Region: Austria
Construction

Retten wir gemeinsam Oberlaa, unser Naherholungsgebiet im Süden Wiens!

Petition is directed to
Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, Vizebürgermeisterin Mag.a Maria Vassilakou, Stadträtin Kathrin Gaal, Bezirksvorsteher Marcus Franz, MA18, MA22, MA19, MA42
13.032 Supporters
97% achieved 13.500 for collection target
  1. Launched 2018
  2. Time remaining > 4 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

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Wir fordern eine Stadtentwicklung mit den Menschen und für die Menschen:

  • die Erarbeitung eines Entwicklungskonzepts für den gesamten Süden Favoritens – und keine einzelnen Bauprojekte, die in Summe den Charakter der ländlich geprägten Landschaft für immer zerstören

  • in Voraussicht auf das umfassende Wohnbauprojekt in Rothneusiedl, das die Größe einer zweiten Seestadt annehmen soll: den Stopp der Umwidmung von Grünland zu Bauland östlich der Himbergerstraße und die Einrichtung eines Landschaftsschutzgebietes zur Erhaltung des ländlichen Raums und wichtigen Naherholungsgebietes für alle Wienerinnen und Wiener

  • keine Errichtung zusätzlicher Wohnhausanlagen beim Südeingang des Kurparks

  • stattdessen die Entwicklung von alternativen, dem Kurpark angemessenen Nutzungen, wie z.B. eine Parkerweiterung oder die Einrichtung eines Ärzte- und Rehazentrums

  • keine Errichtung von Türmen an der Kuhtrift sowie die Einhaltung einer max. Bauhöhe von 20 Metern, die dem Kurpark und Oberlaa mit seiner Schutzzone gerecht wird

  • die Miteinbeziehung der Bevölkerung in zukünftige Planungen, damit nicht weiter über unsere Köpfe hinweg entschieden und geplant wird.

Reason

Seit der Verlängerung der U1 im letzten Jahr sieht die Zukunft unserer noch immer sehr dörflichen Gebiete Oberlaa, Unterlaa und Rothneusiedl mit all ihren Feldern, Wiesen und Weingärten, mit der Therme und dem Kurpark nicht gerade rosig aus.

Im Gegenteil: Es werden nach und nach landwirtschaftliche Flächen aufgekauft und umgewidmet, es wird geplant und gebaut, und zwar in Dimensionen, die in keiner Relation zu dem in vielen Jahrhunderten gewachsenen und von unseren Bauern gehegten und gepflegten Lebensraum stehen. Dabei wird darauf vergessen, dass sie es sind, denen wir unsere schöne ländliche Gegend und den Anbau regionaler Lebensmittel zu verdanken haben – ein Lebensraum, den Jung und Alt genießen und der der Wiener Bevölkerung aus allen Bezirken zur Erholung dient.

Man gewinnt den Eindruck, dass Architekten planen, ohne jemals Kontakt mit der örtlichen Bevölkerung aufgenommen zu haben. Sie planen für Baufirmen, nicht für Menschen, und als Höhenreferenz nehmen sie das ehemalige Airo Tower Hotel, einen Schandfleck aus den 1970er Jahren mit 55 Metern Höhe und das einzige Hochhaus weit und breit. Nur 300 Meter südlich davon beginnt übrigens eine Schutzzone zur Erhaltung des dörflichen Charakters mit strengen Vorschriften und erlaubten Bauhöhen von maximal 7,50 Metern. Wollen wir wirklich 60 Meter hohe Wohnblöcke in Dorfnähe, zwischen Feldern und inmitten eines Naherholungsgebiets?

Retten wir den ländlichen Raum und die dörflichen Strukturen am Rande unserer Stadt!

Retten wir gemeinsam Oberlaa, unser Naherholungsgebiet im Süden Wiens!

Mehr Informationen: https://www.lebensraum-oberlaa.at

Thank you for your support, Richard Stocker from Wien
Question to the initiator

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News

  • Liebe Freunde,

    der Beteiligungsprozess über den Südraum Favoriten geht mit 2021 dem Ende zu.

    Wir möchten Euch in einigen kurzen Stichworten dazu informieren.

    Durch die gemeinsame Zusammenarbeit der Stadtplanung mit den Menschen wurde viel erreicht.

    Viele Punkte sind einfach wunderbar für die Zukunft unserer Dörfer.

    1. Alle Grünräume und landwirtschaftliche Flächen im Bereich Oberlaa, Unterlaa sollen geschützt und für die Zukunft erhalten bleiben. Bis hinauf zu den Weingärten am Laaerberg.

