Weg mit dem Bürokratiemonster – mehr Zeit für Österreichs Unternehmer:innen!

Petition richtet sich an:
Österreichisches Parlament

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  2. Sammlung noch > 5 Monate
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Petition richtet sich an: Österreichisches Parlament

Österreichs Unternehmer:innen wollen unternehmen – statt einen immer größeren Teil ihrer Arbeitszeit mit Formularen, Mehrfachmeldungen, Nachweisen, Dokumentationspflichten und langwierigen Behördenwegen zu verbringen.

Gerade Ein-Personen-Unternehmen sowie kleine und mittlere Betriebe trifft übermäßiger Verwaltungsaufwand besonders stark. Was in größeren Unternehmen eigene Abteilungen übernehmen können, müssen Kleinunternehmer:innen oft selbst erledigen. Diese Zeit fehlt bei Kund:innen, Mitarbeiter:innen, Innovation und der Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens.
Deshalb fordern wir einen konsequenten und spürbaren Bürokratieabbau für Österreichs Unternehmen.

Unsere konkreten Forderungen:
✅ Once-Only statt Mehrfachmeldungen
Daten, die Unternehmen bereits an eine Behörde übermittelt haben, sollen nicht immer wieder neu angegeben werden müssen. Behörden sollen vorhandene Daten – unter Einhaltung des Datenschutzes – untereinander nutzen können.
✅ Digitale Behördenwege, die wirklich Zeit sparen
Verwaltungsprozesse sollen vollständig digital, verständlich und möglichst zentral abgewickelt werden können. Digitalisierung darf nicht bedeuten, dass komplizierte Papierprozesse lediglich ins Internet übertragen werden.
✅ Weniger Melde-, Nachweis- und Dokumentationspflichten
Bestehende Verpflichtungen sollen systematisch auf Notwendigkeit, Doppelgleisigkeiten und tatsächlichen Nutzen überprüft und unnötige Vorgaben gestrichen werden.
✅ Schnellere und einfachere Genehmigungsverfahren
Unternehmerische Investitionen dürfen nicht durch vermeidbare Verfahrensschritte und lange Bearbeitungszeiten verzögert werden. Verfahren sollen einfacher, transparenter und mit klaren Fristen gestaltet werden.
✅ Verpflichtender KMU-Check bei neuen Regelungen
Neue Gesetze und Verordnungen sollen bereits vor ihrer Einführung darauf geprüft werden, welche administrativen Belastungen sie speziell für EPUs und kleine Unternehmen verursachen.
✅ Neue Bürokratie nur, wenn alte tatsächlich wegfällt
Nach dem Prinzip „One in, one out“ soll bei neuen administrativen Verpflichtungen geprüft werden, welche bestehenden Belastungen im Gegenzug entfallen können.
✅ Mehr Eigenverantwortung, weniger unnötige Kontrollen
Kontrollen sind dort notwendig, wo sie einen konkreten Zweck erfüllen. Unternehmen sollen aber nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Vorgaben müssen verhältnismäßig und risikobasiert sein.

👹 Gemeinsam sagen wir: WEG MIT DEM BÜROKRATIEMONSTER!

Begründung

WORUM ES UNS GEHT:
Bürokratie lässt sich nicht vollständig abschaffen – und Regeln erfüllen wichtige Aufgaben. Entscheidend ist aber, dass Vorschriften verständlich, verhältnismäßig und in der betrieblichen Praxis umsetzbar sind.
Bürokratieabbau darf deshalb nicht nur angekündigt werden. Die Entlastung muss bei den Unternehmer:innen tatsächlich ankommen.
Denn jede unnötige Stunde Verwaltungsaufwand ist eine Stunde, die nicht für Kund:innen, Mitarbeiter:innen, Innovation oder das eigene Unternehmen zur Verfügung steht.

Unser Ziel: weniger unnötige Bürokratie. Einfachere Verfahren. Mehr Zeit fürs Unternehmertum.
Mit dieser Petition fordern wir die politisch Verantwortlichen auf Bundesebene auf, gemeinsam mit Ländern, Gemeinden und Interessenvertretungen einen konkreten, messbaren und dauerhaft wirksamen Bürokratieabbau für EPUs und KMU umzusetzen.

👹 Gemeinsam sagen wir: WEG MIT DEM BÜROKRATIEMONSTER!

*** QUELLEN:
Österreichische Unternehmen verlieren Woche für Woche viele Arbeitsstunden an Bürokratie. Bei KMU liegt der Aufwand laut einer market-Studie im Auftrag der WKÖ bei durchschnittlich 19,3 Stunden pro Woche. Siehe: https://www.kmuforschung.ac.at/studies/warum-ist-buerokratieabbau-in-oesterreich-noetig/

Der gesamte bürokratische Aufwand in Österreich verursacht für Unternehmen pro Jahr Kosten in Höhe von € 21,1 Mrd. Das entspricht € 320 Mio Arbeitskosten und bindet rund 200.000 Arbeitskräfte, die ausschließlich mit bürokratischen Aufgaben beschäftigt sind. Diese Zahlen beruhen auf Hochrechnungen für 2026, die auf der Studie „Bürokratiebelastung der gewerblichen Wirtschaft in Niederösterreich“ (2024) sowie auf Daten der Statistik Austria basieren. Siehe: https://www.wko.at/stmk/news/buerokratie-kostet-unternehmen-zehn-arbeitsstunden-die-woche?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, SWV, Wien
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 29.09.2026
Sammlung endet: 28.03.2027
Region: Österreich
Kategorie: Wirtschaft

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