93 Unterschriften
Petition richtet sich an: Landtag Kärnten sowie Mandatare der Bundesregierung Österreich und der Landesregierung Tirol
Wir Kärntner und Osttiroler Bürgerinitiativen fordern einen Stopp des 380 / 110 kv Projekts mit 700 Monstermasten quer durch ganz Kärnten und der geplanten 200 Monstermasten im Lavantal!
Ihre Unterstützung kann helfen!
Für die Optimierung des Europäischen Energiehandels und des Handels mit der Energie der Pumpspeicher plant die Verbundtochter Austrian Power Grid AG (APG) eine Monsterleitung quer durch Kärnten, die für die Kärntner und Osttiroler Bevölkerung keinerlei Nutzen bringen wird, aber viel höhere Stromrechnungen für Alle in ganz Österreich [1]!
Die Pläne sind veraltet und berücksichtigen nicht die herrschende Wirtschaftskrise, die geopolitischen Krisen, die neue Technologien und die sich ändernden Rahmenbedingungen, wie Dezentralisierung und Batteriespeicher-Technologie [2,3]! Die Pläne berücksichtigen nicht die neue Salzburgleitung (seit 2025), die enormen vorhandenen Zusatz- und Reservekapazitäten für neue Kärntner Pumpspeicher (bis zu 5 GW) und die geplante Aufrüstung der 380 kV Osttirol-Leitung mit 3- statt 2-Seiltechnik um 50%. Man plant ein Milliarden Euro teures Reservesystem auf Kosten der österreichische Stromkunden. Die Pumpspeicher, die Energiekonzerne und der internationaler Stromhandel zahlen fast nichts[4,5].
Die APG plant mit der KNG-Kärnten Netz GmbH quer durch Kärnten von Obersieblach im Osten nach Lienz im Westen eine 380 kV + 110 kV Hochspannungs-Doppel-Freileitung
· mit 12 Seilsträngen, mit je bis zu 4 Leiterseilen
· über 190 km,
· mit rund 700 Masten
· bis zu 100 m Höhe,
· bis auf 50-60 m Nähe zu Wohnhäusern (in Landskron) und
· Schneisen bis 100 m Breite durch die wunderschönen Wälder Kärntens und das Drautal, somit durch den Erholungsraum Einheimischer und tausender Touristen jährlich!
Nur durch eine Österreich weite Aktion können wir erreichen, dass aus dem geplanten „Vorhaben für die nächsten hundert Jahre - ein Projekt für die nächsten Generationen und das sind wir auch unseren nächsten Generationen schuldig“ (laut Projektleiter der APG, 20.10.2025) nicht eine unwiederbringliche Zerstörung des Kärntner Lebensraumes, seiner einmaligen Natur, Flora und Fauna wird.
· Betonfundamente mit bis zu 20m x 20m,
· Stahlskelette,
· Stahlseile und verzinkte Stahlelemente,
· ein fast 100 m hoher Elektrodrahtzaun, d.h. 3-fache Baumhöhe,
· und darüber eine 600 m hohe magnetische Feldbarriere, vor allem für (Zug-) Vögel, werden als Mahnmal falscher Infrastrukturplanung für Generationen zu sehen sein.
Kärnten hat eine sehr gute Energieversorgung, in erster Linie dank Wasserkraft und biogener Energieträger. Die steigende Zahl Kärntner Betriebsinsolvenzen und der statistisch belegte immer stärker sinkende Energiebedarf [6] machen deutlich: Kärnten und seine Bevölkerung braucht dieses Projekt nicht. Diese Stromautobahn quer durch Kärnten wird über die von allen Österreichern erhobenen Netzgebühren finanziert werden. Zu befürchten ist eine sehr deutliche Erhöhung der Stromnetzkosten und Stromkosten bis 2040 aufgrund der enormen Gesamtkosten von ca. 6 Mrd. € (inkl. Finanzierung und Betrieb)!
Wir fordern die politischen Entscheidungsträger in Land und Bund auf, das 380 kV Projekt in dieser Form und jegliche Vorarbeiten sofort zu stoppen, definitiv vor der Umweltverträglichkeitsprüfung!
Begründung
Da keine Veränderung des geplanten 380 kV Projekt im gesetzlichen Prüfverfahren vorgesehen ist, ist nur ein Projektstopp möglich, um Alternativvarianten zu prüfen.
Keine Erhöhung des Strompreises (für Keinen in Österreich!) und keine Wertevernichtung!
Keine weitere Stromautobahn quer durch Kärnten (110 kV und 220 kV vorhanden)!
Wir fordern:
- eine völlige Neuplanung des österreichischen Netzausbaus, wie auch vom Verbund-Chef selbst gefordert wird.
- eine aktuelle Prüfung der Notwendigkeit der Leitung für Kärnten!
- Beachtung kritischer Stimmen zur „gescheiterten“ Energiewende, denn im Ausland wurde bereits mit der Einstellung derartiger Großprojekte reagiert!
