Sehr geehrte Frau Umweltministerin Köstinger,

wenn ich auf Urlaubsreisen in anderen europäischen Ländern durch die Städte spaziere, fällt mir auf, dass vielerorts im öffentlichen Raum quasi keine ausgedienten Getränkebehälter herumliegen. Mir springt das förmlich ins Auge, weil bei uns in Österreich auf den Straßen, Plätzen und Gehsteigen, auf den Bahnsteigen, Parks und Grünstreifen, am Straßenrand, neben Autobahnzufahrten, schlichtweg überall viele Getränkedosen und Plastikflaschen liegen.

Neugierig geworden, recherchierte ich im Internet und fand heraus, dass es bspw. in Deutschland seit 2003 für Getränkedosen und PET-Flaschen Pfand gibt: 25 Cent für Dosen und weiche Kunststoff-Flaschen, 15 Cent für harte Kunststoffflaschen und 8 Cent für Glasflaschen (meistens Bier), seit 2006 einheitliche Pfandbeträge und Leergutautomaten. Akteuell wird eine Eingabe geprüft, nach der das Pfand auf Dosen und weiche PET-Flaschen sogar auf 40 Cent angehoben und auf Tetrapak-Kartons, etwa für Milch und Saft, ausgeweitet werden soll.

Den Berichten zufolge haben die Menschen am Anfang gemurrt, und das Rückgabesystem war uneinheitlich, aber inzwischen ist das Dosenpfand institutionalisiert, ist so selbstverständlich wie Autofahren oder im Internet surfen, mit dem Handy telefonieren.

Am Samstagvormittag Leergut zurückzubringen zusammen mit dem Wocheneinkauf, ist anscheinend für viele Leute Alltag geworden. Viele arme Menschen sammeln quasi beruflich Flaschen, halten bei Großveranstaltungen große Säcke auf, in die Fußball- und Musikfans ihre Hinterlassenschaft werfen, und bekommen bei der Leergutrückgabe gutes Geld dafür.

Im öffentlichen Raum liegen so gut wie kein Getränkebehälter mehr herum.

Das hat mich beeindruckt, aber auch die Frage aufgeworfen:

'Warum gibt es so ein Pfandsystem nicht auch in Österreich?'

Unsere Heimat ist doch wunderschön und genauso schützenswert wie die anderswo.'

Auch Dänemark, Estland, Litauen, Finnland, Kroatien, Niederlande, Norwegen, Schweden, Schweiz, die USA und Australien haben entsprechende Lösungen entwickelt.

Ich bitte Sie, die Petition zum Anlass zu nehmen, einen Gesetzesvorschlag auszuarbeiten und dem Parlament zur Abstimmung vorzulegen.

Gegen Vermüllung von Stadt und Land, für das Flaschen- und Dosenpfand!

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Reichhard

Begründung

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Matthias Reichhard aus Wien
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Warum Menschen unterscheiben

  • Martin Klikovits Klingenbach

    vor 2 Tagen

    Müll vermeiden

  • vor 3 Tagen

    Tze, ich wußte garnicht das Ihr kein`s habt, dann wird`s aber Zeit.

  • vor 3 Tagen

    Es werden in den Geschäften auch kaum Getränke in Pfandflaschen angeboten. Ich habe auf meinen Reisen auch das Pfandsystem für PET Flaschen bemerkt und mich gefragt, warum es das bei uns nicht gibt.

  • am 07.06.2018

    1. Mich stört es ebenfalls, dass bei uns in Österreich so viele Flaschen und Dosen die schönen Landschaften und Städte veranstalten. 2. Und ich kenne und sehe wie die Lösung in Deutschland funktioniert. 3. Bitte unbedingt auch bei uns einführen.

  • am 05.06.2018

    * Verschwendung von Resourcen * Verschandelung der Landschaft * unverantwortlicher Umgang mit der Natur

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