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Bild zur Petition mit dem Thema: Landwirtschaftsminister Berlakovich: Neonicotinoide in Österreich verbieten! Landwirtschaftsminister Berlakovich: Neonicotinoide in Österreich verbieten!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Minister Berlakowitsch
  • Region: Österreich mehr
    Kategorie: Tierschutz mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 14.590 Unterstützende
    Sammelziel erreicht

Landwirtschaftsminister Berlakovich: Neonicotinoide in Österreich verbieten!

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Mehrere internationale Studien belegen, dass Neonicotinoide für Bienen toxisch wirken. Sie werden in der Landwirtschaft hauptsächlich als Beizmittel für Mais, Sonnenblume und Kürbis eingesetzt, oder im Ackerbau und Hausgarten direkt gespritzt. Sie wirken systemisch, d.h. das Gift zirkuliert im Saftstrom der Pflanzen. Neonicotinoide greifen das Nervensystem der Bienen an und desorientieren sie. Sie finden nicht mehr in den Bienenstock zurück und verenden im Feld. Bienen denen die Rückkehr gelingt, verfüttern den vergifteten Pollen an die Brut. Das Bienenvolk wird geschwächt, das Immunsystem bricht zusammen. Neonicotinoide verbleiben jahrelang im Boden gespeichert und blühen mit allen Nachfolgekulturen auf den Feldern wieder auf. Diese Blüten sind dann aber gerade für Bienen wieder besonders attraktiv - denn es sind oft Raps, Phazelia, Senf oder Sonnenblume. So treffen sie die Gifte ein weiteres Mal. Die Folge ist eine langfristig schleichende Verseuchung der Bienenvölker. Im Dezember 2012 hat die "Biene Österreich" in ihrem Positionspapier dazu Stellung genommen . www.biene-oesterreich.at Auch sie fordert ein Verbot der Neonicotinoide in Österreich. Unter dem link: “http://youtu.be/jv-4rv0I4dw” kann eine aktuelle Einschätzung der Bienenforschung zu Pestiziden eingesehen werden.

Begründung:

Am 16.1. 2013 hat die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA bestätigt, dass Neonicotinoide tödliche Auswirkungen auf Bienen haben.2008 gab es ein großes Bienensterben in Deutschland. Studien aus Italien, Frankreich und Österreich haben die Gefährlichkeit der Neonicotinoide schon 2010, 2011 und 2012 (Studien sind unter www.gesundebiene.at abrufbar) gezeigt. Nun ist der Zeitpunkt zu handeln! Schon ohne Neonicotinoide sind Bienen enormen Belastungen ausgesetzt, wie herkömmlicher Pestizideinsatz, Monokulturen, blütenarme Landschaften und Viruserkrankungen infolge von Milbenbefall. Alle Faktoren zusammen gefährden langfristig den Bestand der Art "Apis mellifera" der Honigbiene. Die Unterzeichner und Unterzeichnerinnen der Petition fordern ein entschlossenes Handeln des Landwirtschaftsministers Berlakovich. Herr Minister setzen Sie sich für ein Verbot der Neonicotinoide ein - Thiamethoxam, Fipronil, Clothianidin und Imidacloprid müssen vom Markt genommen werden! Zum Schutz unserer Bienen!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Stranzendorf, 09.02.2013 (aktiv bis 08.04.2013)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition "Neonicotinoide in Österreich verbieten!" Der 15.Mai rückt näher: An diesem Tag ist Abstimmung im Landwirtschaftsausschuss. Es wird darüber entschieden, ob in Österreich die Neonicotinoide nachhaltig ...

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Debatte zur Petition

PRO: Avignon/Halle. Der Studie zufolge hat der ökonomische Nutzen durch Bestäuber im Jahr 150 Mrd. € betragen.Das ist ca. 10% des Gesamtwertes der Weltnahrungsmittelproduktion. Die Wissenschaftler (INRA) und (CNRS) aus Frankreich sowie des (UFZ) schätzten ...

PRO: Als Weiterbildung für die Contrastimme gedacht: www.umweltbund.de/imkerei www.umweltbund.de/imkerei#thing

CONTRA: Diese Diskussion ist fachlich falsch von unqualifizierter Seite (z.B. Imker, Gutmenschen des Grünen Lagers,…) geführt. Das Bienensterben beruht tatsächlich auf der Varroamilbe. Nur kann man dafür keinen Schuldigen fest machen. Wieder muss die Landwirtschaft ...

CONTRA: Ab 2013 wird jeder Haushalt gezwungen eine Rundfunkabgabe zu bezahlen. Dabei spielt es keine Rolle ob man öffentlich rechtliches Programm bezieht oder überhaupt ein Empfangsgerät besitzt. Dies gleicht einer Steuer, die nach dem Grundgesetz aus guten Gründen ...

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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer