Region: Bäretswil

Begegnungszone für Adetswil

Petition richtet sich an
Gemeinde Bäretswil

68 Unterschriften

14 %
500 für Sammelziel

68 Unterschriften

14 %
500 für Sammelziel
  1. Gestartet 27.05.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Gemeinde Bäretswil

​Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger von Adetswil,
geschätzte Behördenmitglieder,
​hiermit starte ich eine Petition zur Errichtung einer Begegnungszone im Dorfkern von Adetswil und sammle hierfür Unterschriften.

​Die vorgeschlagene Zone soll sich über einen Grossteil der Kernzone K1A erstrecken und folgende Strassenabschnitte umfassen: Stapfetenstrasse, Brüglenstrasse, Engelsteinstrasse, Erholungshausstrasse, Hinterdorfstrasse, Rosinlistrasse und Chatzetöbeli.

​Unser Ziel: Mehr Lebensqualität und Sicherheit
​Mit einer Begegnungszone (Höchstgeschwindigkeit 20 km/h) schaffen wir ein sichereres, ruhigeres und lebenswerteres Quartier, in dem Fussgängerinnen und Fussgänger absoluten Vortritt haben.

Wem eine 20er Zone als zu extrem erscheint und sich lieber eine 30er Zone wünscht und/oder ander Vorschläge hat sollte ebenfalls unterschreiben. Hierbei geht es darum, dass grundsätzlich mal bei der Gemeindeversammlung über eine Massnahme diskutiert wird.

Bei einer 30er Zone steht jedoch die Geschwindigkeit und der Lärm mehr im Vordergrung als der Personen-/ Tierschutz.

Rechtlicher Hinweis:
Gestützt auf Artikel 33 der Bundesverfassung hat jede Person das Recht, eine Petition einzureichen. Unabhängig von Alter, Nationalität oder Eigentumsverhältnissen darf jede und jeder unterschreiben, dem das Wohl und die Sicherheit in Adetswil am Herzen liegen (Einwohner, Mieter sowie Wohneigentümer).

​Bitte unterstützen Sie dieses Anliegen mit Ihrer Unterschrift für ein lebenswertes Adetswil!

Begründung

Warum braucht Adetswil eine Begegnungszone?

​Die aktuellen Verkehrsverhältnisse in diesem Bereich bergen erhebliche Risiken. Folgende Gründe sprechen klar für diese Massnahme:

  • Schutz der Schwächsten: Im Bereich befinden sich das Schulhaus und der Kindergarten. Es sind täglich viele Kinder auf Strassen unterwegs, denen es an Trottoirs und Fussgängerstreifen fehlt.
  • Unübersichtlichkeit: Engpässe, unübersichtliche Kurven und Kreuzungen prägen das Quartier. Zudem sorgt die Verkehrsführung (unter anderem das korrekte Befahren der Kreuzung mit dem runden Hindernis welche oft fälschlicherweise als Kreisel fehlinterpretiert wird.) regelmässig für Verwirrung bei Autofahrern.
  • Hohes Verkehrsaufkommen & Tourismus: Der Durchfahrtsverkehr zum Heilpädagogischen Institut St. Michael sowie zum Restaurant und Aussichtspunkt Rosinli ist hoch. Besonders im Sommer führt der Tourismus zu erheblichem Mehrverkehr.
  • Mischverkehr und Konfliktpotenzial: Neben Autos und Fussgängern nutzen auch Reiter sowie zahlreiche Velofahrer den Bereich. Letztere fahren den historischen Wanderweg „Chatzetöbeli“ oft mit einer den Verhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit hinunter.
  • Tierschutz: Die Unübersichtlichkeit und die Geschwindigkeiten fordern auch tierische Opfer; es kommt leider vermehrt vor, dass Hauskatzen überfahren werden.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Lukas Gachnang, Adetswil
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.05.2026
Sammlung endet: 26.11.2026
Region: Bäretswil
Kategorie: Verkehr

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer

    Durch eine Anfrage beim Gemeindeschreiber haben wir folgende Rückmeldung und Information zur Vorgeschichte unseres Anliegens erhalten:

    Bereits im November 2021 wurde eine Petition zur Einführung von Tempo 30 auf den Quartierstrassen in Bäretswil eingereicht. Diese wurde im Januar 2022 durch den Gemeinderat abgelehnt. Die damalige Begründung lautete: Es gäbe bis anhin keine Häufung von Vorfällen und somit keinen Bedarf für Tempo-30-Zonen. Als weitere Argumente gegen die Einführung wurden aufgeführt: Es gebe keinen Durchgangsverkehr, sondern nur Anwohnerverkehr, Tempo 30 könnte den Winter- und Rettungsdienst behindern und es sei keine Unfallhäufigkeit bekannt.

    Wir teilen diese Einschätzung nicht – und sind überzeugt, dass sie auch schon damals nicht der Realität entsprach.

