Ausgangssituation ist eine Grünfläche ohne Bebauung. Die Sonneneinstrahlung dient von Frühjahr bis Herbst dem Pflanzenwachstum. Dabei wird Kohlendioxid der Atmosphäre entnommen und durch Photosynthese in Zucker bzw. Biomasse umgewandelt. Sauerstoff und Wasserdampf werden an die Atmosphäre abgegeben. Die Verdunstung von Wasser wirkt kühlend für den Bodenbereich und befeuchtet die Atmosphäre. Das Pflanzenwachstum ist die Grundlage für alles weitere Leben von Mensch und Tier. Die Nahrungskette beginnt mit dieser Verarbeitung von Sonnenlicht in der Vegetation. All das sind lebensnotwendige und ganz natürliche, von der Schöpfung vorgegebene Arbeitsprozesse.
Im Winter ruht dieser Lebensprozess und die eintreffende Solarstrahlung wird bei Schneelage vermehrt reflektiert. Durch die Dämmwirkung der Schneeschicht wird der Wärmeverlust im darunterliegenden Bodenbereich verringert. Aufgrund der langen und klaren Nächte ist dies eine wichtige Schutzfunktion für das Bodenleben.
Nach Errichtung einer Solaranlage über einer solchen Grünfläche wird das eintreffende Sonnenlicht an der Solarfläche absorbiert. Zwischen etwa 10% und 30% des absorbierten Sonnenlichts werden in elektrischen Strom (Photovoltaik Anlage, PVA) oder Nutzwärme (thermische Solaranlage) umgewandelt. Die restlichen 70 bis 90% der absorbierten Sonnenenergie werden in Wärme umgewandelt und an die umgebende Luft abgegeben. Damit sind Sonnenkollektoren primär „solare Heizkörper“, die den Temperaturanstieg in der Atmosphäre fördern. Die folgenden Fotos und Wärmebilder sind dieser Veröffentlichung entnommen. Weitere Abbildungen zur Thematik findet man auf der Home Page „Der Energiedetektiv“. eike-klima-energie.eu/2021/05/27/energiewende-zerstoert-die-umwelt-teil-1-solaranlagen-foerdern-die-erderwaermung-verursachen-trockenheit-und-zerstoeren-die-umwelt/
Fast 450 Unterstützer haben in kurzer Zeit bereits unterschrieben.
Danke für die Zeit und den Mut sich für die Natur und die Umwelt persönlich einzusetzen.
Danke auch für die vielen interessanten und plausiblen Kommentare bei den Unterschriften.
Im Besonderen möchte ich den sachlichen und fachlichen Kommentar von Hrn. Ing. Dietmar Messerschmidt zitieren:
„PV-Anlagen führen zu einem starken lokalen Temperaturanstieg, verändern mit ihrer Abschattung und Abdeckung die Bodenfeuchte und haben damit einen erheblichen Einfluss auf die Artenvielfalt, bilden Raum für Invasive Pflanzen und Tiere.
PV-Module gehören (wenn überhaupt) maximal auf Flächen mit geringem Albedo-Wert wie dunkle (!) Dächer, Asphalt und Beton.
Auf Wiesen und Grünflächen, mit einem Albedo-Wert von bis zu 0,4, reduzieren PV-Anlagen den Albedo-Wert auf etwa die Hälfte, reduzieren somit die Abstrahlung signifikant und tragen so sogar zur Erderwärmung bei.
Diese Umstände sind nicht nur durch Publikationen und Klima-Tabellen gedeckt, sie lassen sich mit einfachsten Messmitteln durch Laien verifizieren.
Für Grün-Politiker sollte es eine Herzens- und Ehren-Sache sein, so etwas mit allen Mitteln zu verhindern“.
Werner Prutsch, einer der Köpfe hinter dem Masterplan Photovoltaik, zeigt sich von der aktuellen politischen Debatte rund um PV-Anlagen irritiert.
Der Masterplan Photovoltaik ist derzeit das große Thema im Grazer Rathaus. Genauer: Zwei geplante PV-Anlagen auf Freiflächen in Andritz, über die sehr emotional diskutiert wird. Zuletzt am Montagabend im Bezirksrat, am 24. März dann bei der großen Bezirksversammlung im ABC, dem Andritzer Begegnungszentrum. Den Termin hat nun Bezirksvorsteherin Doris Kampus (SPÖ) fixiert, an diesem Abend werden dann Fachleute den Masterplan allgemein und die Projekte in Andritz im Konkreten vorstellen. Und zwar jene auf Freiflächen und auf Dächern.
Kleine Zeitung v. 05.02.2025 Gerald Winter-Pölsler www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/19328078/die-kilowattstunde-kostet-auf-dachflaechen-doppelt-so-viel-wie-am-boden
Yuhuu,
vielen lieben Dank an sämtliche UnterstützerInnen dieser für die Zukunft unserer Stadt und unseres schönen Landes so wichtigen Entscheidung.
Wir haben innerhalb weniger Tage schon mehr als 200 Unterschriften von verantwortungsvollen Menschen bekommen denen sehr bewusst ist, dass intakter Grünraum in vielerlei Hinsicht wichtig und sogar lebensnotwendig ist.
Umso bedeutender ist es nun, dass man den Entscheidungsträgern in Bund, Land und Gemeinden mit Nachdruck vor Augen führt, dass derartige Entscheidungen nicht bloß aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet werden können, sondern dass mit der begrenzten Ressource Natur in unserem wunderschönen Land sehr behutsam umgegangen werden muss.
Ich möchte daher an sämtliche UnterstützerInnen appellieren, noch weiter aktiv zu bleiben und Freunde, Verwandte und Bekannte ins Boot zu holen um dieser Entwicklung, nämlich landwirtschaftliche Flächen für PV-Stromerzeugung zu verbauen, Einhalt zu gebieten.
Nochmals herzlichen Dank und ein angenehmes Wochenende!