Region: Uster
Dialogue

Schluss mit dem Parkplatz-Schildbürgerstreich am Spital Uster!

Petition is addressed to
Stadtrat von Uster

1,030 Signatures

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  1. Launched 31/03/2026
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News



04/29/2026, 16:57

Liebe Unterstützende,
ich informiere euch hiermit über den aktuellen Stand und den Erfolg der Petition „Schluss mit dem Parkplatz-Schildbürgerstreich am Spital Uster“.
Innerhalb von lediglich 27 Tagen wurde die Marke von 1'000 Unterschriften überschritten. Um die Relevanz dieses Ergebnisses zu verdeutlichen, ist ein Vergleich mit den kommunalen Volksrechten der Stadt Uster aufschlussreich:

Kommunale Volksinitiative: Mit 1'000 Unterschriften wurden 166 % der notwendigen Stimmen (600) erreicht, die für die Einleitung einer offiziellen Volksabstimmung in Uster erforderlich sind.

Fakultatives Referendum: Die Anzahl der Unterzeichnenden entspricht dem 2,5-fachen der kritischen Masse (400), die benötigt wird, um einen Parlamentsbeschluss anzufechten.

Angesichts dieser hohen Mobilisierungsquote in kürzester Zeit repräsentiert das Anliegen eine signifikante Breite der Bevölkerung sowie der direkt betroffenen Personengruppen.

Ich werde die Petition dem neu gewählten Stadtrat übergeben. Über das konkrete Übergabedatum werde ich euch zu gegebener Zeit informieren. Sowohl Medien als auch Politiker werden daran teilnehmen.

Freundliche Grüsse


04/29/2026, 16:48

Liebe Unterschreibende
Die Petition war sehr erfolgreich. In nur gerade 27 Tagen wurden über 1000 Unterschriften gesammelt.

Das persönliche Ziel wurde erreicht. Ich habe keine Werbung mehr gemacht und auch keine Unterschrift mehr bekommen. Darum habe ich den Zeitraum vorzeitig verkürzt.

Jetzt geht es an die Planung für die Übergabe.

Alle unterschreibenden sind zur Übergabe eingeladen.

Freundlich Grüsst

Stefan Dutler


Neues Zeichnungsende: 29.04.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.016


04/26/2026, 14:50

Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer

Es ist geschafft: Gemeinsam haben wir die magische Marke von 1'000 Unterschriften geknackt!

Dass wir in so kurzer Zeit eine vierstellige Zahl an Stimmen erreicht haben, ist ein gewaltiges Signal an die Ustermer Politik. Es beweist: Die blockierten Parkplätze am Spital sind kein Detail am Rande, sondern ein handfester „Schildbürgerstreich“, der die Menschen in unserer Stadt bewegt und verärgert.

Wie geht es jetzt weiter?

Der Fokus auf den Mai: Am 5. Mai 2026 nimmt der neu gewählte Stadtrat seine Arbeit auf. Das ist für uns der ideale Zeitpunkt, um mit dem nötigen Nachdruck vorstellig zu werden.

Die offizielle Übergabe: Ich werde dem neuen Stadtrat den Wunsch nach einer offiziellen Übergabe der Unterschriften übermitteln. Wir wollen sicherstellen, dass unsere 1'000 Stimmen nicht in einer Schublade verschwinden, sondern Gehör finden.

Information folgt: Sobald der definitive Termin für die Übergabe feststeht, werde ich euch hier umgehend darüber informieren.

Was ihr jetzt noch tun könnt:
Auch wenn wir die 1'000 erreicht haben – jede weitere Stimme stärkt unsere Verhandlungsposition. Teilt den Link zur Petition gerne noch einmal in eurem Umfeld oder auf WhatsApp. Jede Unterschrift über der 1'000er-Grenze macht es für die Verantwortlichen schwieriger, unsere Forderung zu ignorieren.

Nochmals ein riesiges Dankeschön für eure Unterstützung, eure Kommentare und euer Engagement für ein barrierefreies und vernünftiges Uster!

Beste Grüsse

Stefan Dutler


04/22/2026, 12:40

Update zur Petition: Endspurt für die 1'000 – und wie es weitergeht

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer

Es ist beeindruckend: Vor gerade einmal 23 Tagen haben wir die Petition gestartet, und heute stehen wir bereits bei 973 Unterschriften! Ein riesiges Dankeschön für euer grossartiges Engagement. Die Stimmen stammen hauptsächlich aus Uster und der unmittelbaren Umgebung – das zeigt, wie tief das Thema in unserer Bevölkerung verankert ist.

Wo stehen wir aktuell?