    Dass offiziell angeblich keine Unfälle bekannt sind, liegt vor allem an einer grossen Dunkelziffer: Tierische Opfer werden in diesen Statistiken kaum erfasst. Viele von uns wissen aus eigener, schmerzlicher Erfahrung, wie oft Katzen oder Wildtiere im Quartier angefahren oder getötet werden, weil zu schnell gefahren wird. Diese Vorfälle werden oft nicht gemeldet und tauchen in keiner offiziellen Statistik auf. Für die betroffenen Familien ist der Verlust enorm, und jeder dieser Vorfälle beweist: Das Gefahrenpotenzial auf unseren Strassen ist real.

    Ausserdem gehen wir mit unserer neuen Petition einen entscheidenden Schritt weiter: Wir fordern nicht nur Tempo 30, sondern die Einrichtung einer Begegnungszone. In einer Begegnungszone gilt Tempo 20, und Fussgängerinnen und Fussgänger haben den Vortritt. Dies erhöht die Sicherheit für spielende Kinder und alle Anwohnenden massiv.
    Auch die damals geäusserten Bedenken des Gemeinderats bezüglich der Winter- und Rettungsdienste lassen sich klar entkräften: Rettungsfahrzeuge mit Blaulicht sind von Tempolimits befreit und werden im Notfall nicht ausgebremst. Der Winterdienst ist während der Schneeräumung ohnehin in einem angemessenen, langsamen Tempo unterwegs. Allfällige bauliche Massnahmen zur Verkehrsberuhigung lassen sich problemlos so planen, dass sie für grosse Einsatzfahrzeuge kein Hindernis darstellen.

    Wir haben zudem herausgefunden, dass die damalige Petition ebenfalls über diese Plattform gestartet wurde (Link: https://www.openpetition.eu/ch/petition/online/einfuehrung-von-tempo-30km-h-in-den-quartierstrassen-von-baeretswil-und-adetswil). Damals kamen 218 Unterschriften zusammen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir dieses Mal deutlich mehr Menschen mobilisieren können!

    Inzwischen konnten wir uns auch mit den Personen in Verbindung setzen, die die damalige Petition initiiert haben. Leider verlief die Sache für sie sehr enttäuschend: Nach viel Aufwand und hartem Einsatz standen sie an der entscheidenden Gemeindeversammlung letztlich ganz alleine da. Niemand von den damaligen Unterzeichnenden war gekommen, um das Anliegen zu unterstützen.

    Die Enttäuschung über die Gemeinde, aber vor allem über die fehlende Rückendeckung der Unterstützer, sass tief. Um es in ihren eigenen Worten zu sagen:

    "Es war das erste (und letzte) Mal in den 36 Jahren, in denen ich in Bäretswil wohne, dass ich mich hervorgewagt und mich für etwas eingesetzt habe."

    Wir können diese Reaktion absolut nachvollziehen und danken den damaligen Initianten umso mehr, dass sie uns zumindest mit ihrer Unterschrift erneut unterstützen, auch wenn sie nicht mehr aktiv mithelfen möchten.

    Was lernen wir daraus?

    Das Thema brennt vielen Einwohnerinnen und Einwohnern nach wie vor unter den Nägeln und erfordert dringend eine Lösung. Doch die Vergangenheit zeigt uns deutlich: Es reicht nicht aus, nur Unterschriften zu sammeln. Ein paar Blätter Papier sind zu leise.

    Alle, die sich eine echte Verbesserung der Situation wünschen, bitten wir daher: Kommt, wenn möglich, zur Übergabe der Petition an die Gemeinde und lasst uns dort als geschlossene Gruppe einstehen!
    Je mehr wir sind und je mehr Präsenz wir zeigen, desto lauter ist unsere Stimme – und desto eher werden wir endlich gehört.

    Herzliche Grüsse

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer

    Durch eine Anfrage beim Gemeindeschreiber haben wir folgende Rückmeldung und Information zur Vorgeschichte unseres Anliegens erhalten:

    Bereits im November 2021 wurde eine Petition zur Einführung von Tempo 30 auf den Quartierstrassen in Bäretswil eingereicht. Diese wurde im Januar 2022 durch den Gemeinderat abgelehnt. Die damalige Begründung lautete: Es gäbe bis anhin keine Häufung von Vorfällen und somit keinen Bedarf für Tempo-30-Zonen. Als weitere Argumente gegen die Einführung wurden aufgeführt: Es gebe keinen Durchgangsverkehr, sondern nur Anwohnerverkehr, Tempo 30 könnte den Winter- und Rettungsdienst behindern und es sei keine Unfallhäufigkeit bekannt.

    Wir teilen diese Einschätzung nicht – und sind überzeugt, dass sie auch schon damals nicht der Realität entsprach.

