Petition richtet sich an:
Diese Petition richtet sich an alle Stellen, die Verantwortung für das UKH Kalwang, die Gesundheitsversorgung und die Spitalsplanung tragen:
Wir fordern: Das UKH Kalwang darf nicht geschlossen werden, bevor nicht alle Möglichkeiten einer Zusammenarbeit ehrlich geprüft wurden.
Es braucht sofort einen runden Tisch mit AUVA, Bund, Gesundheitsministerium, Land Steiermark, Gesundheitsfonds Steiermark, KAGes, LKH Rottenmann, UKH Kalwang, Gemeinden und Mitarbeitervertretung.
Die Lösung darf nicht Schließung heißen.
Die Lösung muss Zusammenarbeit heißen.
Begründung
Ich bin Bürgermeister der Marktgemeinde Kalwang. Für mich ist das UKH Kalwang nicht nur ein Krankenhaus auf einem Papier. Es ist ein Stück Sicherheit für unsere Bevölkerung, für die Obersteiermark und für den ländlichen Raum.
Das UKH Kalwang besteht seit über 100 Jahren. Viele Menschen aus unserer Region wurden dort nach Unfällen rasch, kompetent und menschlich versorgt. Jährlich werden hier über 2.000 Operationen durchgeführt. Hinter jeder Operation steht ein Mensch: ein Arbeiter nach einem Unfall, ein Kind nach einer Verletzung, ein älterer Mensch nach einem Sturz oder eine Familie, die hofft, dass schnell geholfen wird.
Wenn das UKH Kalwang geschlossen wird, verschwinden die Unfälle nicht. Die Verletzten verschwinden nicht. Die Operationen verschwinden nicht. Die Verantwortung verschwindet nicht.
Es bleiben längere Wege, längere Wartezeiten, mehr Druck auf andere Krankenhäuser und große Unsicherheit für die Menschen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Mir ist bewusst, dass gespart werden muss. Mir ist auch bewusst, dass sich das Spitalswesen verändert. Aber gerade in Zeiten, in denen jeder Euro zählt, darf man funktionierende Strukturen nicht einfach schließen. Man muss sie besser nutzen.
Kalwang und Rottenmann dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Beide Standorte könnten einander sinnvoll ergänzen. Eine Zusammenarbeit zwischen UKH Kalwang, LKH Rottenmann, KAGes, AUVA, Land und Bund könnte Versorgung sichern, Kosten sparen und Arbeitsplätze erhalten.
Auch weitere Möglichkeiten, zum Beispiel eine Kooperation mit dem Bundesheer, sollten geprüft werden. Möglichkeiten gibt es. Ideen gibt es. Lösungen gibt es.
Was es jetzt braucht, ist der Wille.
Immer wieder wird gesagt, der ländliche Raum muss gestärkt werden. Aber wie soll der ländliche Raum gestärkt werden, wenn man ihm genau dort etwas nimmt, wo es um Gesundheit, Sicherheit, Arbeitsplätze und Zukunft geht?
Der ländliche Raum braucht mehr als schöne Worte. Er braucht medizinische Versorgung. Er braucht Arbeitsplätze. Er braucht Sicherheit. Er braucht Zukunft.
Darum bitte ich um Unterstützung:
Keine Schließung, bevor nicht alle Kooperationsmöglichkeiten geprüft wurden. Runder Tisch jetzt. UKH Kalwang retten.
Jede Unterschrift zählt. Jede Stimme zeigt: Wir lassen unser Krankenhaus und unsere Region nicht einfach fallen.
Wegen der raschen Hilfe und wegen der Arbeitsplätze