- die Berücksichtigung alternativer und innovativer Wege: Leitungsaufrüstung, Dezentralisierung, Zusammenführung von Erzeugern und Verbrauchern mit Speichereinheiten etc.!
- bei nachgewiesenem Bedarf Erdkabel, wie sie weltweit bereits Stand der Technik sind [9,10]!
- Gesundheitsschutz nach EUROPEAM, d.h. 0,1 µT und
- 10 V/m, damit Mindestabstände zu Wohnräumen von 600 m! (Dass die Politik diese nicht gesetzlich festlegt, ist nicht länger tolerierbar!) [11-13]
- stärkere Rücksicht auf Natur und Tierwelt: Mensch und Natur!
- stärkere Rücksicht auf Tourismus!
- strengen Anrainerschutz und wesentlich erhöhte Sicherheitsabstände als Vorsorge für Katastrophenfälle, bei Einsturz von Masten und Riss von Seilen mit bis zu 300 m langen Seilteilen bei Unwetter, Vereisung und Überlastung!
Der Bau dieser Leitung ändert nichts an der Gefahr eines Blackouts, den dieser wird durch die Energieeinspeisung von immer mehr Photovoltaik und Windkraftanlagen verursacht, was immer aufwendigere Regulationsanstrengungen erfordert, um die Netzfrequenz zu stabilisieren (z.B. Spanien, Portugal).
Liebe Bürgerinnen und Bürger Österreichs, bitte unterstützen Sie diese Petition, die den Abgeordneten in Bund und Land zugestellt werden soll, durch Ihre Unterschrift, damit auch Sie Urlaub machen können in unserem wunderschönen Kärnten und Osttirol, die unberührte Natur erleben und genießen können, ohne klangvolles Sirren der 32 Hochspannungsseilen!
Verhindern wir gemeinsam diese Monstertrasse und diese gigantische Milliarden Euro schwere Geldvernichtung !!
Referenzen:
[1] https://partizipation.apg.at/de-DE/projects/grobtrasse
[2] https://www.heute.at/s/einfach-zu-langsam-polizei-zieht-e-autos-den-stecker-120165145
[3] https://www.nn.de/region/mega-stromtrasse-westbayernring-kommt-doch-nicht-380-kilovolt-leitung-nicht-mehr-notig-1.14933852
[4] https://www.meinbezirk.at/c-wirtschaft/milliardeninvestitionen-sollen-oesterreichs-versorgung-sichern_a8573206
[5] https://report24.news/energiewende-stromnetzausbau-kostet-billionen/
[6]https://www.alpenvereinakademie.at/kaernten_wAssets/img/Naturschutz/Energiestrategie-Kaernten-Zwischenbericht.pdf
[7]https://www.finanzen.at/nachrichten/aktien/verbund-aktie-fester-ceo-strugl-fordert-industriestrompreis-1035702481
[8]https://www.rwe.com/presse/interviews/wir-koennten-bei-der-energiewende-richtig-viel-geld-einsparen
[9]https://climate-adapt.eea.europa.eu/de/metadata/case-studies/replacing-overhead-lines-with-underground-cables-in-finland
[10]https://www.swissgrid.ch/de
[11]https://www.ohne-elektrosmog-wohnen.de/
[12]D. Clements-Croome (Ed.). 2004. Electromagnetic Environments and Health in Buildings. Spon Press, London, 535 pp.
[13] https://www.lkos.at/gesundheit/
Alle Angaben ohne Gewähr und ohne Haftung nach den uns zur Verfügung stehenden Informationen! Irrtum vorbehalten.
Mehr Informationn unter LKoS e.V. www.lkos.at
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
14.04.2026
Sammlung endet:
13.10.2026
Region:
Kärnten
Kategorie:
Umwelt
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Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Da es sich hier um eine Naturzerstörung und Gesundheitsgefährung ersten Ranges handelt und für die Versorgungssicherheit unseres Bundeslandes irrelevant ist. Vielmehr soll damit der Stromexport ins europäische Ausland und damit die Gewinnmaximierung der heimischen Stromlobby gesichert werden. Außerdem ist die Art und Weise wie über die Sorgen, Ängste und Einwände der betroffenen Bevölkerung und der Grundeigentümer drübergefahren wird, zu hinterfragen. Außerdem gewinnt man den Eindruck, dass der Politik, mit wenigen Ausnahmen, die Stromlobby wichtiger ist als 100.000 besorgte Bürgerinnen und Bürger.
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Weil meine Familie und ich geplant haben in Klein St. Veit sesshaft zu werden und meine freiberufliche Tätigkeit dort auch auszuüben.
Ich möchte nicht, dass mein Kind und unter einer Starkstromleitung aufwächst und dass diese Leitung über sämtliche Ortschaften und durch ganze Täler führt. Die ursprüngliche Streckenführung der Leitung war meines Wissens nämlich eine andere!!
Ich hoffe für die gesamte Bevölkerung/Bauern und auch für meine Familie, dass es einen guten Kompromiss gibt.