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Vergangene Petition mit der selben Thematik
op 09-06-2026Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer
Durch eine Anfrage beim Gemeindeschreiber haben wir folgende Rückmeldung und Information zur Vorgeschichte unseres Anliegens erhalten:
Bereits im November 2021 wurde eine Petition zur Einführung von Tempo 30 auf den Quartierstrassen in Bäretswil eingereicht. Diese wurde im Januar 2022 durch den Gemeinderat abgelehnt. Die damalige Begründung lautete: Es gäbe bis anhin keine Häufung von Vorfällen und somit keinen Bedarf für Tempo-30-Zonen. Als weitere Argumente gegen die Einführung wurden aufgeführt: Es gebe keinen Durchgangsverkehr, sondern nur Anwohnerverkehr, Tempo 30 könnte den Winter- und Rettungsdienst behindern und es sei keine Unfallhäufigkeit bekannt.
Wir teilen diese Einschätzung nicht – und sind überzeugt, dass sie auch schon damals nicht der Realität entsprach.
Dass offiziell angeblich keine Unfälle bekannt sind, liegt vor allem an einer grossen Dunkelziffer: Tierische Opfer werden in diesen Statistiken kaum erfasst. Viele von uns wissen aus eigener, schmerzlicher Erfahrung, wie oft Katzen oder Wildtiere im Quartier angefahren oder getötet werden, weil zu schnell gefahren wird. Diese Vorfälle werden oft nicht gemeldet und tauchen in keiner offiziellen Statistik auf. Für die betroffenen Familien ist der Verlust enorm, und jeder dieser Vorfälle beweist: Das Gefahrenpotenzial auf unseren Strassen ist real.
Ausserdem gehen wir mit unserer neuen Petition einen entscheidenden Schritt weiter: Wir fordern nicht nur Tempo 30, sondern die Einrichtung einer Begegnungszone. In einer Begegnungszone gilt Tempo 20, und Fussgängerinnen und Fussgänger haben den Vortritt. Dies erhöht die Sicherheit für spielende Kinder und alle Anwohnenden massiv.
Auch die damals geäusserten Bedenken des Gemeinderats bezüglich der Winter- und Rettungsdienste lassen sich klar entkräften: Rettungsfahrzeuge mit Blaulicht sind von Tempolimits befreit und werden im Notfall nicht ausgebremst. Der Winterdienst ist während der Schneeräumung ohnehin in einem angemessenen, langsamen Tempo unterwegs. Allfällige bauliche Massnahmen zur Verkehrsberuhigung lassen sich problemlos so planen, dass sie für grosse Einsatzfahrzeuge kein Hindernis darstellen.Wir haben zudem herausgefunden, dass die damalige Petition ebenfalls über diese Plattform gestartet wurde (Link: https://www.openpetition.eu/ch/petition/online/einfuehrung-von-tempo-30km-h-in-den-quartierstrassen-von-baeretswil-und-adetswil). Damals kamen 218 Unterschriften zusammen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir dieses Mal deutlich mehr Menschen mobilisieren können!
Inzwischen konnten wir uns auch mit den Personen in Verbindung setzen, die die damalige Petition initiiert haben. Leider verlief die Sache für sie sehr enttäuschend: Nach viel Aufwand und hartem Einsatz standen sie an der entscheidenden Gemeindeversammlung letztlich ganz alleine da. Niemand von den damaligen Unterzeichnenden war gekommen, um das Anliegen zu unterstützen.
Die Enttäuschung über die Gemeinde, aber vor allem über die fehlende Rückendeckung der Unterstützer, sass tief. Um es in ihren eigenen Worten zu sagen:
"Es war das erste (und letzte) Mal in den 36 Jahren, in denen ich in Bäretswil wohne, dass ich mich hervorgewagt und mich für etwas eingesetzt habe."
Wir können diese Reaktion absolut nachvollziehen und danken den damaligen Initianten umso mehr, dass sie uns zumindest mit ihrer Unterschrift erneut unterstützen, auch wenn sie nicht mehr aktiv mithelfen möchten.
Was lernen wir daraus?
Das Thema brennt vielen Einwohnerinnen und Einwohnern nach wie vor unter den Nägeln und erfordert dringend eine Lösung. Doch die Vergangenheit zeigt uns deutlich: Es reicht nicht aus, nur Unterschriften zu sammeln. Ein paar Blätter Papier sind zu leise.
Alle, die sich eine echte Verbesserung der Situation wünschen, bitten wir daher: Kommt, wenn möglich, zur Übergabe der Petition an die Gemeinde und lasst uns dort als geschlossene Gruppe einstehen!
