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Mehr Wechseljahre ins Medizinstudium

Petition richtet sich an
Wissenschaftsministerium, Ärztekammer

3.113 Unterschriften

11 %
2.082 von 19.000 für Quorum in Österreich Österreich

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  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung noch 1 Tag
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Petition richtet sich an: Wissenschaftsministerium, Ärztekammer

Wir treten für eine bessere Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten zum Thema Wechseljahre ein. · 
    

  •  Allgemeinmediziner:innen sollen eine bessere Vertrautheit mit dem Thema erwerben, sodass sie Symptome erkennen und Patientinnen entsprechend weiterleiten können.
  • An den Frauenkliniken der Medizinuniversitäten soll ein Forschungs- und Lehrschwerpunkt zum Thema Klimakterium eingerichtet werden; 
  • ·Etablierung von Lehrambulanzen, in denen nicht nur die betroffenen Frauen betreut, sondern auch eine diesbezügliche Wissensvermittlung an Ärztinnen und Ärzte ermöglicht wird.
  • In der Facharztausbildung für Gynäkologie und Geburtshilfe sollen mehr spezifische Kenntnisse zu den Wechseljahren fixer Bestandteil werden. 
  • Eine spezielle Auszeichnung von Ärzt:innen, die sich schwerpunktmäßig dem Thema Wechseljahre widmen, soll es ratsuchenden Frauen erleichtern, fachlich kompetente Hilfe zu finden.

Hier gibt's detailliertere Informationen.

Begründung

Die Wechseljahre gehen mit tiefgreifenden hormonellen Veränderungen einher. Etwa zwei Drittel alle Frauen erleben in dieser Phase teilweise schwere Wechselsymptome, bei einem Drittel ist die Lebensqualität massiv beeinträchtigt – mit weitreichenden Folgen im privater wie auch im beruflichen Umfeld.

Dennoch ist die Ausbildung im Rahmen des Medizinstudiums ungenügend – sowohl bei den praktischen Ärzten die meist erste Anlaufstelle sind, als auch bei den Gynäkologen:innen selbst. Das hat zur Folge, dass Wechselbeschwerden oft nicht als solche erkannt werden oder – im schlimmsten Fall – nicht ernst genommen werden.

  • Viele Frauen berichten, dass sie mehrere (Frauen-)Ärzt:innen aufsuchen müssen, ehe sie Hilfe bei Wechselbeschwerden bekommen. 
  • Viele Frauen berichten, dass ihre Beschwerden nicht ernst genommen oder heruntergespielt werden. 
  • Es gibt kein anerkanntes Zertifikat oder Diplom der Ärztekammer, das Wechseljahre-Spezialist:innen ausweist. Ohne Ausbildungsnachweis lässt sich auch keine Liste von Spezialist:innen erstellen, die Frauen Orientierung bieten könnte.
  • Es gibt kaum Ärzt:innen, die Hormonersatztherapie als Kassenleistung anbieten. Die meisten uns bekannten Wahlärzt:innen, die Hormonersatztherapie anbieten, nehmen keine neuen Patientinnen an, weil sie völlig überlaufen sind.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Veronika Pelikan, Wechselweise. net, Wien
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 13.11.2025
Sammlung endet: 12.05.2026
Region: Österreich
Kategorie: Gesundheit

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Noch kein PRO Argument.

- Österreich: Wechselbeschwerden sind bereits fixer Bestandteil von Studiencurriculum und Ausbildung Allgemeinmedizin und Facharztausbildung Gynäkologie - als Allgemeinmedizinerin fühle ich mich in der Lage Patientinnen mit Wechselbeschwerden sicher zu identifizieren und an einen Gynäkologen zu überweisen (zusätzlich gäbe es jährliche Gynkontrolle ganz ohne Überweisung) - Spezialambulanzen gibt es

Warum Menschen unterschreiben

Weil ich mit mehreren Symptomen im Alter von 40 bei meiner Gyn war, die zur mir sagte, dass ich zu jung wäre für die Wechseljahre. So viel Unwissenheit hat mich erschreckt. Daraufhin habe ich die Gyn gewechselt, die Suche nach einer in diesem Bereich kompetenten Ärztin hat jedoch lange gedauert. Nun bin ich eingestellt mit Hoemonen und es geht mir besser.

eine selbstverständlichkeit für jede Frau sich darüber zu informieren! Aber bitte eine Peinlichkeit wenn ich meinen Arzt aufklären muss. Forschung!!

Da es tatsächlich noch viel mehr wissen unter den Ärztlichen Dienst braucht um die Frauen in dieser Phase ihres Lebens besser begleiten zu können.

Weil ich selbst gerade diese Zeit mehr oder weniger gut durchlebe und manchmal mehr bzw. individuellere Infos und Ratschläge von meinen Ärztinnen gebrauchen könnte.

Ich bin selbst mit wenig Information in die Wechseljahre gestartet. Beschwerden werden von vielen Gynäkologen heruntergespielt, da müsse man durch, und es sei ohnehin ein normaler Ablauf. Angemessene Beratung und Verständis gehören unbedingt in die ärztliche Ausbildung integriert.

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