Region: Götzis

St. Arbogast bewahren – Mobilität mit Maß

Petition richtet sich an:
Bürgermeister Manfred Böhmwalder

770 Unterschriften

82 %
270 von 330 für Quorum in Götzis Götzis

770 Unterschriften

82 %
270 von 330 für Quorum in Götzis Götzis
  1. Gestartet 02.08.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

13.08.2026, 02:53

In einigen Kommentaren zur Petition wird kritisiert, dass das Jugend- und Bildungshaus neue Flächen „asphaltiert“ würden. Der Fairness halber ist wichtig klarzustellen: Eine Asphaltierung ist nach den Planungen nicht vorgesehen. Das Bildungshaus plant versickerungsfähige Stellflächen mit Blumenschotterrasen und bemüht sich auch, einzelne alte und ökologisch wertvolle Bäume zu erhalten.
Das begrüßen wir. Gleichzeitig sollte sich die Diskussion nicht auf die Frage reduzieren, wie naturnah ein Parkplatz gestaltet werden kann.
Denn auch eine versickerungsfähige Fläche bleibt eine Parkfläche – und während ihrer Nutzung stehen dort Autos. Gegenüber der Kirche verändert deshalb nicht allein der Bodenbelag, sondern vor allem die Nutzung als Parkplatz das Erscheinungsbild dieses besonderen Ortes.
Ähnliches gilt für den Waldrand. Einzelne wichtige Bäume sollen erhalten bleiben. Gleichzeitig müssen dort, wo die bestehenden Parkbuchten erweitert werden, auch alte Bäume entnommen und der gewachsene Waldrand geöffnet werden. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Welcher einzelne Baum bleibt stehen und welcher wird gefällt? Sondern: Ist es sinnvoll und notwendig, einen bestehenden, funktionierenden Waldrand für zusätzliche Stellplätze aufzubrechen?
Genau deshalb sollte die Diskussion aus unserer Sicht einen Schritt früher beginnen: Brauchen wir diese Parkflächen an diesen sensiblen Stellen überhaupt? Oder können wir zuerst weniger eingriffsintensive Möglichkeiten ausschöpfen – Parkraumordnung, zusätzliche Kapazitäten beim Salzsilo, ÖV und organisatorische Maßnahmen.
Eine möglichst naturnahe Ausführung ist zweifellos besser als Asphalt. Noch besser ist es aber, einen Eingriff dort zu vermeiden, wo er nicht notwendig ist.


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