03/26/2026, 13:00
Update zum Sanierungsplan
Nach dem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss vom 06.11.2025 – mit einem vorgeschlagenen Sanierungsbudget von 1,7 Mio. Euro brutto und einem 15-jährigen, unentgeltlichen Baurecht für den Verein Junge Talstation – wurde in den vergangenen Monaten intensiv an der Machbarkeit und konkreten Umsetzung und Machbarkeit gearbeitet.
Direkt im Anschluss wurden wir kontaktiert und konnten seither gemeinsam mit der IIG, den zuständigen Stellen der Stadt Innsbruck und dem Architekturbüro Kröpfl an den Sanierungsplänen arbeiten. Die Zusammenarbeit verlief konstruktiv und transparent und die Planungen wurden heute im Gemeinderat präsentiert.
Die Sanierung wird mit dem veranschlagten Budget als umsetzbar eingestuft, als nächstes werden die Angebote eingeholt und im April-Gemeinderat soll das Budget dann final beschlossen werden. Der Baustart wird im Projektbereicht der IIG mit Ende 2026 und die Übergabe bzw. Eröffnung der Talstation mit Mitte 2027 angegeben.
Mit dem geplanten Ankauf des Gebäudes durch die Stadt Innsbruck und den Beschlüssen zum Sanierungsbudget ist nun eine langfristige Perspektive für die Nutzung als Kulturraum geschaffen. „Besonders freut uns, dass wir von Beginn an in die Prozesse eingebunden waren und unsere Erfahrungen sowie Anforderungen umfassend berücksichtigt wurden. Die Zusammenarbeit haben wir als konstruktiv, qualitätsvoll und transparent erlebt. Mit dem 15-jährigen Baurecht haben wir jetzt endlich eine Grundlage, auf der wir verlässlich planen können. Unser Ziel war immer, einen offenen und niederschwelligen Ort für (Jugend-)Kultur, Austausch und Begegnung zu schaffen – und genau daran knüpfen wir nun an“, so Thomas Krug, Geschäftsführung des Vereins Junge Talstation
Die wichtigsten Punkte:
- Stadt Innsbruck investiert rund 1,7 Mio. € brutto in die Sanierung
- Ankauf des Gebäudes der IVB durch die Stadt Innsbruck
- 15-jähriges, unentgeltliches Baurecht für den Verein Junge Talstation
- Langfristige Planungssicherheit für die Nutzung als Kulturraum
- Sanierung mit technischer Modernisierung, Brandschutz und Barrierefreiheit
- Thermische und schalltechnische Verbesserungen
- Historisch bedeutsame Teile werden erhalten
- Trennung in öffentliche und vereinsinterne Bereiche
- Veranstaltungsraum für Konzerte, Theater, Parties, Workshops und Kulturformate
- Ausstattung durch den Verein
- Offener, niederschwelliger Ort für (Jugend-)Kultur und Begegnung