Wir fordern eine Stadtentwicklung mit den Menschen und für die Menschen:

  • die Erarbeitung eines Entwicklungskonzepts für den gesamten Süden Favoritens – und keine einzelnen Bauprojekte, die in Summe den Charakter der ländlich geprägten Landschaft für immer zerstören

  • in Voraussicht auf das umfassende Wohnbauprojekt in Rothneusiedl, das die Größe einer zweiten Seestadt annehmen soll: den Stopp der Umwidmung von Grünland zu Bauland östlich der Himbergerstraße und die Einrichtung eines Landschaftsschutzgebietes zur Erhaltung des ländlichen Raums und wichtigen Naherholungsgebietes für alle Wienerinnen und Wiener

  • keine Errichtung zusätzlicher Wohnhausanlagen beim Südeingang des Kurparks

  • stattdessen die Entwicklung von alternativen, dem Kurpark angemessenen Nutzungen, wie z.B. eine Parkerweiterung oder die Einrichtung eines Ärzte- und Rehazentrums

  • keine Errichtung von Türmen an der Kuhtrift sowie die Einhaltung einer max. Bauhöhe von 20 Metern, die dem Kurpark und Oberlaa mit seiner Schutzzone gerecht wird

  • die Miteinbeziehung der Bevölkerung in zukünftige Planungen, damit nicht weiter über unsere Köpfe hinweg entschieden und geplant wird.

Begründung

Seit der Verlängerung der U1 im letzten Jahr sieht die Zukunft unserer noch immer sehr dörflichen Gebiete Oberlaa, Unterlaa und Rothneusiedl mit all ihren Feldern, Wiesen und Weingärten, mit der Therme und dem Kurpark nicht gerade rosig aus.

Im Gegenteil: Es werden nach und nach landwirtschaftliche Flächen aufgekauft und umgewidmet, es wird geplant und gebaut, und zwar in Dimensionen, die in keiner Relation zu dem in vielen Jahrhunderten gewachsenen und von unseren Bauern gehegten und gepflegten Lebensraum stehen. Dabei wird darauf vergessen, dass sie es sind, denen wir unsere schöne ländliche Gegend und den Anbau regionaler Lebensmittel zu verdanken haben – ein Lebensraum, den Jung und Alt genießen und der der Wiener Bevölkerung aus allen Bezirken zur Erholung dient.

Man gewinnt den Eindruck, dass Architekten planen, ohne jemals Kontakt mit der örtlichen Bevölkerung aufgenommen zu haben. Sie planen für Baufirmen, nicht für Menschen, und als Höhenreferenz nehmen sie das ehemalige Airo Tower Hotel, einen Schandfleck aus den 1970er Jahren mit 55 Metern Höhe und das einzige Hochhaus weit und breit. Nur 300 Meter südlich davon beginnt übrigens eine Schutzzone zur Erhaltung des dörflichen Charakters mit strengen Vorschriften und erlaubten Bauhöhen von maximal 7,50 Metern. Wollen wir wirklich 60 Meter hohe Wohnblöcke in Dorfnähe, zwischen Feldern und inmitten eines Naherholungsgebiets?

Retten wir den ländlichen Raum und die dörflichen Strukturen am Rande unserer Stadt!

Retten wir gemeinsam Oberlaa, unser Naherholungsgebiet im Süden Wiens!

Mehr Informationen: www.lebensraum-oberlaa.at

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Richard Stocker aus Wien
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Neuigkeiten

Pro

Diese Petition setzt sich für die Erhaltung eines über Jahrhunderte gewachsenen Lebensraumes, mit immer noch dörflicher Kultur, Wiesen, Weingärten und Feldern ein, die von unseren Bauern bewirtschaftet werden um, die Nahversorgung zu gewährleisten und noch dazu eine wunderschöne Landschaft pflegen, die vielen Menschen zur Erholung dient. Es stimmt, wir leben hier, aber wer , wenn nicht wir, sollte sich dafür einsetzen dieses Naherholungsgebiet für Jung und Alt, für alle Wienerinnen und Wiener zu erhalten und versuchen es zu schützen! Freundl. Grüße, die "Initiative Lebensraum Oberlaa"

Contra

Ich befürworte die Argumentation, dass MIT der Bevölkerung der Umgebung geplant und die Vorhaben AUCH auf deren Bedürfnisse hin optimiert werden sollen. Die im Sinne ganz Wiens m.E. sinnvolle Bebauung rund um eine U-Bahnendstelle an einer Grünzone sollte als Chance gesehen werden, auch für Anliegen der jetzigen Oberlaaer. Weil die Petition viel zu grundsätzlich und nur allgemein "gegen alles neue Hochgebaute" ist, stimme ich ihr nicht zu und räume ihr wenig praktische Wirksamkeit ein.

Warum Menschen unterschreiben

  • Petra Fauland Schwechat

    vor 3 Std.

    Weil ich die Natur liebe! Außerdem wird in letzter Zeit viel zu viel zugepflastert! Eine Schande! Man nehme nur das wunderschöne Mohnfeld in Schwechat, das einer Zaunfirma nun zum Opfer gefallen ist! :-( Echt schlimm!

  • vor 10 Std.

    Ich wohne in der Franz-Koci-Straße 9/Stiege 19 und es wäre ein Nachteil bezügl. vermehrtes Verkehrsaufkommen in der Laaer-Berg-Straße bzw. Favoritenstraße. Außerdem wohnen ohnehin zu viele Menschen in Favoriten, es ist genug, hab die Nase voll ... außerdem hätten wir nicht mehr einen so schönen Ausblick von unserem Balkon - hätten dann die Wohnblöcke vor unserer Nase :(

  • vor 10 Std.

    Weil die Natur - deren Teil wir - sind erhalten werden und der Zerstörungswahn ein Ende haben muss.

  • vor 11 Std.

    Landschaftsbild solll erhalten bleiben und keine Betonklötz errichtet werden !

  • vor 13 Std.

    Der Dorfkarakter soll erhalten bleiben.

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