• Petition in Zeichnung

    at 25 Mar 2013 21:13

    19.3. Bayer Crop Science ist erfreut, über das Fehlen der Mehrheit für ein Verbot von Neonicotinoiden in der EU-Kommission.
    Es gebe „keine überzeugenden Argumente“. Weiters benennt sie die Auswirkungen auf Bienen als „unwesentlich“.

    Dem entgegen stehen die neuesten Informationen aus der Bienenforschung, wie Neonicotinoide sichtbar auf Honigbienen wirken:
    Bei subletalen Dosierungen (letal wäre tödlich – übrigens bei 4 Milliardstel Gramm):
    Apathisches Verhalten, Orientierungsprobleme, Hyperventilation, direkte Brutschäden durch abgestorbene Brut, massive Lebenszeitverkürzung der Einzelbienen, gestörtes bis auflösendes Sozialverhalten, Verkleinerung der Futtersaftdrüsen der Ammenbienen und dadurch Minderernährung der Brut. Krampfartiger Todeskampf.


    19.3. Ulli Sima, Umweltstadträtin von Wien, schließt sich der Petition an und plant eine eigene Kampagne für Wien noch im Frühjahr.

    20.3.
    Pressemeldung: Der Standard: Tonio Borg – EU – Gesundheitskommissar kündigt an, seine Pläne für ein Teilverbot von Neonicotinoiden in den Berufungsausschuss einzubringen.
    Sein Ziel sei immer noch, dass die Maßnahmen ab dem 1.Juli gelten

    Reaktionen aus dem österreichischen Landwirtschaftsministerium:
    Es fehle an einer „fachlichen Aufarbeitung und wissenschaftlichem Datenmaterial“ (dieses liegt längst vor) Infolge eines Verbotes könnte gentechnisch verändertem Saatgut Tür und Tor geöffnet werden.

    Diese Rute stellt auch der Präsident der Österreichischen Landwirtschaftskammer Ing. Schultes den Imkern ins Fenster, wenn sie weiter für ein Verbot eintreten. (Jahreshauptversammlung Niederösterreichischer Imkerverband am 16.3.2013 St. Pölten)

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