Wir, unterzeichnete Bürger, fordern, dass die Stadt Wien und ihre damit befassten Organe, geeignete Schritte unternehmen, um eine Umbenennung des Dr.-Karl-Lueger Platzes zu unterbinden.

Der Abschnitt der Ringstraße, welcher nach ihm benannt ist, wurde auf Empfehlung einer von der Stadt eingesetzten Kommission, welche auch die Straßennamen und ihre damit verbundene Bedeutung zu hinterfragen hatte, wegen dessen bekennenden Antisemitismus umbenannt.

Dennoch muss man sich der Bedeutung wahrhaftig sein, welcher Fortschritt in dessen Amtszeit, von 1897 bis 1910, die Stadt geprägt und welch großartige Sozialeinrichtungen durch ihn errichtet werden konnten: die Gas- und Elektrizitätsversorgung, die Straßenbahn, die 2. Wiener Hochquellenwasserleitung oder etwa das Psychiatrische Krankenhaus Steinhof und das Versorgungsheim Lainz.

Begründung

Angesichts der historischen Bedeutung dieser Strukturen und der Überzeugung, dass die damit verbundene Namensgebung des nach ihm benannten Platzes mit seinem darauf befindlichen Denkmal ein Schlüsselement für eine langfristige, nachhaltige Geschichtsschreibung in einer kulturellen, sich seiner Vergangenheitsaufarbeitung durchaus bewussten Stadt ist, fordern wir die Stadt Wien auf für allfällige, angedachte Namensgebungen eine geeignete Alternative zu finden.

Ergänzender Hinweis:

Wer sich selbst ein Bild darüber machen möchte weshalb denn überhaupt eine Umbenennung sein sollte, findet vielleicht mehr Information im Kommentar von Edwin Baumgarten vom 25.01.2018 erschienen in der Wiener Zeitung.

www.wienerzeitung.at/meinungen/kommentare/943319_Die-alten-Probleme-mit-Strassennamen.html

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
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  • Es ist mit Bedauern festzustellen wie wenig sich die Mitmenschen und auch so manche direkt Betroffenen, einer Beibehaltung eines entscheidenden Teiles einer bis in die Gegenwart nachhaltig wirkenden Stadtgeschichte annehmen, auch wenn sie, wie in diesem Fall auf ein sehr großes Gehör gestoßen ist. Da für das Einreichen von Petitionen eine Mindestanzahl an 500 Unterstützern nicht erreicht werden konnte ist diese als gescheitert zu betrachten.
    Danke an all jene welchen es ein Anliegen war Geschichte auch für zukünftige Generationen bewahren zu wollen.

  • Danke für die Unterstützung.

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