    2. Für unsere Dörfer Oberlaa, Unterlaa und Rohneusiedl soll gemeinsam mit der Bevölkerung an einer Anpassung der Schutzzone gearbeitet werden, um sie in ihrer alten Struktur als Weinorte im Süden Wiens zu bewahren. Eine angepasste Bauordnung kommt noch... further

Diese Petition setzt sich für die Erhaltung eines über Jahrhunderte gewachsenen Lebensraumes, mit immer noch dörflicher Kultur, Wiesen, Weingärten und Feldern ein, die von unseren Bauern bewirtschaftet werden um, die Nahversorgung zu gewährleisten und noch dazu eine wunderschöne Landschaft pflegen, die vielen Menschen zur Erholung dient. Es stimmt, wir leben hier, aber wer , wenn nicht wir, sollte sich dafür einsetzen dieses Naherholungsgebiet für Jung und Alt, für alle Wienerinnen und Wiener zu erhalten und versuchen es zu schützen! Freundl. Grüße, die "Initiative Lebensraum Oberlaa"

Der Park wird ja nicht bebaut, sondern lediglich der brachliegende Parkplatz. Die Häuser haben weit weniger Geschoße als der Airo-Tower. Es wird die Hälfte der Wohnungen für gefördertes Wohnen vergeben (also keine „Vorsorgewohnungen“). Die Initiative sollte auf die neuen Möglichkeiten fokussieren: bessere Anbindung, neuer Nahversorger und Kindergarten, neue Begegnungsräume, mögliche Zusammenarbeit mit Wohnprojekten (Teilen von Räumen), neues Freizeitangebot für die Jugend, potentielle Kunden für Gasthäuser und lokale Geschäfte. Denn das macht Oberlaa auch lebenswerter.

Why people sign

2 days ago

Die Natur-/Kulturlandschaft rund um Oberlaa enthält derzeit noch zu beinahe 100% intakte ökologische. Bedingungen einer Hecken-Feld-Weingarten-Landschaft, daran ablesbar, dass dort eine seltene Zugvogelart vorkommt, und hat daher auch eine Schönheit, die für den Spaziergänger, der in kurzer Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus der Innenstadt hierherkommen kann, von unschätzbarem Wert ist. Einige dieser Teile sind (angeblich) landschaftsgeschützt - aber: Wenn die Gegend rundum mit (Hoch-)Häusern verstellt und von Straßen durchzogen ist, so wie man das derzeit überall in Wien macht, wo es noch schön ist, gehen ALLE diese Werte unwiederbringlich verloren. Kein Vogel wird über Hochhäuser fliegen, nur weil es in der Mitte irgendwo eine kleine freie Fläche mit Gebüschen gibt, so ist es bereits in anderen Gebieten Wiens, wo es bis vor einigen Jahren noch eine ungeheure Artenvielfalt gegeben hat, und jetzt ist es still. Und die Menschen, die sich dazu entscheiden, in dieser Gegend wohnen zu wollen, werden ihre Hoffnungen auf eine schöne Umgebung in wenigen Jahren verloren haben und wieder in einer Betonwüste zwischen Hochhäusern leben. (Ich nehme an, man kennt das Kinderbuch von der großen grünen Wiese: Alle ziehen hin, weil es so schön dort ist - und dann ist alles verbaut). All diese Projekte stammen aus einer Zeit, als es vielleicht so etwas wie einen Architekten-Wettbewerb um die beste Reißbrett-Stadt in freiem Gelände gegeben hat und man noch nicht wusste, dass, so wie jetzt, wir mitten in einem Ab-und Aussterben unserer Natur und somit unserer Lebensgrundlagen (siehe natürlich auch: Bauernland!) sind. Zudem werden laufend Häuser gebaut, die dann leer stehen. Wien macht sich gerade total kaputt. Alles, worum uns die Welt beneidet (grüne Stadt z.B.), wird zugebaut, die Schönheit ruiniert (überall, wo man hinblickt, innen und außen, in allen Blickrichtungen, steht ein riesiges dunkles Hochhaus oder mehrere), damit nicht nur die Natur, sondern auch die Menschen krank und kaputt gemacht.

2 days ago

Warum schon wieder GrünFlächen zerstören und die Stadt heizt sich weiter auf. Was da die letzten 25Jahre geschieht muss ein Ende haben.

7 days ago

Naherholungsgebiete sind wichtig für uns Menschen.

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