Für volle Transparenz und grundlegende Reformen in der Wirtschaftskammer Österreich

Petition richtet sich an
Der Österreichische Nationalrat

244 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet Dezember 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Der Österreichische Nationalrat

Volle Transparenz und grundlegende Reformen der überdimensionierten WK-Strukturen 

Die Strukturen der Wirtschaftskammer Österreich sind aufgebläht und intransparent. Unternehmer:innen zahlen Pflichtbeiträge, ohne dass klar nachvollziehbar ist, wie Entscheidungen getroffen und Mittel eingesetzt werden. Gleichzeitig sitzt im Präsidium eine überdimensionierte Funktionärsebene mit Präsident:innen und Vizepräsident:innen im Übermaß. 10 Präsident:innen und 45 Vizepräsident:innen – eine Zahl, die in keinem Verhältnis zu den Aufgaben steht. Statt effizienter Interessenvertretung entsteht der Eindruck einer Funktionärselite, die sich selbst versorgt. Das Vertrauen der Mitglieder leidet massiv. 

Wir sagen: Es braucht volle Transparenz, echte Budgettransparenz, schlankere Strukturen und Schluss mit Ämterhäufung. Nur so kann die WKÖ wieder das werden, was sie sein soll – eine Interessenvertretung für Unternehmer:innen statt ein Apparat für Funktionärseliten. Damit echte Verantwortung gegenüber den Mitgliedern entsteht. 

Unsere konkreten Forderungen: 

  • Volle Budgettransparenz: Offenlegung des Budgets bis hinunter zu den einzelnen Fachgruppen innerhalb der Sparten der WKÖ. Wofür wird genau wieviel Geld ausgegeben? Alle Mitglieder und Beitragszahlende sollen klar nachvollziehen können wie die Kammerumlagen verwendet werden.
  • Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle: Alle Mitglieder müssen die Möglichkeit haben, sich darüber zu informieren, worüber in den Sitzungen gesprochen und abgestimmt wird – nicht nur im Wirtschaftskammerparlament, sondern auch bis in die Fachgruppenausschusssitzungen 
  • Transparenzpflicht: Veröffentlichung aller Bezüge und Entscheidungsprozesse der Funktionär:innen 
  • Keine Multifunktionär:innen: Es darf nicht sein, dass Funktionär:innen der WK, die Gehälter im fünfstelligen Bereich beziehen, gleichzeitig mehrere andere verantwortungstragende Positionen bekleiden. Wer ein Spitzenamt in der WKÖ innehat, muss seine/ihre volle Aufmerksamkeit den Aufgaben in der Kammer und seinem/ihrem Unternehmen widmen – und nicht Macht und Einkommen durch Ämterhäufung maximieren
  • Strukturelle Verschlankung: Die Zahl der hochbezahlten Funktionär:innen ist weder nachvollziehbar noch vertretbar. Die Existenz von 10 Präsident:innen und 45 Vizepräsident:innen ist ein Paradebeispiel für unnötige Aufblähung und muss dringend reduziert werden 

Begründung

Beispiel: Die Causa Mahrer 

Harald Mahrer bekleidete über Jahre hinweg mehrere zentrale Funktionen – als Präsident der WKÖ, Obmann des Wirtschaftsbundes und Präsident des Generalrats der Österreichischen Nationalbank. Diese Machtkonzentration ist ein Symptom für ein strukturelles Problem: fehlende Transparenz und fehlende Kontrolle. Hochbezahlte verantwortungsvolle Positionen sind keine Nebenjobs, die man alle halbherzig nebenbei ausführen kann, sondern erfordern die volle Aufmerksamkeit.

Unser Ziel 

Die Wirtschaftskammer muss wieder das sein, was sie laut Gesetz sein soll: 
Eine Interessenvertretung für Unternehmer:innen – nicht ein Selbstbedienungsladen für Funktionärseliten. 
 
 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Carpe Diem, Wien
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 02.12.2025
Sammlung endet: 01.06.2026
Region: Österreich
Kategorie: Wirtschaft

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