Diese Petition richtet sich gegen den BMASGK-Erlass vom 11.12.2018, welcher den Verkauf von Lebensmitteln sowie kosmetischen Produkten mit dem Cannabis-Inhaltsstoff Cannabidiol (CBD – nicht berauschend) untersagt. Dabei ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass CBD-Produkte laut WHO als unbedenklich gelten, wobei CBD nicht mit dem berauschend wirkenden THC zu verwechseln ist. Begründet wird das Verbot vordergründig mit der europäischen Novel-Food-Verordnung, unter die einige CBD-Produkte fallen, mit welcher Argumentation genau, ist allerdings unklar.

Nähere Informationen finden Sie unter: www.ja-zu-cbd.at/

Reason

Was ist CBD und warum soll es nicht mit THC verwechselt werden?

THC, also der psychoaktive (high-machende) Teil der Cannabis Pflanze, ist österreichweit verboten, sobald ein Wert von 0,3% überschritten wird. CBD dockt jedoch an andere Rezeptoren im Körper an und gilt als sicherer und heilender bzw. medizinischer Teil der Pflanze.

Der Einsatz von CBD erfreut sich nicht nur am österreichischen Markt immer größer werdender Beliebtheit. So wird dem Wirkstoff CBD unter anderem Linderung und Hilfe bei folgenden Problemen und Symptomen nachgesagt:

  • Angstzustände
  • Stress
  • Entzündungen -Vorbeugend bei Burn Out Gefahr
  • Epilepsie und Schizophrenie
  • Migräne
  • Schlaflosigkeit
  • Multiple Sklerose

CBD fördert die Wirtschaft

Das Verbot, Handel mit CBD zu betreiben, würde den Einbruch eines neuartigen Wirtschaftszweiges bedeuten, was für zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer, die bisher in diesem Geschäftszweig tätig waren, den Entzug ihrer Geschäftsgrundlage bedeutet. Im Gegenzug dazu sieht der Erlass eine Ausnahmeregelung für Apotheken vor, die weiterhin CBD-Produkte, wie etwa Öle und Sprays, als sogenannte Präsentationsarzneimittel anbieten dürfen, was zu einer Monopolstellung für Apotheken führen könnte.

Diese Petition verfolgt das Ziel, eine Reevaluierung seitens des Gesundheitsministeriums, im Bezug zur CBD-Regulierung, herbeizuführen. Wir möchten den "freien CBD-Markt" in Österreich erhalten. Des Weiteren sollten wir in unseren Augen die Zugänglichkeit für Endkonsumenten verbessern, und nicht mit einem Apothekenzwang und erhöhten Preisen verschlechtern.

www.ja-zu-cbd.at/

Thank you for your support, Martin Roderer from Breitstetten
Question to the initiator

News

pro

CBD ist Medizin

contra

Das BMASGK ist nicht der richtige Ansprechpartner, dort wurde die Novel Food Verordnung nicht erlassen, sondern bei der EU, Wien setzt die nur um. Dass auf dem „CBD-Markt“ jetzt ein bißchen aufgeräumt wird ist OK, denn da tummeln sich auch viele Scharlatane und Abzocker wie MLM-Vertriebe die mit unterdosierten und maßlos überteuerten Produkten den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen.