03/24/2026, 06:13
Diesen Text habe ich in der elektronischen Übergabe an die Verbände verwendet und zusätzlich meine Erfahrungen (PDF) auf dem Weg zur Petition eingereicht:
"Liebe Vorstandsmitglieder der IG TEN, der TEN-Verbände (inkl. Schulverband) sowie der OdA AM
Vor mehreren Monaten wurde im NVS-Newsletter die Vorbereitung zur Überarbeitung der Prüfungsordnung (PO) der OdA AM angekündigt. Dies habe ich zum Anlass genommen, einige Anliegen aufzugreifen, die mir im Austausch mit anderen TEN-Therapeutinnen und -Therapeuten wiederholt begegnen.
Es ist kein Geheimnis, dass sich ein Teil der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker aus dem TEN-Umfeld durch den gewählten humoralen Schwerpunkt in den Fachrichtungsressourcen nicht ausreichend repräsentiert fühlt. Einige erfahrene Berufsleute haben diesbezüglich resigniert und den Eindruck gewonnen, dass es sich nicht lohnt, Energie in Änderungsanliegen zu investieren – sei es, weil sie wiederholt kein Gehör fanden. Jüngere Praktizierende wiederum berichten von der Sorge, durch Verbände, die OdA AM oder im Rahmen der HFP-Prüfungen Nachteile zu erfahren, und halten sich deshalb mit Engagement zurück.
Wenn wir die Fachrichtung TEN als Einheit verstehen, sollten wir solche Entwicklungen ernst nehmen. Die Praktizierenden repräsentieren das Berufsbild nach aussen – und ein geschlossenes Auftreten stärkt unsere Position. Eine geteilte Basis hingegen bietet kein tragfähiges Fundament für die Weiterentwicklung der TEN.
Dazu gehört aus meiner Sicht auch, die Anliegen der TEN-Praktizierenden aktiv aufzunehmen und gemeinsam über die Weiterentwicklung der entsprechenden Ressourcen zu entscheiden. Eine stärkere Mitsprache der Berufsleute – beispielsweise in Form von Urabstimmungen innerhalb des Verbands – könnte hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.
Ich habe Verständnis dafür, dass zu Beginn der eidgenössischen Prüfungen die TEN-Ressourcen in einer kleinen Fachgruppe erarbeitet wurden. Inzwischen scheint mir jedoch der Zeitpunkt gekommen, diese gemeinsam mit der Basis zu überprüfen und weiterzuentwickeln. In einem Berufsverband sollte dieser Prozess in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern erfolgen.
Verschiedene Fragestellungen zum Berufsbild und zu den Fachressourcen TEN sind in den letzten Monaten durch die vertieften Recherchen und dem Austausch mit Berufskolleginnen und Berufskollegen zur Petition TEN entstanden. Ich habe diese Fragen zusammengestellt und stelle sie Ihnen im Anhang als PDF zur Verfügung. Im ersten Teil finden sich allgemeine Fragen zur Organisation des Berufsbildes, im zweiten Teil spezifische Fragen zur Fachrichtung TEN.
Mit der Petition TEN war es mein Ziel, mindestens 150 Unterschriften aus dem Kreis der TEN-Praktizierenden zu sammeln, um den Wunsch nach einem Dialog aus der Basis sichtbar zu machen.
Nun liegt es an Ihnen, ob Sie den rund 150 Stimmen der TEN-Praktizierenden Gehör schenken."
Alle die selber in einem Verband sind, dürfen diese Anliegen auch weiterhin unterstützen! Am besten in dem ihr die Verbände weiterhin motiviert diese Themen anzugehen!
Herzliche Grüsse
Roland