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Bild zur Petition mit dem Thema: Petition-Unsere Allee wird gefällt! Petition-Unsere Allee wird gefällt!
  • Von: GLAS-Grüne Liste Aigen-Schlägl mehr
  • An: Frau Bürgermeister Elisabeth Höfler
  • Region: Aigen-Schlägl mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 220 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Petition-Unsere Allee wird gefällt!

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Unsere Allee wird gefällt! In der letzten Gemeinderatssitzung am Donnerstag, den 9. Nov. 2o17 hat der Gemeinderat von Aigen-Schlägl mit 18:6 Stimmen beschlossen, die gemeindeeigenen alten Alleebäume vom Bahnhof Schlägl bis nach Baureith zu fällen.

Die Unterzeichner dieser Petition appellieren an Frau BGM. Elisabeth Höfler, den Beschluss zur Fällung der gemeindeeigenen, alten Alleebäume vom Bahnhof Schlägl bis Baureith erneut zu behandeln und für den Erhalt des über viele Jahrzehnte gewachsenen Kulturguts zu sorgen.

Mehr Infos: www.gruene-aigen-schlaegl.at/

Begründung:

Wir wollen die Totalschlägerung der ALLEE von Aigen-Schlägl verhindern! Die Schlägler Alleen sind eines der markanten, fast einmalig typischen Wahrzeichen in unserer Gemeinde. Gerade im Hinblick auf die geplante Landesgartenschau 2019 ist es uns wichtig, dass sie möglichst erhalten bleiben . Dazu jetzt einige wichtige Argumente:

  1. Im Jahr 2008 hat ein sehr genaues Gutachten des Landes OÖ die Erhaltenswürdigkeit der gesamten Allee festgestellt, und mit der entsprechenden Pflege könne sie noch viele Jahrzehnte erhalten bleiben.

  2. Sicherheit: Auch ohne Gutachten eines Sachverständigen haben die Bäume den Stürmen vom 10. August und 29. Oktober ohne jeden Schaden widerstanden. Sozusagen ein Pickerl mit Reality-Check!!!!

  3. Eschentriebsterben – wird als Grund für mögliche Fällung angeführt.  Tatsache: Das Eschentriebsterben wird verursacht durch einen Pilz, der wie wir alle wissen dort wachsen und gedeihen kann, wo es feucht ist. – Die Allee steht nicht auf feuchtem Boden im Gegenteil.  Wir haben uns bei Fachleuten informiert: das Eschentriebsterben ist in Waldgebieten akut, mit wenig Sonne aber viel Dauerfeuchtigkeit. Ein Alleebaum in unserer Lage kann mit dem Pilz durchaus leben, im Gegenteil, alte Eschen werden mit dem Pilz besser fertig, als junge, und sollten daher laut Fachleuten (u.A. Prof.Kirisits BOKU Wien, ein Fachmann für das Eschentriebsterben) unbedingt erhalten bleiben (siehe Forstschutz, ESCHENTRIEBSTERBEN – WISSENSSTAND UND STRATEGIEN ZUR ERHALTUNG DER ESCHE, www.gruene-aigen-schlaegl.at/ ) Die vorsorgliche Fällung aller auch nicht erkrankter Eschen verringert die Chancen der Ausbildung einer natürlichen Resistenz, die für die Erhaltung der Baumart Esche so wichtig wäre.  Dass einzelne Bäume gefällt werden müssen, wissen wir und wird auch in der Zukunft vereinzelt notwendig sein.

  4. Die Gemeinde, 2019 als Ausrichterin der LGS sollte dem Stift mit seinen offensichtlichen Bestrebungen ebenfalls die eigene Bäume ersatzlos zu fällen, mit gutem Beispiel vorangehen.  Will sich die Gemeinde mit schönen Brettern aus dem Sägewerk präsentieren oder mit einer ursprünglich in ganz Böhmen verbreiteten und von uns dort bewunderten Allee?  Wenn die Bäume gehen, bleibt das Landschaftsbild für die nächsten 50 Jahre, oder überhaupt, eines ohne Allee, wenn eine Neupflanzung, nur von der Gemeinde und nicht auch auf Stiftsseite angedacht wird, dann gibt es ohnehin keine Allee mehr!

  5. Finanzielle Argumente:  Momentan müsste eine gründliche Pflege der Bäume durchgeführt werden, (geschätzte Kosten: ca € 11 000.- ), danach sollten sie jährlich begutachtet werden (die letzten 9 Jahre!! wurde gar nichts gemacht).  Die Neupflanzung einer einseitigen Baumreihe, wie von der Gemeinde angedacht, würde um ein Vielfaches mehr kosten. Da auch junge Bäume geschnitten und gepflegt werden müssen, ist mit einer Kosteneinsparung bei dieser Variante auch nicht zu rechnen.

  6. Unser Vorschlag für ein mögliches Vorgehehen:  Die Allee soll zunächst vor allem über die Landesgartenschau hinaus erhalten werden, nötige Maßnahmen sind natürlich zu setzen.  Es sollte dann ein unabhängiges Gutachten erstellt werden, nicht von Unternehmen, die die Arbeiten dann durchführen werden. Denn was das Eschensterben betrifft, widersprechen sich zwei der Gutachten völlig. Darüber hinaus:  Jährlich jeweils im Frühsommer mittels Fotomonitoring aus der gleichen Perspektive den Austrieb der Bäume beobachten, dann kann eine fundierte Prognose über die Gesundheit der Bäume abgegeben werden.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Aigen-Schlägl, 16.11.2017 (aktiv bis 13.12.2017)


Neuigkeiten

Vielen Dank für eure Mithilfe! Heute Vormittag haben wir die bisher gesammelten Unterschriften in Anwesenheit von Vertretern der Presse an Amtsleiter Norbert Etzelstorfer übergeben, Frau Bürgermeister Höfler hat leider keine Zeit für uns gehabt! Mit der ...

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