Petition addressed to:
Dr. Margit Heissenberger
Es wird an die Marktgemeinde Velden am Wörthersee, die ÖBB-Infrastruktur AG sowie die zuständigen Stellen des Landes Kärnten herangetreten, die Park+Ride-Situation am Bahnhof Velden am Wörthersee (Schwerpunkt Frachtenstraße) einer grundlegenden Evaluierung und Optimierung zu unterziehen.
Ziel ist die Schaffung ausreichender Parkkapazitäten durch effiziente Flächennutzung und innovative Bewirtschaftungsmodelle, um den Umstieg auf den Nah- und Fernverkehr nachhaltig zu sichern.
Reason
Der Bahnhof Velden am Wörthersee nimmt eine Schlüsselrolle im regionalen und überregionalen Mobilitätskonzept ein. Als wichtiger Haltepunkt für den Fernverkehr (Railjet/ICE-Verbindungen nach Wien, Graz, Salzburg, Deutschland,...) ist er ein zentrales Tor für Pendler und Reisende.
Die aktuelle Auslastung der P+R-Flächen zeigt jedoch, dass die vorhandenen Kapazitäten diesem hohen Stellenwert nicht mehr gerecht werden. Bereits am Vormittag führt die vollständige Belegung dazu, dass Fahrzeuge vermehrt in angrenzenden Wohnstraßen abgestellt werden. Besonders problematisch ist zudem das verstärkte illegale Parken entlang der Straßenseiten im Nahbereich des Bahnhofs.
Besonders kritisch ist die Situation in der unmittelbaren Zufahrt zum Parkplatz (Frachtenstraße). Da keine regulären Plätze mehr verfügbar sind, weichen viele Verkehrsteilnehmer auf die Seitenstreifen aus. Obwohl dies regelmäßig zu verkehrsrechtlichen Abstrafungen führt, wird dieser Bereich aufgrund des massiven Stellplatzmangels mangels Alternativen weiterhin genutzt.
Dies verdeutlicht den akuten Handlungsbedarf: Strafen lösen das strukturelle Problem nicht, sondern belasten lediglich die Pendler und Reisenden zusätzlich. Eine geordnete und legale Parklösung ist daher dringend erforderlich, um die Sicherheit in der Zufahrt zu gewährleisten und die Umstiegssituation am Bahnhof Velden fair und attraktiv zu gestalten.
Um die Attraktivität des Standortes Velden als Fernverkehrshalt zu erhalten und die Klimaziele des Landes zu unterstützen, ist eine Anpassung der Infrastruktur an die tatsächliche Nachfrage unumgänglich. Dabei stehen kosteneffiziente Lösungen im Vordergrund, die bereits versiegelte Flächen optimal ausnutzen.
Vorgeschlagene Maßnahmen:
- Effizienzsteigerung durch Neumarkierung: Prüfung einer Neugestaltung des Park-Layouts in der Frachtenstraße, um die Kapazität auf der bestehenden Asphaltfläche ohne zusätzliche Versiegelung zu maximieren.
- Zeitlich gestaffelte Mehrfachnutzung: Evaluierung einer Nutzung von Bus-Stellflächen für PKW-Pendler während der Hauptverkehrszeiten (z. B. 06:00 bis 18:00 Uhr) bei garantiertem nächtlichem Parkverbot für PKW.
- Erschließung bahneigener Randflächen: Dialog mit der ÖBB-Infrastruktur AG zur Aktivierung ungenutzter Begleitflächen entlang des Bahnhofsgeländes.
- Implementierung eines Parkraummanagements: Maßnahmen zur Bevorzugung von tatsächlichen Bahnnutzern (z. B. Validierung von Fahrkarten), um Zweckentfremdung der Flächen zu vermeiden.
Totales Parkplatzchaos beim Bahnhof