Region: Götzis

St. Arbogast bewahren – Mobilität mit Maß

Petition richtet sich an:
Bürgermeister Manfred Böhmwalder

814 Unterschriften

88 %
291 von 330 für Quorum in Götzis Götzis

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291 von 330 für Quorum in Götzis Götzis
  1. Gestartet 02.08.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Bürgermeister Manfred Böhmwalder

Wir ersuchen die Marktgemeinde Götzis,

  • auf die geplanten neuen Parkplätze gegenüber der Kirche St. Arbogast sowie entlang der Zufahrtsstraße zum Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast zu verzichten,
  • stattdessen die bereits im Straßen- und Wegekonzept 2024 beschlossene Erweiterung des Parkplatzes beim Salzsilo an der L50 umzusetzen,
  • damit den besonderen Charakter von St. Arbogast langfristig zu erhalten,
  • Natur, Landschaft und Ortsbild zu schützen.

Begründung

Die geplanten zusätzlichen Parkplätze würden das Herz von St. Arbogast dauerhaft verändern. Wo heute Freiraum, Begegnung und Natur das Bild prägen, soll künftig deutlich mehr Raum für parkende Autos entstehen. Dabei gibt es bereits eine bessere Lösung.
Mit der im Straßen- und Wegekonzept 2024 beschlossenen Erweiterung der Parkplätze beim Salzsilo an der L50 können zusätzliche Parkplätze geschaffen werden, ohne das Zentrum von St. Arbogast weiter zu belasten. Der Verkehr wird bereits am Rand abgefangen, das Ortsbild bleibt erhalten und der zusätzliche Fußweg beträgt nur wenige Minuten.
Jetzt besteht noch die Möglichkeit, die Weichen für eine Lösung zu stellen, die Mobilität ermöglicht und gleichzeitig bewahrt, was St. Arbogast so besonders macht.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 02.08.2026
Sammlung endet: 01.02.2027
Region: Götzis
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    wir möchten euch kurz über die aktuelle Entwicklung rund um die geplante Parkplatzerweiterung in St. Arbogast informieren.

    Zwischen den Beteiligten besteht bereits seit Längerem ein Austausch. In einem persönlichen Gespräch mit dem Leiter des Bildungshauses konnte dieser Dialog nun vertieft und die unterschiedlichen Anliegen offen und wertschätzend besprochen werden. Beide Seiten haben vereinbart, das Gespräch fortzusetzen und gemeinsam nach einer tragfähigen Lösung zu suchen.

    Noch im September sollen deshalb die unmittelbar Beteiligten in St. Arbogast – Bildungshaus, Gemeinde, Anrainer und Bürgerinitiative sowie Vertreter von Kirche und Bruderschaft – gemeinsam an einen Tisch kommen. Dabei soll es nicht nur um Parkplätze gehen, sondern grundsätzlich um die Frage, wie sich der sensible Ortskern von St. Arbogast weiterentwickeln kann: Wie kann der Parkverkehr sinnvoll geordnet werden? Wo können Stellplätze verträglich untergebracht werden? Kann es dabei zu einer gemeinsamen Verbesserung des Ortsbilds kommen – und können Natur und Landschaft gleichzeitig bestmöglich aufgewertet werden?

    Wir möchten diesem Dialog eine faire Chance geben. Deshalb wird die geplante Veranstaltung „21 Liegestühle statt 21 Parkplätze“ am 6. September nicht stattfinden. Das bedeutet nicht, dass die Anliegen unserer Bürgerinitiative erledigt sind. Wir sehen derzeit aber eine echte Möglichkeit, im direkten Gespräch eine gute und gemeinsam getragene Lösung zu finden, und möchten diesen Weg konstruktiv verfolgen.

    Vielen Dank für eure Unterstützung und euer großes Interesse. Wir halten euch selbstverständlich über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.

    Herzliche Grüße,
    Bürgerinitiative „St. Arbogast bewahren – Mobilität mit Maß“

  • Uns ist wichtig, dass die Diskussion über die geplanten Parkflächen in St. Arbogast sachlich, fair und im Dialog geführt wird. Deshalb möchten wir auch auf die aktuelle Stellungnahme des Leiters des Bildungshauses hinweisen. Darin werden die Beweggründe für das Projekt, die Probleme des heutigen Parkens und die vorgesehenen ökologischen Maßnahmen ausführlich dargestellt.

