Kraj : Rakúsko
Kultúra

UrhG-Novelle 2021 - Faires Urheberrecht für österreichische Künstler*innen!

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Nationalrat, Bundesregierung, Justizministerin, Kulturminister, Kunststaatssekretärin
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Wir wollen

- Eine faire Beteiligung an den Werbeeinnahmen von Google

- Vertreten durch unsere Verwertungsgesellschaften direkt mit den Online-Plattformen verhandeln

- Unsere Rechte gemeinsam wahrnehmen (lassen)

Österreich schafft seine Künstlerinnen und Künstler ab

Mit der Urheberrechts-Novelle 2021 steuert Österreich - im Unterschied zu Deutschland - das Kunstschaffen auf den Abgrund zu. 

Wodurch?

  • Kein Geld für Verwertungen auf den großen Online-Plattformen (YouTube & Co.)
  • Keine faire und angemessene Vergütung von künstlerischen Leistungen
  • Keine Möglichkeit zur kollektiven Vertretung
  • Kein Einspruchsrecht gegen Knebelverträge

Jahrhundertschlaf

Mit einem „Jahrhundertentwurf“ zur Novellierung des Urheberrechts will die Bundesregierung allen Urheberinnen und Urhebern sowie ausübenden Künstlerinnen und Künstlern eine faire und angemessene Vergütung ihrer Ansprüche nehmen. Für den Entwurf sind Vizekanzler und Kulturminister Werner Kogler und Justizministerin Alma Zadić verantwortlich. Wir fragen sie:

Warum?

... wollen Sie uns zu rechtlosen Bittstellerinnen und Bittstellern bei Verwertungen unserer Werke und Leistungen auf YouTube, Facebook und Co. machen?

... wollen Sie uns daran hindern, vertreten durch unsere Vereinigungen gegen sittenwidrige Verträge vorzugehen?

... wollen Sie, dass wir an unseren gemeinsamen Werken weniger verdienen als unsere deutschen Kolleginnen und Kollegen? 

Österreichische Künstlerinnen und Künstler zahlen Steuern, im Gegensatz zu Google, YouTube und Co., Kunst aus Österreich hat überall in der Welt einen großen Ruf, Google, YouTube und Co. machen ihn zu Geld, ohne auch nur einen Cent dafür an uns zu zahlen. 

Wir haben ein Recht auf faire und angemessene Vergütung und auf eine sachgerechte Umsetzung der EU-Binnenmarkt-Richtlinie 2019 in Österreich mit dem selben hohen Schutzniveau wie in Deutschland. Wir lassen uns dieses Recht nicht nehmen.

Rikki Reinwein, Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs

Fabian Eder, Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden

Gerhard Ruiss, IG Autorinnen Autoren

Werner Richter, IG Übersetzerinnen Übersetzer

Peter Paul Skrepek, Musikergilde & OESTIG

Harald Hanisch, Österreichischer Komponistenbund

Günther Wildner, Österreichischer Musikrat

Sabine Reiter, Mica - Music Austria

im Namen der Initiative Urhebervertragsrecht

www.urhebervertragsrecht.at

Die Initiative Urhebervertragsrecht vertritt die Interessen von mehr als 300.000 Kunstschaffenden in Österreich - Schriftsteller/innen, Übersetzer*innen, Komponist*innen, ausübende Musiker*innen, Filmschaffende, Schauspieler*innen, bildende Künstler*innen und viele andere Urheber*innen und ausübende Künstler*innen.

Dôvody

Mit der UrhG-Novelle 2021 werden die EU-Binnenmarkt-Richtlinie 2019 sowie das Regierungsprogramm 2020-2024 umgesetzt.

Darin befinden sich für die österreichischen Kunstschaffenden zentrale Bestimmungen, u.a. zu den Themen Urhebervertragsrecht und Plattformhaftung.

Die Umsetzung der EU-Richtlinie 2021 in Österreichisches Recht hat auf dem selben hohen Schutzniveau wie in Deutschland zu erfolgen.

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rozprava

Das vorliegende Gesetz diskriminiert eindeutig österreichische Filmschaffende. Ich fordere das Bundesministerium der Justiz auf, den Entwurf zu überarbeiten, um dem Ziel des europäischen Gesetzgebers gerecht zu werden, einen angemessenen Schutz für Urheber und Künstler und eine gerechte und angemessene Vergütung zu gewährleisten.

Zatiaľ žiadny argument CONTRA.

Prečo ľudia podpíšu

  • pred 5 hodinami

    I am a writer of literary texts and have published some volumes of poetry

  • pred 8 hodinami

    prekäre Einkommensverhältnisse von SchriftstellerInnen

  • pred 10 hodinami

    Ich finde es nicht in Ordnung, dass kreative Arbeiten zunehmend an Freelancer outgesourced werden, die dann gewissermaßen im rechtsfreien Raum und auf volles eigenes Risiko künstlerisch anspruchsvolle Werke produzieren, für die sie im Glücksfall mittelmäßig bezahlt werden, während die Auftraggeber weitgehend ohne jegliches Risiko die künstlerischen Werke anderer für ihre eigenen verkaufen und dabei groß abcashen. Große Unternehmen wissen genau, dass die Freelancer auf ihre Aufträge angewiesen sind und zwingen ihnen so Service Level Agreements auf, die natürlich komplett zum Vorteil der Auftraggeber sind. Und falls irgendetwas nicht nach Goût des Auftraggebers läuft, dann wird einfach ein unternehmenseigener Anwalt auf den Fall gesetzt - wobei der Freelancer allein schon aus finanziellen Gründen vor Gericht verloren hat. Ich halte das für absolut inakzeptabel.

  • pred 1 dňom

    weil das Urheberrecht die grundlage für wertschöpfung ist

  • pred 1 dňom

    Künstlerinnen und Künstler sollen Rechte für ihre Werke haben, das ist doch selbstverständlich!!!

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