Wir wollen die Sicherheit unserer Kinder in den Schulbusen erhöhen und fordern daher eine Änderung des Kraftfahrgesetzes. Dadurch soll jedes Kind einen eigenen Sitzplatz im Schulbus erhalten. Gleichzeitig ist es notwendig, zu Stoßzeiten die Anzahl der Schulbusse zu erhöhen.

Begründung

Die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr ist ein hohes Gut, dessen Schutz wir unbedingt gewährleisten müssen. Kinder sind die schwächsten und am meisten gefährdetsten Verkehrsteilnehmer. Sie brauchen daher die verstärkte Aufmerksamkeit und speziellen Schutz. Dieser wurde unter anderem durch geeignete Rückhaltesystem in Kraftfahrzeugen oder die Radhelmpflicht für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr gesetzlich verbessert.

Nur im Bereich der Personenbeförderung im Linienverkehr sind die Kinder durch die vorherrschende Zählregel unzureichend geschützt. Der derzeitige 3:2-Schlüssel besagt, dass für drei Kinder unter 14 Jahren lediglich zwei Sitzplätze ausreichen. In der Realität ist eine Vielzahl der Schulbusse tagtäglich überfüllt, die Kinder haben keinen Sitzplatz und müssen im Gang oder auf den Stufen sitzen. Oft besteht für die Jüngsten keine Möglichkeit sich festzuhalten, da die Haltegriffe zu hoch positioniert sind.

Daher ist es unbedingt notwendig, die derzeitig vorherrschende 3:2-Zählregel abzuschaffen und damit auch die im Kraftlinienverkehr jene Regelung zu implementieren, die im Gelegenheitsverkehr schon lange gilt. Dadurch ist jedes Kind als eine Person zu zählen und somit einen Sitzplatz für jedes Kind zu schaffen.

Zusätzlich fordern wir die Burgenländische Landesregierung auf, die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, um zu Stoßzeiten die Anzahl der Schulbusse erhöhen zu können und damit für ausreichend Sitzplätze zu sorgen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Volkspartei Burgenland aus Eisenstadt
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