Petice adresovaná:
Vizebürgermeister Martin Hajart - zuständig für Verkehr und Märkte
Ja zum Urfahraner Markt – Nein zur überlangen Blockade des Donauradwegs R1 / EuroVelo 6
Jedes Jahr leider dasselbe: Beim Urfahraner Markt wird der wichtige Donauradweg R1 gesperrt. Besonderes Ärgernis ist die sogenannte “Almhütte”, die noch viele Wochen nach Veranstaltungsende den Radweg blockiert. Obwohl der Markt 2026 selbst nur 11 Tage dauert, wird der international bedeutende Radtouristikweg und die zentrale Hauptroute im Radnetz unserer Stadt, wegen der “Almhütte”, sieben Wochen gesperrt.
Die Dauer der Beeinträchtigung steht in keinem Verhältnis zum Markt:
48 Tage Einschränkung für 11 Tage Veranstaltung! Das ist nicht nachvollziehbar.
Offenbar duldet das Marktamt eine billige “Zwischenlagerung” der "Almhütte".
Zehntausende Radfahrende – Alltagsradler:innen wie Tourist:innen – werden dadurch auf Ausweichrouten gedrängt. Konflikte und Unsicherheiten sind vorprogrammiert. Diese jahrelange Unsitte wollen wir ändern.
Unterschreiben Sie jetzt!
Odůvodnění
Der Donauradweg ist eine zentrale Verkehrsader für zehntausende Alltagsradler:innen. Sie ist entscheidend für das Funktionieren der Radhauptrouten in Linz. Das wurde in der Fahrradstrategie beschlossen. https://www.linz.at/images/files/Fahrradtsrategie_Linz_2024.pdf (Seite 24+31)
Zugleich nutzen rund 360.000 Radtourist:innen jährlich diesen wichtigen internationalen Radweg (Eurovelo 6): https://www.land-oberoesterreich.gv.at/254059.htm
Sichere, direkte und attraktive Radhauptrouten, sind zentrale Verkehrswege, die nicht über Wochen hinweg eingeschränkt oder blockiert werden dürfen. Völlig inakzeptabel ist, dass die Blockade durch die „Almhütte“ weit über die eigentliche Veranstaltungsdauer hinaus verlängert wird.
Eine zentrale Verkehrsader wird dadurch unnötig eingeschränkt. Das steht im Widerspruch zu den Beschlüssen der Stadt.
Die wiederkehrende Sperre führt zu:
- erhöhtem Unfallrisiko durch Umleitungen
- Konflikten zwischen Fußgänger:innen und Radfahrer:innen
- einer massiven Beeinträchtigung des Alltagsverkehrs
- einem Imageschaden für den Radtourismus
Forderung
Wir fordern Martin Hajart, den für Verkehr und Märkte zuständigen Vizebürgermeister auf:
- Vorrang für den Donauradweg R1 / EuroVelo 6 -
- Keine Blockade der Hauptradroute über die Veranstaltungsdauer hinaus
- Raschen Abbau oder Verlegung der „Almhütte“
- Verbindliche Markt- und Veranstaltungssregeln -
- Radhauptrouten haben Vorrang
Ein funktionierender Markt und ein funktionierender Radweg sind kein Widerspruch – sondern eine Frage des Willens und der Planung.
✔️ Ja zum Urfahraner Markt
❌ Nein zur unnötig langen Blockade des Donauradweg
www.linztourismus.at: "Es ist eine der beliebtesten Radstrecken Europas – der Donauradweg. ... Linz liegt mitten im oberösterreichischen Streckenabschnitt und ist ein beliebtes Etappenziel."
--> Wie ignorant, respektlos, egoistisch und peinlich ist es dann, den Radweg WOCHENLANG zu blockieren, indem eine "Vergnügungshütte" einfach darauf platziert wird, obwohl für den Urfahrmarkt ein riesiges, versiegeltes Gelände zur Verfügung steht? Gerade in einer der Rad-Hochsaisonen im frühen Sommer wird hier ein künstliches Nadelöhr geschaffen, durch das sich Spaziergänger und Radfahrer gemeinsam quetschen müssen.
Ich als engagierte Linzerin habe solche fraglichen Aktionen satt, die Zugunsten von Geschäftemacherei einiger Weniger genehmigt und umgesetzt werden!