Petition addressed to:
Bundesministerin Johanna Mikl-Leitner
Seit Monaten ist der Bund rund um die Flüchtlingshilfe und -integration bei etlichen Hilfsorganisationen in Zahlungsverzug. Das bedeutet unkalkulierbare Kosten für die Organisationen. Laut Medienberichten sind dadurch etliche NGOs an den Rand der Zahlungsunfähigkeit gedrängt worden. Der neueste Plan der Bundesregierung, Spendengelder, die an NGOs zur Unterstützung von Flüchtlingen ergangene sind, von den Förderungen abzuziehen, ist eine Verhöhnung der Österreichischen Zivilgesellschaft und deren Hilfsorganisationen. Diese sind ohne zu zögern mit Unterstützung der Bevölkerung eingesprungen, haben staatliche Aufgaben übernommen und sollen nun dafür bestraft werden. Dieses Agieren führt den Spendengedanken ad absurdum und ist ein Anschlag auf die Hilfsbereitschaft der noch vor wenigen Monaten so viel gelobten Zivilgesellschaft, die mit der Absicht Flüchtlinge zu unterstützen gespendet hat und nun dazu benutzt wird Einsparungen zu legitimieren!
Sehr geehrte Frau Innenministerin, nehmen Sie diesen Plan zurück!
Reason
Zuerst wurden medienwirksam Dankesbriefe geschrieben und nun sollen die Hilfsorganisationen, die von privaten Spendern und Spenderinnen zweckgewidmete Unterstützung für die Flüchtlingshilfe erhalten haben, bestraft werden, indem ihnen die Spenden von den Förderungen abgezogen werden sollen. Das ist ein Angriff auf die Hilfsbereitschaft der noch vor wenigen Monaten so viel gelobten Zivilgesellschaft - jetzt nimmt man jene, die dort eingesprungen sind wo die Regierung versagt hat, auch noch in die Mangel, indem man sie betraft, weil ihnen die Zivilgesellschaft zur Seite gestanden ist.