Niederösterreich ist das erste Bundesland, das Sammelquartiere für Asylwerber errichtet, gegen die ein negativer Asylbescheid vorliegt. Bis Freitag sollen sich dort 405 Personen einfinden und auf ihre Heimreise vorbereitet werden.

Niederösterreich ist das erste Bundesland, das derartige Quartiere errichtet. Fünf bis sechs sollen es sein, wobei es zu den Standorten keine Angaben gibt - Proteste in den betroffenen Gemeinden sollen so vermieden werden. In den Großquartieren werden die illegalen Asylwerber auf ihre Heimreise vorbereitet, müssen sich jedoch an bestimmte Ausgehzeiten halten und bekommen kein Taschengeld mehr.

(Quelle: noe.orf.at/news/stories/2910198/ )

Die derzeitigen Betreuungskosten liegen bei etwas über 200.000 € (für welchen Zeitraum wird im Artikel nicht genannt) - und das sollen wir uns nicht leisten können?

Wir leisten uns aber einen unsäglichen Landesrat namens Waldhäusl (Jahresgehalt?), der die Menschlichkeit in NÖ gefährdet und die Neid- und Hassgesellschaft fördert.

ICH WILL DAS NICHT. Ihr auch nicht? Dann bitte diese Petition unterstützen!

Begründung

Lassen wir uns nicht auseinanderdividieren!

Wir können von gut integrierten Menschen langfristig viel profitieren (denken wir nur an den Pflegebereich, an die Chance, die vielsprachige Menschen für die Wirtschaft bringen,...).

Abschieben in Sammellager, Angst und Panik bringen geflüchtete Menschen in Lebenslagen, in denen sie nicht mehr an Integration denken können, sondern wieder nur an ihr Überleben. Das ist unmenschlich! Ich appelliere vor allem an die christlich-sozial denkenden Menschen: Auch wenn ihr ÖVP wählt, dürft ihr doch da nicht mitmachen und schweigen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Christine Kladnik aus Scheibbs
Frage an den Initiator

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  • Liebe Unterstützer/innen,
    mit ein bisschen Hartnäckigkeit ist es jetzt doch gelungen, einen Termin zur Übergabe der Unterschriften und der Kommentare dazu bei LH Mikl-Leitner zu bekommen. Am 9.10. werden einige Vertreter/innen unseres Verein (Willkommen - Verein zum Finden einer neuen Heimat, Scheibbs) und ich nach St. Pölten fahren und die Anliegen der Petition übergeben, einige besonders schlimme Geschichten darstellen, aber auch Fragen zu aktuellen Entwicklungen (Abschiebung von Lehrlingen, usw. usw.) stellen. Wenn es dazu von euch/Ihnen noch Anregungen gibt, bitte gerne.
    Ich werde dann über diesen Weg noch über den Termin berichten.
    Herzliche Grüße
    Christine Kladnik

  • Ein aktueller Anlass hier im Mostviertel hat mich/uns bewogen, noch einmal einen ausführlichen offenen Brief an Frau Mikl-Leitner zu richten, ein Gespräch kommt ja leider nicht zustande. Ich hab mir erlaubt, ihn auch im Namen der Unterzeichner/innen dieser Petition zu schreiben, da viele Gedanken, die hier in Kommentaren geäußert werden/wurden, darin vorkommen. Bitte bleiben Sie/bleibt dran - wenn solche traurigen Geschichten wie im Brief geschildert in Ihrer/eurer Gegend passieren - bringt das an die Öffentlichkeit und wendet euch an die politisch Verantwortlichen. Danke und herzliche Grüße
    Christine Kladnik

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    wie im letzten Mail angekündigt, habe ich Ihre/eure Fragen zur Asylpolitik in NÖ, vor allem betreffend Waldhäusls "Sammelquartiere" an das Büro von LH Mikl-Leitner weitergeleitet, die Antworten (?) von Mag. Anerinhof finden Sie/ findet ihr im Anhang. Zu den Antworten zu Frage 1-3 habe ich selbst nochmal nachgefragt (s. S. 3 im Dokument) und auch eine Antwort (???) bekommen.
    Ich bitte alle, die so wie ich mit diesen Antworten nicht wirklich zufrieden sind, sich gleich direkt an Mag. Anerinhof (Adresse im Dokument) zu wenden.
    Der Plan, die Unterschriften zu dieser Petition an Frau LH Mikl-Leitner persönlich zu übergeben und mit ihr über eine verantwortliche und menschliche Asylpolitik in NÖ zu reden, besteht natürlich weiter ! Wer Menschen wie Herrn Waldhäusl politische Macht überlässt ist für die Auswirkungen, die das hat, selbst mitverantwortlich - Mit Schweigen und Aussitzen (s. auch der unmenschliche Umgang mit Menschen in St. Gabriel!) sollte das nicht erledigt sein.
    Mit herzlichen Grüßen
    Christine Kladnik

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.