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  • Ehrenpräsident Rudi Quehenberger ist für Meisterstern

    12-05-16 09:23 Uhr

    "Es geht um mehr als einen Stern!

    Die Spieler der Kampfmannschaft von Red Bull Salzburg wären ohne Wenn und Aber berechtigt, einen Stern als Symbol für zehn errungene österreichische Fußball-Meistertitel zu tragen. Ausschließlich Red Bull Salzburg ist der legitime Nachfolger jenes Vereins, der 1993 und 1994 als "SV Casino Salzburg" und 1997 als "SV Austria Salzburg" österreichischer Fußballmeister wurde und dessen Klubchef ich war. Nicht zuletzt aus dieser Kontinuität heraus, wurde bzw. bin ich ja Ehrenpräsident von Red Bull Salzburg.

    Es hat mich daher befremdet, dass ich hören musste, RBS würde auf den Stern (auch) deshalb verzichten, "weil man sich nicht mit fremden Federn schmücken wolle". Ich kann ja bis zu einem gewissen Grad die Empfindlichkeit bei Red Bull in diesem Zusammenhang verstehen, weil eine - meines Erachtens unwichtige - "Fanszene" in der Übernahme-Zeit massiv gegen RBS Stimmung gemacht und dem Verein (grundlos!) die Berechtigung abgesprochen hat, sich in der Tradition der bis dahin bestehenden Austria Salzburg zu verstehen. Mit "fremden Federn" schmückt sich aus meiner Sicht vielmehr der heutige Verein "SV Austria Salzburg", dessen Gründungsdatum in der "Freien Enzyklopedie Wikipedia" mit 7. Oktober 2005 angegeben wird, während auf der Website dieses Vereins - völlig unberechtigt - als Gründungsjahr 1933 aufscheint.

    Etwas Falsches zu behaupten, und sei es noch so oft der Fall, schafft noch keine Fakten. Ich stimme daher völlig mit jenen Anhängern und Freunden von Red Bull Salzburg überein, die gerne den Stern für zehn Meistertitel auf den Trikots der Spieler sehen würden. Wichtiger als ein Stern ist aber der Geist, der in einem Verein herrscht. Und da bin ich nach wie vor sehr angetan davon - und auch für die Zukunft optimistisch - , was da in "meinem" (Nachfolge-)Verein entstanden ist.
    Rudolf Quehenberger, 11. Mai 2016."