Bürgermeister Georg Willi (Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte), DI Dr. Wolfgang Andexlinger (Amt für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration), Stadtregierung und Gemeinderat
anbei finden Sie unsere Stellungnahme zum Ergebnis der Verhandlungen unserer Stadtregierung mit den Projektbetreibern PEMA/UBM. Wir bedauern dieses Ergebnis zutiefst.
Die 35 Sozialwohnungen wurden den Bauherrn nicht - abverhandelt - die bekommen sie dazu!
Sie müssen sie nicht mal bauen, das macht die TIGEWOSI. Sie haben, was sie von Anfang an wollten!
Die Rechnung geht zulasten der Anwohner. Niemand kalkuliert die verminderte Lebensqualität, die Wertverluste für die Anrainer, die Zerstörung der Amraser Dorfcharakteristik. Für den zu erwartenden Leerstand fühlt sich die Stadtregierung nicht verantwortlich, das ist ja Sache der Bauherren, ob sie die Wohnungen verkaufen können oder nicht. Ein scheinbar erfolgreiches Verhandlungsergebnis, das in Wirklichkeit nur einen Gewinner hat.
Im Schreiben anbei haben wir dieses Ergebnis ausführlich kommentiert. Die Tiroler Tageszeitung hat unsere Reaktion bereits berichtet.
Was uns bleibt, ist das Kämpfen und Bemühen um die letzte offene Thematik: Wo kommt die Aus- und Einfahrt in die Tiefgarage hin und können die Straßenzüge mit hohem Durchzugsverkehr im Wohngebiet Amras (Geyrstraße, Gerhart-Hauptmann-Str., Philippine-Welser-St.) entlastet werden?
Sehr geehrte UnterstützerInnen der Petition Lebenswertes Amras,
wie Sie bestimmt schon erfahren haben, ist gestern die Stadtregierung gemeinsam mit PEMA/UBM an die Presse herangetreten und hat ein gemeinsames Projekt präsentiert.
Heute, 15. Jänner, hat der Bauausschuss der Stadt das Projekt eiligst wohlwollend durchgewunken.
Wir hängen zu dieser Notiz die entsprechenden Presseartikel (von gestern) an. Sie sind selbsterklärend.
Von den Details dieser Mogelpackung erfuhren wir gestern über die Medien. Unsere sogenannten „Volksvertreter“ konnten wir im Rahmen des Amraser Neujahrsempfang gestern Abend ansprechen. Die fadenscheinigen Erklärungen und Rechtfertigungsversuche setzten unserer „Fassungslosigkeit die Krone auf“.
Uns, das Kernteam, entsetzt das Ergebnis dieses Prozesses.
Die Politik hat keine einzige Forderung erfüllt. Die Versprechen vor der Wahl und die, die im anschließenden Austausch mit uns gemacht wurden, hat die Stadtregierung nicht gehalten.
So wie wir, wurde auch die Opposition zu keiner Zeit in die „Geheimgespräche“ zwischen Stadtregierung und PEMA/UBM eingeweiht.
Heute konnten wir unsere Meinung mit Medienvertretern diskutieren. Dazu folgen bestimmt entsprechende Berichte.
Stadt präsentiert Kombi-Projekt für Amras - tirol.ORF.at: tirol.orf.at/stories/3337790/
Sehr geehrte UnterstützerInnen der Petition Lebenswertes Amras,
wie Sie bestimmt schon erfahren haben, ist gestern die Stadtregierung gemeinsam mit PEMA/UBM an die Presse herangetreten und hat ein gemeinsames Projekt präsentiert.
Heute, 15. Jänner, hat der Bauausschuss der Stadt das Projekt eiligst wohlwollend durchgewunken.
Wir hängen zu dieser Notiz die entsprechenden Presseartikel (von gestern) an. Sie sind selbsterklärend.
Von den Details dieser Mogelpackung erfuhren wir gestern über die Medien. Unsere sogenannten „Volksvertreter“ konnten wir im Rahmen des Amraser Neujahrsempfang gestern Abend ansprechen. Die fadenscheinigen Erklärungen und Rechtfertigungsversuche setzten unserer „Fassungslosigkeit die Krone auf“.
Uns, das Kernteam, entsetzt das Ergebnis dieses Prozesses.
Die Politik hat keine einzige Forderung erfüllt. Die Versprechen vor der Wahl und die, die im anschließenden Austausch mit uns gemacht wurden, hat die Stadtregierung nicht gehalten.
