Selbst Bildungsminister Dr. Faßmann erkennt:. "Die Herausforderungen der Corona-Pandemie erfordern umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen, um den bestmöglichen Schutz der Studierenden und Personen, die die Wahl vor Ort abwickeln, gewährleisten zu können." In diesem Zusammenhang ist es unverständlich, warum den Studierenden nicht die Möglichkeit geboten wird ohne persönlichen Kontakt ihre Stimme mittels Briefwahl für alle Vertretungen abgeben zu können.
Studienvertretungen können nur persönlich gewählt werden, weil in den kleinsten Studiengängen (wenige Wahlberechtigte) mit zusätzlicher Briefwahl das Wahlgeheimnis nicht 100%ig bewahrt werden kann. Einmalig während Corona ist zweckmäßig, da sehe ich aber noch keine Konkretisierung. Aber als Studienvertreter sehe ich mich in der Pflicht auf die Möglichkeit der Verletzung dieses demokratischen Grundprinzips hinzuweisen. Vor allen muss leider auch die stetig sinkende Wahlbeteiligung in Betracht gezogen werden