40 Signatures
Petition addressed to: Herr Bürgermeister Josef Fürnkranz und Gemeinderatssitzungsmitglieder der Marktgemeinde Hadres
Der Elternverein der Volksschule Hadres wünscht sich Einblick in die aktuelle Planungslage zur gewünschten Einzäunung eines exklusiv für die Volksschule gewidmeten Freibereichs und zwar vor dem für die Herbstferien in Aussicht gestellten Baubeginn.
Gerüchteweise weicht der derzeitige Plan, der bislang leider (auch auf Nachfrage hin) nicht kommuniziert wurde, deutlich von dem ursprünglichen Wunsch der Elternvertretung und der Schule ab. Wenn die Gerüchte stimmen, wird diese Kompromisslösung weder die Problematik richtig lösen, noch unsern Kindern die gewünschte Bewegungs- und Erholungspause in ihrem Schulalltag bieten.
Wir als Elternverein wollen nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden, sondern fordern Einbindung von Elternvertretung und Schule in die Planung einer funktionierenden Lösung für den "Schulhof".
Das Ziel ist klar:
Wir wollen unsere Kinder beim Schul- und Nachmittagsbetreuungsbesuch in Sicherheit wissen!
Dafür ist ein gefahrlos nutzbarer Schulhof zu gestalten, der für die Volksschulkinder exklusiv zur Verfügung steht. Nur durch angemessen großen Freiraum wird ermöglicht, den eigentlichen Zweck der Unterrichtspausen zu erzielen. Bewegung und Erholung an der frischen Luft bieten Ausgleich zum Lernen und fördern die physische Gesundheit, genauso wie die Konzentration. Außerdem wird eine geschlossene Eingrenzung des nur schwer überschaubaren Areals benötigt um die Risiken, des unbemerkten Weglaufens oder von nicht gewünschten Interaktionen mit schulfremden Personen und / oder Hunden, genauso wie Vandalismus zu minimieren. Dies ist die Sicherheit, die die Lehrkräfte, Betreuer:innen und Eltern dringend brauchen.
Unterstütze uns bitte durch zeitnahes Unterschreiben unserer Petition!
Reason
Aktuelle Situation:
- Die Volksschule verfügt über keinen abgrenzten eigenen Freibereich, der für eine wünschenswerte Pausengestaltung an frischer Luft mit Bewegungsangebot und gleichzeitig Möglichkeiten zur Entspannung benötigt wird.
- Der für Pausen und Nachmittagsbetreuung derzeit zwangsweise genutzte offene Bereich ist schwer überschaubar und das Lehrpersonal ist durchaus aktiv gefordert, Kinder vom Weglaufen auf die Straße zu hindern.
- Dieser Freibereich wird multifunktional, und leider missbräuchlich (oft von Jugendlichen) genutzt: Vandalismusschäden (z.B. Zerstörung von Spielgeräten, obszöne Bilder), Hinterlassen von Müll (Pizza-Kartons, Verpackungsmaterialien, aber auch Flaschen) ist die Regel und auch die aufgestellten Videokameras schrecken nicht ab.
- Leider wird der Bereich auch von freilaufenden Hunden, die an sich schon eine Gefährdung darstellen, als Hundeklo verwendet.
- Der Spielplatz ist oft so verschmutzt, bzw. durch Scherben gesundheitsgefährdend, dass Lehrpersonal die Kinder in den Pausen auffordert, diese Bereiche zu meiden, was die Bewegungsmöglichkeiten sehr einschränkt, was wiederum negative Auswirkungen auf die Konzentration und damit auch den Lernerfolg hat.
- Zudem hat die Schulwartin einen erheblichen Mehraufwand, den die Gemeinde finanziell tragen muss.
- In der Nachmittagsbetreuung ist eine Trennung unserer Volksschulkinder von Schulfremden, oft älteren Jugendlichen nicht möglich, was oft zu Konflikten und v.a. verstörenden Interaktionen führt. Diese schulfremden Personen dringen zudem oft auch ins Schulgebäude ein (z.B. um aufs WC zu gehen oder sich an der Jause der Hort-Kinder zu bedienen).
- Etliche Eltern geben an, dass sie auf Grund dieser Situation Anstrengungen betreiben alternative Betreuungslösungen zu finden, auch wenn es beruflich schwer umzusetzen ist und für die Kinder potentiell weniger Spielmöglichkeit mit sich bringt.
Historie des leidvollen Themas:
- Der Spielplatz wurde mittels Förderungen, aber auf Initiative und Betreiben der ehemaligen Schulleitung mit Fokus auf die Volksschulkinder erbaut und sollte auch heute genau dieser Zielgruppe dienen.
- Die multifunktionale Nutzung, die mit dieser Förderung einher ging, hat sich leider nicht als gangbaren Weg herausgestellt, da die Bedürfnisse von Volksschulkindern und Jugendlichen auseinander triften
- Die durch die Förderung vorgegebene Frist für öffentliche Nutzung ist inzwischen abgelaufen, wie von Schule und Elternvertretung in Erfahrung gebracht wurde.
- Die Gemeinde hat sich u.a. auf Grund der angespannten finanziellen Situation gegen eine Aufstellung des Zauns ausgesprochen.
- Der Wunsch nach einer Einzäunung eines sinnvoll nutzbaren Freiluft-Bewegungs- und Erholungsareals für die Volksschul-Kinder während Pausen und Nachmittagsbetreuung wurde mehrfach, v.a. durch Schulleitung und Elternvertretung (v.a. 1 Mutter eines Volksschulkindes, Elternvereins-Vorstandsmitglied, Gemeinderätin) mit konkreten Vorstellungen und Vorschlägen dem Bürgermeister und damit der Gemeinde unterbreitet.
- Der letzte Antrag wurde endlich aufgenommen und nun zu einer – jedoch vom Antrag abweichenden - Beschlussfassung gebracht - allerdings gab es leider bis zum heutigen Tag keine Information, wie die Umsetzung erfolgen soll.
Gerüchte über die getroffene Umsetzungsentscheidung:
- Zum (begrüßenswerten) Sparen von Kosten, soll bereits in der Vergangenheit angeschafftes Zaunmaterial genutzt werden. Dabei soll es sich um einen niedrigen Zaun handeln, dessen Zweck eine Abtrennung innerhalb des hochumzäunten Kindergartengartens von Kleinkind- zu regulärem Kindergarten-Bereich, war. Zum wirksamen Abhalten unberechtigten Zugangs der Flächen ist diese geringe Höhe allerdings nicht geeignet und minimiert die Risken nicht.
- Es soll nur ein Teil des Spielplatzes der Volksschule zugeordnet werden und der andere Teil weiterhin öffentlich zugänglich bleiben. Damit gehen v.a. die Ruhezonen mit Hängematte oder Balancier-Balken für die Volksschulkinder verloren. Außerdem wird der Spielbereich für die Anzahl der Kinder, die gleichzeitig Pause haben, durch diese deutliche Einschränkung zu klein um der Funktion als Bewegungs- und Erholungsraum dienlich zu sein. Vermutlich würde das "Zusammenpferchen" nur zu Konfliktpotential und Verminderung der Erholungsmöglichkeit führen.
Unser Anliegen ist die Offenlegung der Entwürfe und wenn die Gerüchte sich bewahrheiten: eine Umplanung im Sinne der Volksschüler:innen!
Mehr Informationen auf der Website des Elternvereins der VS Hadres: https://elternvereinvshadres.wordpress.com/
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Petition details
Petition started:
08 Oct 2026
Collection ends:
11/07/2026
Region:
Hadres
Topic:
Security
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