" ist die "Gruebe" eine von fünf Stationen, bei jeder kann man eine Geschichte hören.
Zudem haben Betroffene hier die Möglichkeit, ihren Namen bei einem der 11'000 Punkte hin zu schreiben. Soviele Menschen wurden im Kanton Bern alleine versorgt und den Solidaritätsbeitrag beantragt. Versorgt wurden wahrscheinlich weit aus mehr.
Bald kommen Veranstaltungen, Podien moderiert von Kathrin Winzenried und ein Living Library mit Betroffenen FSZM: www.bhm.ch/de/temp/gegen-das-vergessen
Wer Betroffen ist und alleine an die Ausstellung möchte, kann dies an der Kasse so erwähnen und sollte gratis rein dürfen.
Bald kommt ein nächster Newsletter, diesmal geht es um die Nationale Ausstellung "Erinnern für Morgen", die im Herbst in Lausanne startet. Wir suchen auch hier dringend Mithilfe von Betroffenen für eine spannende Installation.
Herzliche Grüsse
Hene Kräuchi
Bei Fragen schreibst du mir direkt an info@lieblingsbaum.ch
Die zweite Auflage unseres Buches "Knabenheim auf der Grube - Innen- und Aussenblicke - ist nun bestimmt und wird grosszügig unterstützt.
Wir sind noch nicht fertig, ZEDER (Zeichen der Erinnerung) hat mich zur Mitarbeit angefragt und ebenso warten weitere Mandate auf mich. In der Hoffnung, es tut sich etwas Gutes für Betroffene und für die Jugend von Heute und Morgen.
Am 25. Mai eröffnet der Kanton Bern ZEDER - Zeichen der Erinnerung. In den meisten Gemeinden finden sich Gedenktafeln und eine Plakatausstellung zu Fürsorgerischen Zwangsmassnahmen vor 1981. Im Rahmen entstehen einige Medienbeiträge. Barbara Studer (Staatsarchiv) und Heinz Kräuchi hört ihr im Regi oder seht sie kurz auf Telebärn. Was sein muss, muss sein.
Am Freitag, 26. Mai findet um 18:30 im Gemeindehaus Kirche Bümpliz ein Podium mit unserer letzten Lesung statt. Das ganze Programm: bienzgut.ch/zeichen-der-erinnerung-zeder/
Hier noch einmal vielen
Dank an alle Unterstützende. Einige meldeten sich direkt und wer nun weiterhin News möchte, kriegt sie in der Facebook Gruppe: www.facebook.com/groups/1514404365397323
Freitag, 5.. Mai um 20 Uhr
Szenische Lesung und Podium
Knabenheim «Auf der Grube»
188 Jahre Zwangserziehung. Innenblicke und Aussenblicke.
Mit: Heinz Kräuchi, Szenische Lesung - Stephan Urwyler, Musikalische Begleitung - Tanja Rietmann und Caroline Bühler - Podium.
Buch herausgegeben von: Caroline Bühler, Heinz Kräuchi, Fredi Lerch, Katrin Rieder, Tanja Rietmann.
Schloss Schwarzenburg, Wappensaal
Eintritt: Fr. 20.–/10.– (inkl. Apéro)
Die Bar im Schlosshof ist ab 19 Uhr geöffnet. www.schloss-schwarzenburg.ch/veranstaltu.../kalender
Nicht alle Grüebeler sind auf die Kirche gut zu sprechen, vor allem nicht auf die in der Gemeinde Köniz.
Darum ist es ein kleiner Schritt mit grosser Wirkung, dass mich der Kirchenkreis Mitte, die Thomaskirche Liebefeld, zum Kirchensonntag eingeladen hat, um über meine Geschichte und das Buch kurz zu berichten. Ich kam mit vielen Leuten ins Gespräch und erlebte eine sehr offene und moderne Kirche.
Weiter geht es mit einem weiteren Podium mit der Historikerin Tanja Rietmann in Davos und einem Schulbesuch im Staatsarchiv, und dem Projekt ZEDER und einer weiteren Buchvorstellung im Schloss Schwarzenburg. www.sta.be.ch/de/start.html...
Wir können von einem grossen Erfolg berichten, die Bücher sind bald ausverkauft und ob wir eine zweite Auflage finanzieren können, das ist ungewiss. Aber unsere Aufgabe ist noch nicht ganz beendet. Darum, wer noch ein Buch haben möchte, sollte sich jetzt noch eines besorgen.
Und die News über diesen Kanal, respektive über die Petition stelle ich ein, also wer weiterhin informiert werden möchte, kann dies hoffentlich über die Medien, die Facebook Gruppe "Gruebe Buech" oder schreibt mir ein Mail auf info@lieblingsbaum.ch. Gerne nehme ich auch Rückmeldungen über das Buch oder die Medienauftritte entgegen.
Ich möchte mich bei euch allen noch einmal herzlich bedanken, denn dank dieser Petition startete die Realisation eines gelungenen Buches, einer vielseitigen und bisher einzigartigen Aufarbeitung eines Kapitels über die Fürsorgerischen Zwangsmassnahmen, mit der wichtigen Zusammenarbeit der Betroffenen.
Es ist viel geschehen, das Buch ist draussen, es verkauft sich gut, Rückmeldungen kommen aus der ganzen Schweiz. Für mich persönlich ist es noch kaum erfassbar, was da jetzt geschehen ist.
Am Sonntag, 29. Oktober hatten wir im Kulturhof Schloss Köniz unsere überaus erfolgreiche Buchvernissage, es kamen prominente Gäste von überall her, von Köniz über Zürich bis Berlin.
Weitere Veranstaltungen sind:
Montag, 21. November um 20:00 im Ono Bern www.onobern.ch/events/knabenheim-auf-der-grube/
Freitag, 5. Mai 2023 im Schloss Schwarzenburg www.schloss-schwarzenburg.ch/veranstaltungen/kalender
26. oder 27. Mai in einem grösseren Rahmen in Hindelbank
Heute sind in der Presse schon drei Beiträge zu finden: Die WoZ, das Journal B und die Hauptstadt. Dazu kommt ein kurzer Beitrag auf RaBe Radio Bern.
Radiosendungen folgen noch auf SRF: Zeitblende und Sonntagsgast im Regionaljournal.
Es ist soweit, das Buch ist gedruckt und befindet sich beim Buchbinder.
Geschätzt erscheint es zwischen 27. und 29. Oktober 2022 in den Buchhandlungen. Die Buchvernissage ist am 30. Oktober in Köniz. Die Einladung folgt noch. Weiter sind Radiosendungen dazu geplant, natürlich auch Zeitungsartikel mit Rezensionen. Mehr dazu erfahrt ihr immer hier, wir halten euch auf dem Laufenden.
Gestern Online und heute im Bund und der BZ. Im Cloud kann man den Artikel etwas besser lesen.
Herzlichen Dank an euch alle, die ihr die Petition unterschrieben habt.
Und, einige Kommentare aus der Petition wurden jetzt als Zitate im Buch eingefügt.
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