So wie wir, wurde auch die Opposition zu keiner Zeit in die „Geheimgespräche“ zwischen Stadtregierung und PEMA/UBM eingeweiht.
Heute konnten wir unsere Meinung mit Medienvertretern diskutieren. Dazu folgen bestimmt entsprechende Berichte.
leider können wir wenig Neues berichten. Derzeit sprechen die Bauträger mit der Stadtregierung.
Wir haben dazu im Oktober bei Benjamin Plach (SPÖ) nachgefragt.
Er meinte, er könne zum aktuellen Stand nichts sagen, da keine finale Einigung über die Eckpunkte vorliege. Es gäbe wohl konstruktive Gespräche und man sei bemüht, die Dichte „verträglich“ zu halten, einen Anteil geförderten Wohnbau sicherzustellen und auch soziale Infrastruktur zu schaffen (Stichwort Kinderkrippe).
Das klingt für uns wenig beruhigend. Viel eher scheint es uns ein Hinweis zu sein, dass die Ziele der Stadt zulasten der Anrainer und im Sinne der Bauherren verfolgt werden.
Wir bleiben bei unserer Meinung, dass bei dem hohen Leerstand in Innsbruck, dem minimalen Bevölkerungswachstum und der Umgebung Amras eine Dichte (2,5) wie in der Algunderstraße – Neubau Raiffeisen – maßvoll und mehr als adäquat ist. Dazu haben wir ein Panoramafoto angefertigt, in dem wir die Problematik gut aufzeigen.
Zum Thema Verkehrsberuhigung versuchen wir seit Monaten die jüngsten Daten zu vorhandenen Verkehrszählungen in Geyrstraße, Gerhart-Hauptmann-Straße und Philippine-Welser-Straße zu bekommen. Leider ist uns das bis heute nicht gelungen. Wir bleiben dran.
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
am Dienstag dieser Woche sprachen wir mit Bürgermeister J. Anzengruber (Sprechstunde), um uns über den Stand unserer Anliegen zu informieren.
Leider konnten wir wenig Konkretes erfahren. Die Gespräche mit den Bauträgern UBM/PEMA sind noch nicht abgeschlossen. Der BM geht davon aus, dass noch einige Gesprächsrunden notwendig sind.
Auf unsere konkrete Frage, ob die Stadt bei diesen Gesprächen die Anliegen der Petition „Lebenswertes Amras“ vertritt, antwortete er mit „JA“.
Unsere Frage nach der so wichtigen Verkehrsberuhigung im Wohngebiet beantwortete er sinngemäß so: „Zunächst bleibt abzuwarten, ob die Bauwerber zu den Bedingungen der Stadt überhaupt bauen werden. Abhängig davon wird man sich dieser Frage widmen.“
Es mutet wie Hohn an, dass zwei Tage später die Bauwerber mit einem Bagger den uralten Baumbestand im Anger der alten Hofstelle „Tschugg“ roden. Ausgerechnet zur Brutzeit der Singvögel werden diese riesigen Laubbäume gefällt! Bauherren, die großspurig für die nachhaltige Holzbauweise ihrer geplanten Wohnsilos eintreten, zeigen sich rücksichtslos gegenüber der Natur und schleifen Vogelnester, obwohl es zurzeit keine Notwendigkeit dafür gibt, wie wir vom Bürgermeister erfahren haben.
Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist das Fällen von Bäumen und das Zurückschneiden von Gehölzen in der Zeit vom 1. März bis 30. September zum Schutz der Fortpflanzung wild lebender Tiere grundsätzlich verboten. Es gibt jedoch Ausnahmen, z.B. wenn eine Sondergenehmigung vorliegt. Ob dies der Fall ist, entzieht sich unserer Kenntnis.
wie gewohnt informieren wir Sie über die jüngsten Ereignisse. Im November trafen sich die Bauträger PEMA/UBM mit der Stadtregierung und -planung, um ihr Projekt vorzustellen und zu erörtern. Das nächste Treffen zwischen Stadt und Bauwerbern ist für März 2025 geplant. Wir vom Kernteam bleiben dran und werden berichten.
Auch wir blieben nicht untätig und trafen uns noch vor den Weihnachtsfeiertagen mit Vertretern der drei Stadtregierungsparteien (Ja Jetzt Innsbruck, Grüne, SPÖ) sowie den Oppositionsparteien KPÖ, Liste Fritz und ALI.
