Petition addressed to:
Bundesregierung | Parlament | NÖ Landtag
Während der Konsum von Alkohol und Nikotin in Österreich gesellschaftlich geduldet und sogar gefördert wird, werden jährlich tausende Jugendliche wegen Cannabiskonsum kriminalisiert. Ein Verbot löst das Problem nicht und führt auch nicht, wie oft behauptet wird, zu weniger Konsum. Im Gegenteil, durch fehlende Regulierungen und schlechter Qualität werden Menschen gesundheitlich gefährdet.
Statt Millionen Euro bei der sinnlosen Verfolgung von Jugendlichen zu versenken (Bsp. Haartests), soll der Staat das eingesparte Geld für sinnvolle Projekte verwenden. Anstatt von Strafen muss Prävention an erster Stelle stehen. Durch ein Verbot von Cannabis werden Probleme lediglich unter den Teppich gekehrt anstatt offen darüber aufgeklärt.
Der Drogenkriminalität wird durch eine Legalisierung von Cannabis endlich der Nährboden entzogen und obendrein Millionenbeträge vom Schwarzmarkt in die Steuerkassen umgeleitet.
Die Geschichte zeigt, dass es Drogenkonsum schon immer gab. Als SJ setzen wir uns daher für einen sachlichen und aufklärenden Umgang mit Drogen und eine staatlich kontrollierte Abgabe von Cannabis ein. Medizinische oder soziale Gründe gibt es nämlich für ein Verbot von Cannabis nicht. Die Verbotspolitik bröckelt bereits schon weltweit und immer mehr Staaten beginnen damit das Gras endlich freizugeben!
Hilfe und Prävention statt Strafe und Polizei müssen im Vordergrund der Drogenpolitik stehen. Willkürlicher Verfolgung und der Gefährdung der Jugendlichen am Schwarzmarkt müssen dagegen endlich ein Ende gesetzt werden!
Reason
Es braucht auch in Österreich endlich eine öffentliche Debatte über Drogenpolitik. Hilfe und Prävention statt Strafe und Polizei müssen dabei im Vordergrund stehen. Die Politik muss sich endlich dem Thema widmen anstatt ihm ständig den Rücken zuzukehren.