Fachliche Unterstützung: Ich habe mich heute mit einem Mitglied der Fachkommission für Gleichstellung von Menschen mit Behinderung getroffen. Gemeinsam haben wir die Situation vor Ort beim Spital besichtigt. Auch wenn die Parkplätze ferienbedingt etwas leerer waren als üblich, ist klar: Wir erhalten von dieser Seite wichtige fachliche Unterstützung für unser Anliegen.

Politische Resonanz: Die EVP (die ebenfalls in der Fachkommission vertreten ist) will sich nicht öffentlich für unsere Petition aussprechen. Auch die Reaktion der anderen Parteien bisher verhalten. Sowohl von der SP als auch von der FDP steht eine Antwort auf meine Mails noch aus. Unterstützung gab es teilweise aus den Reihen der SVP und der EDU. Wie ihr auf TeleZüri gesehen habt, auch durch den neuen Stadtrat Daniel Frei GLP, ehemals SP. Die Wahlen stimmen mich positiv, dass es zu einem Durchbruch für uns kommen könnte.

Stadtpräsidium: Stadtpräsidentin Barbara Thalmann (SP), die auch für die erwähnte Fachkommission verantwortlich zeichnet, hüllt sich bisher in Schweigen. Auf mein persönliches Schreiben habe ich noch keine Rückmeldung erhalten – wir geben ihr aber noch die nötige Zeit für eine fundierte Stellungnahme.

Dankeschön: Ein herzliches Danke geht an Henrica Burkart für das Verfassen des Leserbriefs. Solche öffentlichen Zeichen sind enorm wichtig für unsere Sichtbarkeit!

Wie geht es weiter?

Nach meinen Informationen wird der neue Stadtrat am 5. Mai 2026 eingesetzt. Kurz darauf werde ich eine offizielle Terminanfrage für die Übergabe der Petition stellen.

Ich lade euch heute schon alle herzlich ein, bei der Übergabe dabei zu sein! Gemeinsam wollen wir zeigen, wer hinter diesen fast 1'000 Stimmen steht. Sobald ich ein konkretes Datum habe, werde ich euch hier informieren.

Was ihr jetzt noch tun könnt:

Unterschriftenbögen einsenden: Falls bei euch noch Bögen im Umlauf sind, schliesst diese bitte ab und sendet sie mir zu – auch wenn sie nicht ganz voll sind. Jede einzelne Stimme zählt!

Der Endspurt: Uns fehlen nur noch 27 Stimmen bis zur magischen 1'000er-Grenze. Vielleicht gibt es in eurem Umfeld noch jemanden, der noch nicht unterschrieben hat? Lasst uns die 1'000 voll machen!

Vielen Dank, dass ihr dranbleibt. Gemeinsam bewegen wir etwas!


04/16/2026, 06:06

Liebe Unterstützende
Heute Morgen war ich beim Spital. So sah es aus. Gleichzeitig kam noch ein weiteres Rollstuhltaxi, welches kein Platz mehr fand.

Helft nochmals kräftig Unterschriften zu Sammeln, damit diese absurde Situation hoffentlich endet.

Wir brauchen nur noch 79 Unterschriften bis auf 1000:-) ein paar habe ich noch auf Papier. Eine gute Idee, Menschen zu erreichen, welche Online wenig Erfahrung haben.

Sobald wir die 1000 Unterschriften beisammen haben, seit ihr bei der Übergabe auf jeden Fall mit eingeladen. Ich werde euch weiter informieren.

Freundlich Grüsst

Stefan Dutler


04/12/2026, 08:50

Replik auf die Stellungnahme der Stadt Uster

Realität 2026 vs. Reglement 1992: Warum wir nicht länger
wegschauen dürfen
Die Stellungnahme der Stadtverwaltung Uster (erschienen auf uster24.ch) bestätigt leider die Befürchtungen von über 850 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern: Man klammert sich an ein Reglement aus dem Jahr 1992, während die Realität im Jahr 2026 eine völlig andere Sprache spricht. Eine moderne Verwaltung darf sich nicht hinter veralteten Paragrafen verstecken, wenn die Infrastruktur den grundlegenden Bedürfnissen der Bevölkerung nicht mehr gerecht wird.
Hier sind die zentralen Fakten und Argumente, welche die Stadt in ihrer Stellungnahme
übergeht:

1. Der medizinische Wandel: Das „Betten-Paradoxon“
Die Stadt argumentiert primär mit der Anzahl der Spitalbetten – ein Massstab, der in der
modernen Medizin des Jahres 2026 weitgehend an Bedeutung verloren hat. Der Trend zur
Ambulantisierung («Ambulant vor Stationär») hat die Anforderungen an die Infrastruktur
radikal verändert.