Erneut konnten wir unsere Ideen und Argumente zur Redimensionierung des Wohnbauprojektes „Next“ ausführlich besprechen. Auch die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung im Wohngebiet Amras (Durchzugsverkehr DEZ) und die Möglichkeit einer TG-Ein- und Ausfahrt am Südring konnten wir präsentieren und diskutieren.
Alle Politiker*innen zeigten sich ausnahmslos offen und verständnisvoll. Im Gegensatz zu früheren Erfahrungen fühlen wir uns nicht nur gehört, sondern auch verstanden.
In den letzten Tagen des Jahres 2024 gab es eine bemerkenswerte Stellungnahme von AK-Präsident E. Zangerl sowohl im ORF "Tirol heute" als auch in der AK-Zeitung. Er bezieht sich auf das Projekt Next „Tschugg Hofstelle“ in Amras, um die moralisch fragwürdigen Praktiken von Immobilienfirmen anzuprangern (Anm.: Aufwertung von Baugrundstücken über den Verkauf innerhalb eines Firmenimperiums – siehe Benko). Er fordert geeignete gesetzliche Änderungen für mehr Transparenz und leistbaren Wohnraum.
Im Amraser Boten 4/25 konnten wir über die aktuelle Bausperre informieren und unsere Forderungen neuerlich bekräftigen.
Wir hoffen, dass die Weihnachtsfeiertage für Sie alle erholsam waren, und wünschen Ihnen für das Jahr 2025 Gesundheit, Freude und Glück sowie eine erfolgreiche Petition Lebenswertes Amras.
wir alle haben mit Stolz und als gelernte Innsbrucker*innen beinahe fassungslos die letzten Schritte und Beschlüsse unseres neuen Gemeinderats verfolgt.
In geheimer Abstimmung und seltener Einigkeit haben sich alle Fraktionen mit Ausnahme von FPÖ und TURSKY, d.h. zwei Drittel, für die von Planungsstadträtin Bex und BM Anzengruber vorgeschlagene Bausperre und Nachdenkpause am Tschugg Areal ausgesprochen.
ZITATE AUS DEM ANGEHÄNGTEN TT-ARTIKEL
Planungsstadträtin Janine Bex: …Es handelt sich um ein verhältnismäßig umfangreiches, im Ortsbild deutlich wirksames Wohnbauvorhaben, das auch für die allgemeine Wohnungsmischung und Infrastruktur relevant sei…
Bürgermeister Johannes Anzengruber: … Die Zeit soll genutzt werden, um mit allen Beteiligten eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. Wir setzen uns mit den Projektwerbern an einen Tisch, damit in Amras ein verträgliches, nachhaltiges Projekt entstehen kann. Die gemeinsam genutzte Nachdenkzeit schaffe die Möglichkeit, die Fläche im Sinne der Stadtteilzufriedenheit und im Einklang mit dem Zukunftsvertrag der Koalition zu entwickeln…
Im Vorfeld kam es zu Einschüchterungsversuchen seitens der Bauwerber, allen Gemeinderät*innen wurden rechtliche Konsequenzen angedroht. Das machte eine couragierte GR Pia Tomedi (KPÖ) öffentlich.
WARUM KÖNNEN WIR STOLZ SEIN?
Stolz sind wir, weil wir eine Nachdenkpause schon immer vertreten haben. Es braucht diese frei finanzierten Wohnungen derzeit in Innsbruck nicht – Zahlen und Fakten haben wir mehrfach aufgezeigt.
Stolz sind wir auf unsere Gemeinderät*innen, die nicht nur versprechen und ankündigen, sondern sich gegen den Druck vieler (wirtschaftlicher) Interessen für die Bürger*Innen von Amras einsetzen und eine ausgewogene Stadtteillösung anstreben.
Stolz sind wir, weil sich – auch durch unsere Arbeit - die im Wachstumswahn der 2013-2016er Jahre verharrenden Betongoldschmiede im GR nicht durchgesetzt haben. Und, eine Baudichte von über 5 - vergleichbar mit der Innenstadt – nicht gegen den Willen der Bevölkerung durchgewunken wurde.
es gibt zwei wichtige Themen, die wir Ihnen mitteilen wollen.