Je mehr wir sind und je mehr Präsenz wir zeigen, desto lauter ist unsere Stimme – und desto eher werden wir endlich gehört.Herzliche Grüsse
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer
Durch eine Anfrage beim Gemeindeschreiber haben wir folgende Rückmeldung und Information zur Vorgeschichte unseres Anliegens erhalten:
Bereits im November 2021 wurde eine Petition zur Einführung von Tempo 30 auf den Quartierstrassen in Bäretswil eingereicht. Diese wurde im Januar 2022 durch den Gemeinderat abgelehnt. Die damalige Begründung lautete: Es gäbe bis anhin keine Häufung von Vorfällen und somit keinen Bedarf für Tempo-30-Zonen. Als weitere Argumente gegen die Einführung wurden aufgeführt: Es gebe keinen Durchgangsverkehr, sondern nur Anwohnerverkehr, Tempo 30 könnte den Winter- und Rettungsdienst behindern und es sei keine Unfallhäufigkeit bekannt.
Wir teilen diese Einschätzung nicht – und sind überzeugt, dass sie auch schon damals nicht der Realität entsprach.
Dass offiziell angeblich keine Unfälle bekannt sind, liegt vor allem an einer grossen Dunkelziffer: Tierische Opfer werden in diesen Statistiken kaum erfasst. Viele von uns wissen aus eigener, schmerzlicher Erfahrung, wie oft Katzen oder Wildtiere im Quartier angefahren oder getötet werden, weil zu schnell gefahren wird. Diese Vorfälle werden oft nicht gemeldet und tauchen in keiner offiziellen Statistik auf. Für die betroffenen Familien ist der Verlust enorm, und jeder dieser Vorfälle beweist: Das Gefahrenpotenzial auf unseren Strassen ist real.
Ausserdem gehen wir mit unserer neuen Petition einen entscheidenden Schritt weiter: Wir fordern nicht nur Tempo 30, sondern die Einrichtung einer Begegnungszone. In einer Begegnungszone gilt Tempo 20, und Fussgängerinnen und Fussgänger haben den Vortritt. Dies erhöht die Sicherheit für spielende Kinder und alle Anwohnenden massiv.
Auch die damals geäusserten Bedenken des Gemeinderats bezüglich der Winter- und Rettungsdienste lassen sich klar entkräften: Rettungsfahrzeuge mit Blaulicht sind von Tempolimits befreit und werden im Notfall nicht ausgebremst. Der Winterdienst ist während der Schneeräumung ohnehin in einem angemessenen, langsamen Tempo unterwegs. Allfällige bauliche Massnahmen zur Verkehrsberuhigung lassen sich problemlos so planen, dass sie für grosse Einsatzfahrzeuge kein Hindernis darstellen.Wir haben zudem herausgefunden, dass die damalige Petition ebenfalls über diese Plattform gestartet wurde (Link: https://www.openpetition.eu/ch/petition/online/einfuehrung-von-tempo-30km-h-in-den-quartierstrassen-von-baeretswil-und-adetswil). Damals kamen 218 Unterschriften zusammen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir dieses Mal deutlich mehr Menschen mobilisieren können!
Inzwischen konnten wir uns auch mit den Personen in Verbindung setzen, die die damalige Petition initiiert haben. Leider verlief die Sache für sie sehr enttäuschend: Nach viel Aufwand und hartem Einsatz standen sie an der entscheidenden Gemeindeversammlung letztlich ganz alleine da. Niemand von den damaligen Unterzeichnenden war gekommen, um das Anliegen zu unterstützen.
Die Enttäuschung über die Gemeinde, aber vor allem über die fehlende Rückendeckung der Unterstützer, sass tief. Um es in ihren eigenen Worten zu sagen:
"Es war das erste (und letzte) Mal in den 36 Jahren, in denen ich in Bäretswil wohne, dass ich mich hervorgewagt und mich für etwas eingesetzt habe."
Wir können diese Reaktion absolut nachvollziehen und danken den damaligen Initianten umso mehr, dass sie uns zumindest mit ihrer Unterschrift erneut unterstützen, auch wenn sie nicht mehr aktiv mithelfen möchten.
Was lernen wir daraus?
Das Thema brennt vielen Einwohnerinnen und Einwohnern nach wie vor unter den Nägeln und erfordert dringend eine Lösung. Doch die Vergangenheit zeigt uns deutlich: Es reicht nicht aus, nur Unterschriften zu sammeln. Ein paar Blätter Papier sind zu leise.
Alle, die sich eine echte Verbesserung der Situation wünschen, bitten wir daher: Kommt, wenn möglich, zur Übergabe der Petition an die Gemeinde und lasst uns dort als geschlossene Gruppe einstehen!
Je mehr wir sind und je mehr Präsenz wir zeigen, desto lauter ist unsere Stimme – und desto eher werden wir endlich gehört.Herzliche Grüsse
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Zoneneinteilung
op 05-06-2026Dies wäre ein erster Entwurf für die Zoneneinteilung.
Ich bin an der Rosinlistrasse aufgewachsene und wäre schon früher sehr froh gewesen, um eine solche Veränderung.