Anteil ambulanter Operationen

Medizinischer Standard 1990er Jahre ca. 10 % bis 15 % Überwiegend stationär mit
Übernachtung

Heute (2026) ca. 25 % bis 32 % Tagesklinische Eingriffe;
Grauer Star > 98 % ambulant

Die Konsequenz: Patienten kommen und gehen am selben Tag. Dies führt zwangsläufig zu einem höheren Verkehrsaufkommen pro „Kapazitätseinheit“ als bei stationären Aufenthalten.

Wer im medizinischen Bereich arbeitet, weiss, dass frisch operierte Menschen medizinisch
begründet oft nicht im öffentlichen Verkehr (ÖV) reisen können oder dürfen.
Auch finanziell ist dieser Wandel belegt: Fielen 1995 nur etwa 20 % der Spitalkosten im
ambulanten Bereich an, so ist dieser Anteil heute auf fast 40 % gestiegen. Die Spitäler
versorgen heute eine Masse an Patienten, die gar kein Bett mehr belegen, aber zwingend auf eine Erreichbarkeit angewiesen sind.

2. Das Anachronismus-Argument: 42 % Wachstum ignoriert
Die Stadtverwaltung beruft sich auf ein Reglement von 1992. Uster ist seither jedoch um über 42 % gewachsen. Eine Verwaltung, welche die Realität von 2026 mit den Regeln von vor 34 Jahren steuern will, handelt realitätsfern. Das ist, als würde man versuchen, den heutigen dichten Verkehr mit den Ampelschaltungen der Postkutschenzeit zu regeln. Infrastruktur muss mit der Bevölkerung wachsen, statt vor ihr zu kapitulieren.

3. Der ökologische Fehlschluss: Suchverkehr und Ressourcenverschwendung
Die Stadt führt die Lufthygiene ins Feld. Doch die künstliche Verknappung bei einem voll
besetzten Parkhaus löst das Problem nicht – sie verlagert es in die Wohngebiete.
● Suchverkehr: Abgewiesene Fahrzeuge kreisen in den umliegenden Quartieren auf der
Suche nach Alternativen. Dies belastet die Umwelt und die Anwohner durch zusätzlichen
Lärm und CO2 deutlich stärker als die effiziente Nutzung bestehender Flächen direkt am
Spital.
● Geister-Parkplätze: Bestehenden Asphalt leer stehen zu lassen (durch Ketten
blockiert), während Bedarf besteht, ist ökologischer und ökonomischer Unsinn. Es ist
eine künstliche Verknappung von öffentlichem Raum.

4. Die Ethik-Falle: Schutz der Schwächsten
Ein Spital ist kein Einkaufszentrum und kein Freizeitort. Wer dorthin fährt, befindet sich oft in einer physischen oder psychischen Ausnahmesituation.
● Es ist unethisch, gehbehinderten Menschen, Senioren mit Rollatoren oder Eltern mit
kranken Kindern zusätzliche Fusswege von hunderten Metern zuzumuten.
● Barrierefreiheit direkt am Eingang ist eine Frage der Menschenwürde und der
Grundversorgung, nicht der reinen Raumplanung.
● Besonders stossend: Während Patienten abgewiesen werden, vermietet das Spital
Parkplatzkontingente an die Öffentlichkeit – dies auf Kosten der vulnerablen Gruppen.

5. Das „Wirtschaftlichkeits-Argument“ für den Standort
Das Spital Uster steht im Wettbewerb mit anderen Kliniken. Eine schikanöse Parkplatzsituation
schadet dem Ruf des Standorts aktiv. Patienten wählen Kliniken heute auch nach der
Erreichbarkeit aus. Die Stadt gefährdet hier den Erfolg ihres eigenen „Aushängeschilds“.

6. Das Symbol des Stillstands: Die Ketten
Bilder sagen mehr als Worte. Die Ketten vor den Parkplätzen symbolisieren ein tiefes
Misstrauen gegenüber dem Bürgerinnen, Bürger und eine blockierte Politik. Wer Ketten legt, will nicht gestalten, sondern verhindern. Eine moderne Stadtverwaltung sollte Lösungen ermöglichen, statt Barrieren mit Ketten zu bewachen.

Fazit
Wir sprechen hier über Menschen, die den Stillstand von 1992 nicht mehr akzeptieren. Wer heute im Jahr 2026 die Ketten am Spital verteidigt, hat den Kontakt zur Lebensrealität der Bevölkerung verloren. Wir fordern den Stadtrat auf, die Ketten endlich zu lösen und die
Parkplatzregelung an die medizinischen und gesellschaftl




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