Änderung des Leistungskatalogs betreffend Kostenzuschuss für Zähne und Zahnersatz (§§ 30 ff + Anhang 2 und 5 der Kassensatzung)

Quelle: www.wgkk.at/portal27/wgkkversportal/content?contentid=10007.724574&portal:componentId=gtnd80d9af2-8585-41bf-9127-6235962cee0b&viewmode=content

sowie www.wgkk.at/portal27/wgkkversportal/content?contentid=10007.724573&portal:componentId=gtnd80d9af2-8585-41bf-9127-6235962cee0b&viewmode=content

Änderung des Abschnitts "Festsitzender Zahnersatz (Kronen, Brücken, Stiftzähne, Implantate, gegossene Stiftaufbauten) in besonderen medizinischen Fällen" soll auf "Für festsitzenden Zahnersatz übernimmt die Kasse bis zu 80 Prozent des Vertragstarifes " geändert werden.

Änderung des Abschnitts "Vor Beginn der Anfertigung bzw. der Behandlung ist daher mittels eines Kostenvoranschlages der Zahnbehandlerin/des Zahnbehandlers um Genehmigung anzusuchen." solll auf "Vor Beginn der Anfertigung bzw. der Behandlung ist kein Kostenvoranschlages der Zahnbehandlerin/des Zahnbehandlers mehr notwendig" geändert werden

Die Änderungen sind übergreifend auf alle Bundesländer auszurollen und wirksam zu machen. Die Kostenabrechnung ist wie in der Kostenerstattung (§ 30 der Kassensatzung + § 19 der Krankenordnung) abzuwickeln.

Begründung

Gepflegte und gesunde Zähne sind nicht nur für die Optik sehr wichtig. Kranke oder gar abgestorbene Zähne können bei den Betroffenen auch zu zahlreiche Krankheiten führen. Die entsprechenden Kosten, die bei einer Behandlung anfallen können, führen dazu dass man lange bis gar nicht zum Zahnarzt geht oder auf Behandlungen im Ausland zurück greift.

Dabei können österreichische Zahnärzte, die sich zB auf Angstpatienten spezialisiert haben, den Patienten verständnisvoll und schmerzfrei in wenigen Sitzungen zu einem gesunden und selbstbewussten Lachen verhelfen und Folgeerkrankungen durch kranke Zähne vermeiden.

Kranke Zähne belasten das Immunsystem. Der Körper versucht, wie bei jeder Krankheit, sich gegen die Bakterien und Viren zu wehren. Werden die kranken Zähne nicht behandelt, kann es zu ernsthaften Erkrankungen oder auch Allergien führen. Die Zähne sind durch ihre Nerven und Blutgefäße mit dem Rest des Körpers verbunden. Dringen Bakterien, Viren oder Pilze ins Blut entstehen Folgeerkrankungen, die der Patient selten mit seinen Zähnen in Verbindung bringt. Die ständige Belastung des Immunsystems kann Probleme wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Erschöpfung hervorrufen. Außerdem ist der Patient oft anfälliger für Erkrankungen der Atemwege. Gelangen die Keime einer Parodontitis durch Einatmen in die Lunge, können sie zum Beispiel auch eine Lungenentzündung hervorrufen. Auch das Herz ist gefährdet. Erreichen Bakterien durch die Blutbahn das Herz, besteht die Gefahr einer Herzinnenhautentzündung. Dazu begünstigen kranke Zähne die Entstehung von Gefäßverkalkung, die im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfallen führen können. Dazu besteht ein direkter Zusammenhang zwischen schlechten Zähnen und einem erhöhten Risiko, an Diabetes zu erkranken. Entzündungen des Zahnfleisches, wie beispielsweise bei einer Parodontitis lassen den Blutzucker steigen. Weniger gefährlich als belastend sind Folgeerkrankungen wie Rückenschmerzen und chronische Kopfschmerzen. Durch schmerzende Zähne kauen die Patienten nicht richtig und es kommt zu Verspannungen im Hals-, Nacken-, und Rückenbereich. Wird dieses Problem nicht behoben riskiert der Patient eine chronische Fehlstellung seines Kiefers.

Um das zu vermeiden braucht es nicht viel: Übernahme aller anfallenden Zahnarztkosten in der Höhe von bis zu 80% (minimum 60%) durch den zuständigen Versicherungsträger (unter anderem auch der GKK). Diese Petition soll somit eine Übernahme dieser Kosten und eine Reduzierung von Folgekrankheiten (mit weit höheren Kosten und Aufwand) vorantreiben.

Quelle: www.xn--zahnarztangst-mnchen-3ec.de/zahngesundheit/schlechte-zaehne-gesundheitliche-risiken.html

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ronny Dechler aus Graz
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