Durch den geplanten Schulneubau Erlaaer Schleife 2 am schuleigenen Gelände droht den Schülern der OVS Erlaaer Schleife der Verlust von gut 4000 m2 ihrer Freifläche. Der zukünftig fehlende Bewegungsspielraum verschärft die bestehenden, baulichen Probleme der alten Schule, die bisher mit dem ca. 7460 m2 großen Garten abgefedert werden konnten.

Wir Eltern, LehrerInnen und FreizeitpädagogInnen plädieren daher für:

a) die Übersiedlung der OVS Erlaaer Schleife in den geplanten Neubau

b) die Sanierung des Bestandsgebäudes gemäß aktuellen pädagogischen und baulichen Maßstäben

c) die Entfernung der Mobilklassen und

d) die Mitsprache bei der Erschließung, Restrukturierung und Gestaltung alternativer und bestehender Grün- und Freiflächen von -in weiterer Zukunft- etwa 800 Kindern zweier Schulen!

Begründung

Über die geplante Bebauung des Schulgartens (der -architektonisch gesehen- ein sehr großer Bonus der OVS Erlaaer Schleife ist) wurden die Eltern der betroffenen ca. 430 SchülerInnen der OVS erst heuer, 2018, kurz nach Schulbeginn in Kenntnis gesetzt.

Durch die Umwidmung der Gartenfläche und den in Folge geplanten Schulneubau (Baubeginn Frühjahr 2019) wird die bestehende, intensiv genutzte und gebrauchte Freifläche der bestehenden OVS Erlaaer Schleife und damit die Qualität der Bildung und das Wohlergehen der Kinder massiv beeinträchtigt! Wir Eltern, LehrerInnen und FreizeitpädagogInnen plädieren daher für: (zu den einzelnen Forderungen im Detail)

a) die Übersiedlung der OVS Erlaaer Schleife in den geplanten Neubau

Das Bestandsgebäude der OVS Erlaaer Schleife ist 45 Jahre alt. Es entspricht daher nicht mehr den modernen Unterrichtsstandards und -methoden, die Raum als „zusätzlichen Pädagogen“ begreifen. Der geplante Schulneubau bietet diese neue Form der Bildungsarchitektur mit großen, offenen, lichtdurchfluteten Räumen. Dies würde in weiterer Folge eine klare Favorisierung der neuen Schule und eine Schrumpfung der bestehenden OVS bedeuten, was angesichts der steigenden Nachfrage nach Schulplätzen im Pflichtschulbereich nicht sinnvoll wäre. Da der neue Schulstandort (geplant sind 21 neue Volksschulklassen) ohnedies erst längerfristig ausgelastet sein wird, bietet sich also eine Übersiedlung der OVS Erlaaer Schleife geradezu an. Erste Klassen der neuen Schule (GTVS oder auch OVS?) fänden im sogenannten „PFERD“ (Pflichtschul-Erweiterung-Dringend, dem Zubau der OVS Erlaaer Schleife von 2016) Platz.

b) die Sanierung des Bestandsgebäudes

Folgende Probleme des Bestands werden durch das Wegfallen von ca. 4000m2 Grünfläche verschärft: 1- siehe a) Das Gebäude aus den 70er Jahren entspricht nicht den Anforderungen moderner Unterrichtsmethoden und Bildungsstandards, wo viel Freiraum, Bewegung und Möglichkeit zur Interaktion wesentliche Bausteine sind. 2- Hitze, Kälte, ungenügende Lüftungsmöglichkeiten in den Klassen des Bestandsgebäudes 3- Im Speisesaal ist eine akustische Verbesserung vonnöten. 4- Bereits jetzt ergeben sich durch die Dreiteilung der Schule lange Wege. Durch eine angedachte bauliche Verbindung und Mitbenutzung der Räumlichkeiten der neuen Schule wären die Wege für Lehrer- und SchülerInnen noch weiter. Durch die Übersiedlung der OVS Erlaaer Schleife wäre die Sanierung leicht möglich.

c) die Entfernung der Mobilklassen

Für viele Schüler der OVS Erlaaer Schleife, die den ganzen Tag (von 7:15 bis 17:30 Uhr) in der Schule verbringen, ist der Aufenthalt in den Mobilklassen in der warmen Jahreszeit eine Zumutung, da sich die Räume unerträglich aufheizen. In der kalten Jahreszeit ist es durch die fehlende Unterkellerung und die sehr schlechte Isolierung zu kalt. Durch die Entfernung der Mobilklassen wäre eine Neustrukturierung des Parkplatzes der Schule und eine Rückgewinnung von Grünfläche möglich.

d) die Mitsprache bei der Gestaltung der Grün- und Freiflächen

Durch die geplante 2. Schule am jetzigen Schulgelände wird die Freifläche für die SchülerInnen wesentlich geringer. Wie traurig und bitter dieser Verlust ist, wissen nur die, die den noch bestehenden, großen Schulgarten kennen und die Kinder sehen, die in diesem Garten spielen, lachen, rennen und sich austoben können. Umso notwendiger ist es, dass alle Eltern der betroffenen Kinder in die weitere Planung v.a. der Freiflächen miteinbezogen werden, also ein Recht zur Mitsprache bekommen! Einige Gedanken dazu wären: -Bestmöglichste Ausschöpfung der Flächen (auch am Dach der neuen Schule!) -So viel wie möglich freie, unverbaute Fläche (Spielgeräte/Beton sind nicht für alle Altersstufen gleich interessant) -Nutzung alternativer Freiflächen in der Nähe (Sicherheit, zusätzliche Betreuung u.a. sollten gewährleistet sein) etc.

Für eine lebenswerte Schule und beste Entfaltungsmöglichkeit durch genügend Bewegungsspielraum -jetzt und in Zukunft- für ALLE unsere Kinder!

mobil.derstandard.at/2000090975918/Aus-Alt-mach-Neu-Schulbau-reloaded

(Artikel im DerStandard/online vom 17.11.2018)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ann-Birgit Achleitner aus Wien
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Warum Menschen unterschreiben

  • vor 2 Tagen

    Ich war selbst Lehrerin an der OVS Erlaaer Schleife.

  • am 30.11.2018

    einer Freundin ist es ein anliegen

  • am 28.11.2018

    Weil meine Tochter dort arbeitet.

  • am 28.11.2018

    Ich bin selber als Lehrerin an dieser Schule tätig!

  • am 27.11.2018

    mein Sohn besucht diese Schule von dem aus bin ich sehr zufrieden wie es momentan auch ist. Der Garten/Freiraum ist wichtig für die Kinder was sich dort befinden sie brauchen dass und fühlen sich wohl.

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