60 Jahre ARGE Amras
Anbei finden Sie einen Artikel über die erfolgreiche und ungewöhnliche Geschichte der ARGE Amras. Zu unserer großen Freude stellt sich der Obmann, Ferdinand Neu, voll hinter unsere Forderungen für eine maßvolle Verbauung der Tschugg Liegenschaft und eine Verkehrsberuhigung in Amras.
Bausperre
Im Bauausschuss der Stadt Innsbruck fand die angekündigte Bausperre eine Mehrheit, sodass nun am 10.10. der Gemeinderat darüber abstimmt. Die Bauträger PEMA/UBM zeigen sich enttäuscht und haben bereits rechtliche Schritte angekündigt.
Mit Beschluss einer Bausperre wird unserer Forderung nach einer Nachdenkpause entsprochen und wir zollen der neuen Stadtregierung unseren vollen Respekt für diese Entscheidung. Das ist insbesondere deshalb bemerkenswert, weil die alte Stadtregierung und die Stadtplanung bisher vorgaben, gegen die Pläne der Bauwerber kaum eine Handhabe zu haben...
Anmerkung: Wir und einige unserer Unterstützer haben das nie geglaubt! Wir glauben nicht, dass eine "geordnete Bebauung" im Sinne der Tiroler Raumordnung für eine so große Fläche ohne Bebauungsplan möglich ist.
Die Bauwerber brauchen unsere Stadt für:
1. Die Zusammenlegung der Grundstücke zu einem einzigen (dafür gibt es keinen Rechtsanspruch)
2. Die einheitliche Widmung der Fläche (dafür gibt es keinen Rechtsanspruch)
3. Die Änderung des Bebauungsplans im Nord-Westen (dafür gibt es keinen Rechtsanspruch)
4. Die Erstellung eines neuen Bebauungsplans (dafür gibt es einen Rechtsanspruch)
5. Gegebenenfalls eine Vertragsraumordnung (das wäre bei diesem Projekt notwendig; z.B. gilt in dieser Dichtezone 2 die offene Bauweise, keine besondere, wie vorgesehen)
6. Für zukünftige Projekte, die sie im Einvernehmen mit der Stadt in Innsbruck realisieren wollen.
Die Nachdenkpause erlaubt es auch über eine Verkehrsentlastung von Schleich- und Durchzugsverkehr in Amras nachzudenken und auch großräumige Lösungen ins Auge zu fassen. Das ist bei einer so großen Verbauung mit Auswirkungen auf den Stadtteil-Charakter, Bevölkerungszusammensetzung und Infrastruktur von großer Bedeutung.
die Sommerpause ist vorbei und unsere neue Stadtregierung hat ihren Worten auch Taten folgen lassen.
Mit großer Freude haben wir die von Frau Bex angekündigte Bausperre für das „Tschugg Anwesen“ in Amras aus der Zeitung erfahren.
Wir hoffen, dass dieser Vorstoß im Planungsausschuss (morgen 24.09.) und im Gemeinderat die notwendige Mehrheit findet. Auch wenn die Bauwerber mit allen Mitteln und rechtlichen Drohgebärden dagegen angehen werden. Die einjährige Denkpause wird wertvolle Erkenntnisse und neue Ideen bringen.
Gerne haben wir BM Anzengruber, Frau SR Bex und Frau SR Mayr angeboten, uns im Sinne einer Bürgerbeteiligung aktiv in die Nachdenkphase einzubringen und die von uns erhoffte verträgliche Bebauungs- und Verkehrslösung für Amras zu erreichen. Hier besteht nicht nur die Chance, die Lebensqualität vieler Amraser*innen nicht zu verschlechtern – sondern sie sogar zu verbessern.
Werte Unterstützer*innen unserer Petition,
Wie berichtet haben wir Anfang Juli unsere Forderungen, Wünsche und Bedenken, aber auch konkrete Verbesserungsvorschläge zum Wohnbauprojekt von PEMA/UBM Bürgermeister Anzengruber übergeben. Er hat uns den Empfang schriftlich bestätigt und die übergebenen Informationen wie versprochen im GR verteilt. Er hat uns zugesagt, mit uns in Kontakt zu bleiben. Wir gehen davon aus, dass das Projekt im Herbst intensiv diskutiert wird und hoffen auf Erfüllung der Versprechen, die uns vor der Wahl von fast allen Parteien gemacht wurden.
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