La petición está dirigida a:
NÖ. Landesregierung, LH Mag.a Johanna Mikl-Leitner und LR Mag. Jochen Danninger
Mit Gültigkeit von Montag, 5.10.2020 werden Maßnahmen für Fußball-Amateurvereine anlässlich der „Corona-Pandemie“ in Niederösterreich verschärft: Dieser Schritt, in Bezirken mit oranger Ampelfarbe kein Publikum mehr zuzulassen, ist eine nicht nachvollziehbare Handlung, sie trifft Menschen und Gemeinschaften mit voller Härte.
Daher wird von der NÖ. Landesregierung, im besonderen von LH Mag.a Johanna Mikl-Leitner und LR Mag. Jochen Danninger folgendes gefordert:
1.) die sofortige Rücknahme der entsprechenden Verordnung
2.) die umgehende Ermöglichung von Spielen vor Publikum auch in Bezirken mit "oranger Ampelfarbe" nach den vom Bund festgelegten Kriterien (Zuschaueranzahlbegrenzung, Abstands- und Hygieneregeln, Präventionskonzept)
Razones.
Alle Amateurfußballvereine haben sich zuletzt redlich bemüht, die von der Bundesregierung aufgestellten Vorgaben bezüglich Hygiene, Abstandsregelungen und Mund-Nasen-Schutz sowie Präventionskonzepte zu erfüllen. Dafür wurde im Gegenzug versprochen, dass der Spielbetrieb vor Publikum weitergeführt werden kann.
Fußballklubs im Amateurbereich leben vornehmlich von Sponsor *innen (u.a. Bandenwerbung, Patronanzen, Ballspenden, Werbejingles bzw. -durchsagen während der Matches), Eintrittsgeldern, Kantinenerlösen und Erträge aus diversen Veranstaltungen (Sportlerkränzchen, Feste, Frühschoppen, Adventmärkte, etc.).
Durch den Ausschluss von Zuschauer *innen fallen diese lebenswichtigen Erträge kurz- bzw. mittelfristig zur Gänze weg, auch Unterstützer *innen, die auf die Gegenleistung der öffentlichen Präsenz bzw. Bewerbung angewiesen sind, werden ihr Sponsoring über kurz oder lang sein lassen.
Bei der Fortführung des Spielbetriebes mit Geisterspielen entstehen aber beträchtliche Aufwendungen (u.a. Fixkosten für den Erhalt des Sportplatzes, die pauschale Reiseaufwandsentschädigung für Spieler und Trainer, Schiedsrichtergebühren, etc.).
Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist die soziale Dimension von Fußballverein und Fußballplatz. Es besteht die unmittelbare Gefahr, dass sas soziale Leben in Dorfgemeinschaften und Vereinen durch die Aufrechterhaltung der Verordnung nachhaltig zerstört wird. Physical distancing unter bestimmten Umständen wie diesen ja – social distancing aber ist ein No-Go, es bringt die Menschen auseinander und zerstört die Grundfesten unserer Republik.
Ebenso ist die wirtschaftliche Seite zu berücksichtigen: Am Amateuerfußballbetrieb mit Zuschauerinnen hängen auch viele lokale Unternehmen, wie Fleischereien, Bäckereien, Brauereien, Winzer, Lebensmittel- und Getränkehändler, etc. Auch diese werden durch die geplante Verordnung Schaden nehmen, was die regionale und lokale Wirtschaft nachhaltig schwächt.
Daher fordern die Unterstützer *innen dieser Petition
1.) die sofortige Rücknahme der entsprechenden Verordnung 2.) die umgehende Ermöglichung von Spielen vor Publikum auch in Bezirken mit "oranger Ampelfarbe" nach den vom Bund festgelegten Kriterien (Zuschaueranzahlbegrenzung, Abstands- und Hygieneregeln, Präventionskonzept)