    Hier der Link zur Stellungnahme:

    https://www.arbogast.at/portal/blog/beitraege/article/36.html

    Wir teilen die daraus gezogenen Schlussfolgerungen nicht in allen Punkten. Nach den aktuellen Planungen werden 46 neue Stellplätze geschaffen. Auch wenn ein Teil der betreffenden Bereiche heute bereits ungeordnet zum Parken genutzt wird, ist dies aus unserer Sicht mehr als eine bloße Neuordnung des Bestandes.
    Gleichzeitig erkennen wir das Bemühen des Bildungshauses um eine möglichst naturnahe Umsetzung ausdrücklich an: Es ist keine Asphaltierung vorgesehen, einzelne wertvolle Bäume sollen erhalten und ökologische Begleitmaßnahmen umgesetzt werden.
    Für uns bleibt jedoch die entscheidende Frage: Braucht es diese neuen Parkflächen an den vorgesehenen sensiblen Stellen überhaupt?
    Wir schlagen vor, zunächst weniger eingriffsintensive Möglichkeiten auszuschöpfen: zusätzliche Kapazitäten beim Salzsilo, eine konsequente Parkraumordnung und gegebenenfalls Bewirtschaftung sowie Verbesserungen bei ÖV und Veranstaltungsorganisation. Danach kann anhand der tatsächlichen Situation beurteilt werden, welcher zusätzliche Bedarf noch besteht.
    Wir laden alle Interessierten ein, auch die Stellungnahme des Bildungshauses zu lesen und sich selbst ein Bild zu machen. Denn genau darum sollte sich die Diskussion drehen: Wie können wir den Parkverkehr besser ordnen und gleichzeitig möglichst viel von St. Arbogast bewahren?

  • In einigen Kommentaren zur Petition wird kritisiert, dass das Jugend- und Bildungshaus neue Flächen „asphaltiert“ würden. Der Fairness halber ist wichtig klarzustellen: Eine Asphaltierung ist nach den Planungen nicht vorgesehen. Das Bildungshaus plant versickerungsfähige Stellflächen mit Blumenschotterrasen und bemüht sich auch, einzelne alte und ökologisch wertvolle Bäume zu erhalten.
    Das begrüßen wir. Gleichzeitig sollte sich die Diskussion nicht auf die Frage reduzieren, wie naturnah ein Parkplatz gestaltet werden kann.
    Denn auch eine versickerungsfähige Fläche bleibt eine Parkfläche – und während ihrer Nutzung stehen dort Autos. Gegenüber der Kirche verändert deshalb nicht allein der Bodenbelag, sondern vor allem die Nutzung als Parkplatz das Erscheinungsbild dieses besonderen Ortes.
    Ähnliches gilt für den Waldrand. Einzelne wichtige Bäume sollen erhalten bleiben. Gleichzeitig müssen dort, wo die bestehenden Parkbuchten erweitert werden, auch alte Bäume entnommen und der gewachsene Waldrand geöffnet werden. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Welcher einzelne Baum bleibt stehen und welcher wird gefällt? Sondern: Ist es sinnvoll und notwendig, einen bestehenden, funktionierenden Waldrand für zusätzliche Stellplätze aufzubrechen?
    Genau deshalb sollte die Diskussion aus unserer Sicht einen Schritt früher beginnen: Brauchen wir diese Parkflächen an diesen sensiblen Stellen überhaupt? Oder können wir zuerst weniger eingriffsintensive Möglichkeiten ausschöpfen – Parkraumordnung, zusätzliche Kapazitäten beim Salzsilo, ÖV und organisatorische Maßnahmen.
    Eine möglichst naturnahe Ausführung ist zweifellos besser als Asphalt. Noch besser ist es aber, einen Eingriff dort zu vermeiden, wo er nicht notwendig ist.

Ein paar Minuten zusätzlicher Fußweg sind für mich ein vertretbarer Preis, wenn dadurch sensible Bereiche rund um Kirche, Wald und Landschaft geschont werden können. Nicht jeder Parkplatz muss unmittelbar beim Ziel liegen.

Es gibt das Bildungshaus, die Wassertrete und das Wasserhaus, Hochzeiten in der Kapelle .... und es gibt zu wenig oder keine Parkplätze. Deshalb bin ich dafür, dass es mehr Parkplätze gibt.

Warum Menschen unterschreiben

Die (!) Idylle von Götzis wird noch mehr verschandelt - das muss verhindert werden, auch wenn die Errichtung der Parkplätze auf Betreiben einer korchlichen Institution erfolgt.

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