Lebensqualität für Grazer! Stopp mit „Raser Hölle: Leben in Angst“

Der Grazer Messendorfberg (südöstlicher Teil des Bezirkes St. Peter) gilt seit jeher als Naherholungsgebiet für Familien, sportbegeisterte Bürger, Reiter, Naturliebhaber uvm. Der Bezirk liegt im Landschaftsschutzgebiet 30 (LSG-30), welches mit den Waldflächen und dem östlichen Grüngürtel (“Grüne Lunge”) von Graz eine überaus hohe Bedeutung als Naherholungszone für die Bevölkerung hat. Dieser wurde 1981 von der steirischen Landesregierung zum Landschaftsschutzgebiet erklärt! Die Stadt errichtete vor einigen Jahren auch einen ausgewiesenen Spazierweg sowie eine Laufstrecke. Inmitten findet sich auch der berühmte Grazer Urwald.

Mittlerweile hat sich die Situation massiv verschlechtert. Artikel wie „Raser Hölle: Leben in Angst“ (Der Grazer, Juli 2018) spiegeln den Alltag der leidgeprüften Anwohner und erholungssuchenden Besucher durch den ständig steigenden Verkehr wider! Der Messendorfberg entwickelte sich zu einer beliebten „Durchzugsstraße“ im Grazer Südosten, welche parallel zur St. Peter Hauptstraße/Plüddemanngasse verläuft und gefährdet damit zunehmend Mensch und Tier! Weder Kinder, Sportler, Anrainer, Reiter oder sonstige Spaziergänger und Fahrradfahrer können sich sicher auf dem Messendorfberg bewegen.

Die Interessengemeinschaft Messendorfberg fordert für das Naherholungsgebiet Messendorfberg folgende Maßnahmen:

  • Wiederherstellung des generellen Fahrverbots ausgenommen Anrainer (wie es bis 2006 an Wochenenden und Feiertagen gültig war)

  • Verkehrs- und Geschwindigkeitsreduktion am Messendorfberg (z.B. Bodenschwellen, Beschilderung 20km/h bzw. Schritttempo in den unübersichtlichen Stellen, Häufige flexible mobile Radarkontrollen, Gewichtsbeschränkung für LKW-Verkehr auf 3,5t, usw)

Referenz: Artikel “Der Grazer”: “Raser Hölle: Leben in Angst“ (Seite 10):

www.der-grazer.at/resources/epaper/2018/29/548/548_screen.pdf

Referenz: Stadt Graz offizielle Spazierwege

www.graz.at/cms/beitrag/10255141/7776200/Rosen_vergehen_Baeume_bestehen.html

Referenz LSG-30 Verwaltung Land Steiermark:

www.verwaltung.steiermark.at/cms/dokumente/11680721_74838135/1e3a12fd/Inhalt%2030%20%2823.4.pdf

Referenz LSG-30 RIS Österreichische Verfassungsspruch:

www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrStmk&Gesetzesnummer=20000603

Begründung

Die Interessengemeinschaft Messendorfberg fordert Verkehrsreduktionen für das Grazer Naherholungsgebiet Messendorfberg.

Sicherheit, Gesundheit und Naherholungsmöglichkeiten für Anrainer, Kinder und alle Besucher des Messendorfberges Graz sowie damit einhergehende Verbesserung des Naturschutzes und der vorhandenen Erlebnismöglichkeiten (Urwald - Naturschutzjugend, Ausreitmöglichkeiten Graz Ost, Spazier-, Lauf- und Fitnessstrecke, Naturdenkmäler der Stadt Graz)

Verkehrsreduktion bringt: Erholung statt Stress 1. Gefahrlose Nutzung des Naherholungsgebietes Messendorfberg 2. Spazieren, Laufen, Walken 3. Bewegungsmöglichkeiten für Reiter und Hundebesitzer 4. ohne STOPP and GO durch Verkehrsbeeinträchtigung 5. Sicherer Schulweg

Verkehrsreduktion bringt: Verbesserung der Luftqualität 1. “Feinstaubreduktion” Klimatischer Ausgleich der Stadt Graz 2. “Grüne Lunge” - Grünzone der Stadt 3. Rücksicht auf landwirtschaftlichen Erzeugnisse 4. Wohn- und Lebensqualität erhalten und verbessern 5. Grünzonen sind gesetzliche Ruhegebiete

Verkehrsreduktion bringt: Beitrag zum Naturschutz 1. Erhaltung des Landschaftsschutzgebiets (LSG-30 LGBl. Nr. 81/1981) 2. Erhaltung des Grazer Urwaldes 3. Erhaltung der Artenvielfalt des Grazer Naherholungsgebietes 4. Erhaltung der 5 von 31 Grazer Naturdenkmälern

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, IG Messendorfberg aus Graz
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Contra

(Absichtlich ?) parkende Fahrzeuge der Anwohner auf der Straße am Messendorfberg sorgen für regelmäßige Verkehrsbehinderungen. Damit kommt es zu unnötigen Engpässen mit Stop & Go, was erhöhten Lärm und Abgase bedingt. Das Selbe gilt für die Parksituation am Reitstall. Ein solcher Gewerbebetrieb sollte ausreichend Parkplätze zur Verfügung stellen damit die Kunden nicht die Straße zuparken.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 5 Tagen

    Da es wohl der Anrainer geht

  • vor 6 Tagen

    Diese Strecke ist meine Nordic-Walking-Strecke und leider sehr gefährlich.

  • am 03.10.2018

    mehr Lebensqualität durch erhöhte Sicherheit in den Straßen geringere Lärmbelastung kein Schwertransport wird über eine 18%ige Steigungsstraße (hier wurde bei uns bereits einiges beschädigt1)

  • am 29.09.2018

    Die Straße Messendorfberg und die angrenzenden Straßen (z.b. Moosbrunnweg, Petersbergenstraße, Pachernweg etc.)sind nicht für ein so hohes Verkehrsaufkommen konzipiert. Daher kommt es unausweichlich zu unfallträchtigen Situationen. Ich erachte es jedoch auch als problematisch, dass die 30km/h generell ignoriert werden. Würden sich die Anrainer alle an diese Geschwindigkeitsbeschränkung halten, wäre für ortsfremde Personen der Schleichweg uninteressant da zu langwierig.

  • am 28.09.2018

    Wegen der Sicherheit der Kinder und Erwachsenen

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