    Dass offiziell angeblich keine Unfälle bekannt sind, liegt vor allem an einer grossen Dunkelziffer: Tierische Opfer werden in diesen Statistiken kaum erfasst. Viele von uns wissen aus eigener, schmerzlicher Erfahrung, wie oft Katzen oder Wildtiere im Quartier angefahren oder getötet werden, weil zu schnell gefahren wird. Diese Vorfälle werden oft nicht gemeldet und tauchen in keiner offiziellen Statistik auf. Für die betroffenen Familien ist der Verlust enorm, und jeder dieser Vorfälle beweist: Das Gefahrenpotenzial auf unseren Strassen ist real.

    Ausserdem gehen wir mit unserer neuen Petition einen entscheidenden Schritt weiter: Wir fordern nicht nur Tempo 30, sondern die Einrichtung einer Begegnungszone. In einer Begegnungszone gilt Tempo 20, und Fussgängerinnen und Fussgänger haben den Vortritt. Dies erhöht die Sicherheit für spielende Kinder und alle Anwohnenden massiv.
    Auch die damals geäusserten Bedenken des Gemeinderats bezüglich der Winter- und Rettungsdienste lassen sich klar entkräften: Rettungsfahrzeuge mit Blaulicht sind von Tempolimits befreit und werden im Notfall nicht ausgebremst. Der Winterdienst ist während der Schneeräumung ohnehin in einem angemessenen, langsamen Tempo unterwegs. Allfällige bauliche Massnahmen zur Verkehrsberuhigung lassen sich problemlos so planen, dass sie für grosse Einsatzfahrzeuge kein Hindernis darstellen.

    Wir haben zudem herausgefunden, dass die damalige Petition ebenfalls über diese Plattform gestartet wurde (Link: https://www.openpetition.eu/ch/petition/online/einfuehrung-von-tempo-30km-h-in-den-quartierstrassen-von-baeretswil-und-adetswil). Damals kamen 218 Unterschriften zusammen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir dieses Mal deutlich mehr Menschen mobilisieren können!

    Inzwischen konnten wir uns auch mit den Personen in Verbindung setzen, die die damalige Petition initiiert haben. Leider verlief die Sache für sie sehr enttäuschend: Nach viel Aufwand und hartem Einsatz standen sie an der entscheidenden Gemeindeversammlung letztlich ganz alleine da. Niemand von den damaligen Unterzeichnenden war gekommen, um das Anliegen zu unterstützen.

    Die Enttäuschung über die Gemeinde, aber vor allem über die fehlende Rückendeckung der Unterstützer, sass tief. Um es in ihren eigenen Worten zu sagen:

    "Es war das erste (und letzte) Mal in den 36 Jahren, in denen ich in Bäretswil wohne, dass ich mich hervorgewagt und mich für etwas eingesetzt habe."

    Wir können diese Reaktion absolut nachvollziehen und danken den damaligen Initianten umso mehr, dass sie uns zumindest mit ihrer Unterschrift erneut unterstützen, auch wenn sie nicht mehr aktiv mithelfen möchten.

    Was lernen wir daraus?

    Das Thema brennt vielen Einwohnerinnen und Einwohnern nach wie vor unter den Nägeln und erfordert dringend eine Lösung. Doch die Vergangenheit zeigt uns deutlich: Es reicht nicht aus, nur Unterschriften zu sammeln. Ein paar Blätter Papier sind zu leise.

    Alle, die sich eine echte Verbesserung der Situation wünschen, bitten wir daher: Kommt, wenn möglich, zur Übergabe der Petition an die Gemeinde und lasst uns dort als geschlossene Gruppe einstehen!
    Je mehr wir sind und je mehr Präsenz wir zeigen, desto lauter ist unsere Stimme – und desto eher werden wir endlich gehört.

    Herzliche Grüsse

  • Zoneneinteilung

    am 05.06.2026

    Dies wäre ein erster Entwurf für die Zoneneinteilung.

Warum Menschen unterschreiben

Ich bin an der Rosinlistrasse aufgewachsene und wäre schon früher sehr froh gewesen, um eine solche Veränderung.

Damit das Quartier sicherer wird.

Für mehr Sicherheit. Schutz für die Schulkinder

Schul- und Kindergartenkinder laufen ihren Schulweg teilweise ohne Gehweg und ohne feste bzw. sinnvolle Querungsstellen täglich mehrfach auf der Strasse. Im Weiteren störe ich mich am Gegenargument, dass noch nichts passiert wäre. Selbst wenn dem so wäre, wieviel Schaden muss passieren, bis man sagt, es wäre jetzt doch besser gewesen. Es ist ja eben die Idee von Prävention, Dinge nicht passieren zu lassen. Die Situation ist dynamisch: Mehr Wohnraum, mehr Kinder, mehr Autos. Das Unfallrisiko wird demnach wohl zunehmen.

(Bearbeitet)

Es gibt allgemein in der Gemeinde Bäretswil zu wenig Trottoirs und Begegnungszonen. Das Dorf Adetswil würde durch die Begegnungszone aufgewertet werden und wäre für Familien sowie Anwohner, die gerne spazieren gehen, noch attraktiver.

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Mehr zum Thema Verkehr

11 %
1.710 Unterschriften
84 Tage verbleibend

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern