Région: Rust

Rettet das Ruster Hügelland

La pétition est adressée à:
Der Bürgermeister der Freistadt Rust, Mag. Gerold Stagl, und den Gemeinderat der Freistadt Rust

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  1. Lancé janvier 2026
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Pétition adressée à : Der Bürgermeister der Freistadt Rust, Mag. Gerold Stagl, und den Gemeinderat der Freistadt Rust

Der Familypark, Österreichs größter Freizeitpark, beabsichtigt laut vorliegendem Masterplan sein Areal bis 2030 mindestens zu verdoppeln. Aus weiteren Unterlagen ergibt sich, dass diese geplante Erweiterung nicht das endgültige Ausmaß darstellen wird und dass spätere Erweiterungen bereits geplant sind. Dazu ist geplant bis 2031 die Besucherzahlen um 125.000 zu steigern, das führt zu über 30.000 Kfz die an- und abreisen werden. Das wird zu irreversiblen Schäden am Westufer des Neusiedler Sees hoch über der Freistadt Rust führen.

Das Projekt liegt in:

  • der UNESCO-Welterbe-Kernzone,
  • einem Natura-2000-Gebiet,
  • einem Natur- und Landschaftsschutzgebiet.

Die angespannte Verkehrssituation droht endgültig aus dem Ruder zu laufen, ein Anstieg an Lärm und schädlichen Emissionen ist unvermeidbar! Die Versiegelung von weiterem geschütztem Grünland ist nicht nachhaltig!
Wir fordern dass der Bürgermeister der Freistadt Rust, Mag. Gerold Stagl, und der Gemeinderat der Freistadt Rust alles in Ihrer Macht stehende unternehmen um der Zerstörung des Ruster Hügellandes entgegenzuwirken. Dies wäre auch im Interesse der von den Verkehrsproblemen schwer betroffenen Gemeinden St.Margarethen, Trausdorf und Oslip.

www.no-disneyland.at

Raison

Schon heute verursacht der Besucherzustrom zum Familypark regelmäßig Verkehrsprobleme auf der B52 und es kommt zu Umgehungsverkehr auf Güter- und Radwegen, die nicht für diese Nutzung ausgelegt sind – schwere Unfälle sind nur eine Frage der Zeit.

Für den Umgang mit den Folgekosten - Flurschäden, Straßenverschleiß, Co2, Feinstaub, Lärm - gibt es keine Vorschläge. Es entsteht der Eindruck dass diese Problemstellungen von den Verantwortlichen bewusst nicht wahrgenommen werden. Kommt das Projekt so wie geplant, müssen diese Kosten von der lokalen Bevölkerung getragen werden, denn lediglich ein kleiner Teil der Einnahmen geht in Form von Steuern und Abgaben an die Gemeinde zurück. Durch den geplanten zweiten Erweiterungsschritt zum Hotelbetrieb, mehr Gastronomie und noch mehr Parkplätzen wird auch die bisher bestehende indirekte Wertschöpfung im Umland im Rahmen der Gewinnmaximierung des Familyparks weiter reduziert.

Die geplante Erweiterung des Familyparks steht somit im Widerspruch zum vereinbarten Ziel den sanften Tourismus zu fördern und gefährdet langfristig das Wohlergehen der Region. Wir brauchen nachhaltige Entwicklungsprojekte, kein weiteres Disneyland, das am Ende der lokalen Bevölkerung nur Stau und Lärm hinterlässt. Gefährden wir nicht den sanften Tourismus der Region, denn dieser ist das wahre Rückgrat unseres erreichten Wohlstands.

Merci infiniment pour votre soutien, Mag. Sabine Rieder, Rust
Question à l'initiateur

Pétition de partage

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détails de la pétition

Pétition lancée: 12/01/2026
Fin de la collecte: 11/07/2026
Région: Rust
Catégorie: Environnement

Actualités

  • Bei dem angegebenen Link ist ein copy/paste-Fehler passiert, dieser Link ist nun korrekt:

    http://www.no-disneyland.at/newsletter.html

    Mit herzlichen Grüßen, einen schönen und erholsamen Sommer wünschen Ihnen die Nodisneyländer!

  • Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer!

    Vielen Dank für Ihre großartige Unterstützung, die zahlreichen aufmunternden Reaktionen und guten Wünschen die uns erreicht haben.

    Der Ruster Gemeinderat hat entschieden:

    14:4 für den Teilbebauungsplan des Family Park

    Für den Teilbebauungsplan gestimmt haben:
    Gerold Stagl (SPÖ), Markus Grafl (SPÖ), Jörg Nemeth (SPÖ), Mario Popovits (SPÖ), Andreas Hirschmann (SPÖ), Harald Weiss (SPÖ), Johann Reinprecht (SPÖ), Viktoria Bachkönig (SPÖ), Maximilian Weiss (SPÖ), Otto Ordelt (ÖVP), Gertrude Hirschmann (ÖVP), Erwin Zehetner (ÖVP), Gerald Szivacz (ÖVP), Alexander Reinprecht (Parteilos)

    Gegen den Teilbebauungsplan gestimmt haben:
    Markus Hammer (FZR), Mario Horvath (FZR), Erhard Gabriel (FZR), Christian Ries (FPÖ)

    So funktioniert nun mal repräsentative Demokratie und das ist gut so wie es ist. In Sonntagsreden wird politische Teilhabe von der Politik üblicherweise bejubelt. Daher werden wir uns 2027 wieder Gehör verschaffen, wenn es darum gehen wird über die Mandatare, die bei uns lokale repräsentative Demokratie ausüben, zu entscheiden.

    Bei dem zur Beschlussfassung dem Gemeinderat vorgelegten Teilbebauungsplan könnten sich noch ein paar Fragen ergeben. Diese werden derzeit geprüft, der Rechtsweg ist nicht ausgeschlossen.

    Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei diesem Vorgang: Im, gesetzlich vorgeschriebenen, sogenannten Auflageverfahren wurde der angestrebte Teilbebauungsplan der Öffentlichkeit und dem Gemeinderat zu Einsicht vorgelegt. Dieser enthielt eine maximale Bauhöhe vom 172m über Adria. Diese Bauhöhe entsprach den Stellungnahmen von Behörden und den von ihnen zugezogenen Institutionen, wie z.B. Verein Welterbe. Es geht hier u.a. um erhebliche visuelle Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes, bei derartigen Bauhöhen ist mit einer Sichtverschattung durch die gepflanzten Bäume erst in ca. 50 Jahren zu rechen.

    In dem Beschlussexemplar das dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt wurde erhöhte sich die maximale Bauhöhe auf 180m über Adria. Das sind beachtliche 8 Meter. Diese nachträgliche Abänderung vom Vorlage-Exemplar im Auflageverfahren wurde nur von einer Fraktion hinterfragt und entsprechend kritisiert, die Mehrheit der Mitglieder des Gemeinderates blieben merkwürdigerweise davon unberührt und stimmten dennoch zu.

    Unabhängig davon sind nun andere Behörden und Institutionen am Zug, darunter allen voran das Land Burgenland.

    Nach den Saisonen 2026 und 2027 werden wir alle in der Lage sein eine faktenbasierte Analyse der Folgen, obiger Entscheidung des Gemeinderates, zu erstellen. Dann ist für die handelnden Personen und Fraktionen der Zeitpunkt gekommen, nicht nur vollmundig politische Verantwortung zu übernehmen sondern auch Konsequenzen zu erfahren.

    Wir bleiben am Ball, das Verfahren - auf der nächsten Ebene – weiter begleitend!

    Wenn Sie daran interessiert sind über weitere Entwicklungen und unsere Aktivitäten weiterhin informiert zu werden laden wir Sie herzlichst dazu ein unseren Newsletter zu abonnieren. Für diesen können Sie sich auf unserer Homepage anmelden:

    www.no-disneyland.at/newsletter.html

    Mit herzlichen Grüßen aus dem schönen Rust (noch nicht) am Family Park

    Mag. Sabine Rieder und


  • Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer!

    Jetzt wird es sehr ernst. Am 24.06. gibt es eine, mutmaßlich entscheidende, Gemeinderatssitzung zur Erweiterung des Family Park.

    Bitte lesen Sie den aktuellen Flyer im Anhang und verteilen Sie ihn gerne weiter.
    Bitte besuchen Sie unsere Kundgebung und die anschließende Sitzung.

    Bei der vergangenen Sitzung hat der öffentliche Druck dafür gesorgt, dass man die geplante Abstimmung abgesagt hat!

    Mit herzlichen Grüßen Mag. Sabine Rieder und Freundeskreis

Weil Lebensqualität einen Preis hat!

Das Verkehrsproblem besteht bereits jetzt und nicht nur durch den Park, sondern auch durch den (sanften) Tourismus rund um den Neusiedler See. Dafür braucht es ein gesamtregionales Konzept, in Zusammenarbeit mit dem Park, aber nicht ausschließlich. (Reduzierung des Individualverkehrs, Ausbau öffentlichen Vekehrs?)

Contribuez à renforcer la participation citoyenne. Nous souhaitons faire entendre vos préoccupations tout en préservant notre indépendance.

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