Der FC Bergheim steht seit Jahren für intensive, nachhaltige und leidenschaftliche Arbeit im Frauen- und Mädchenfußball.
Unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit, gezielte Förderung, struktureller Aufbau und sportliche Entwicklung haben dazu geführt, dass heute eine Mannschaft bereit ist, den nächsten Schritt zu gehen.
Dieser Schritt ist nicht nur ein sportliches Ziel. Er ist eine Notwendigkeit.
Denn hinter diesem Verein stehen Spielerinnen – junge Frauen –, die sich über Jahre hinweg entwickelt haben, die trainieren, verzichten, investieren und alles dafür geben, um sich sportlich weiterzuentwickeln.
Und genau diesen Spielerinnen droht nun die Perspektivlosigkeit.
Wir sprechen hier nicht von Einzelfällen.
Wir sprechen von etlichen Spielerinnen, die ohne die Möglichkeit, in einer leistungsorientierten Liga zu spielen, keine sportliche Zukunft mehr im Frauenfußball sehen werden.
Das bedeutet konkret:
- Talente gehen verloren
- Karrieren enden frühzeitig
- jahrelange Nachwuchsarbeit verpufft
Und im schlimmsten Fall bedeutet es noch mehr:
Ein Verein, der über Jahre hinweg den Frauenfußball in Salzburg geprägt und mit aufgebaut hat, steht vor der realen Frage, ob es überhaupt noch Sinn macht, weiterzumachen.
Denn ein Verein mit Ambitionen, mit Strukturen und mit Verantwortung für seine Spielerinnen kann und will nicht noch ein weiteres Jahr auf niedrigstem Niveau stehen bleiben.
Das wäre nicht nur sportlich ein Rückschritt – es wäre ein fatales Signal für den gesamten Frauenfußball.
Wir sprechen hier nicht von einer Sonderbehandlung.
Wir sprechen von einer notwendigen, sportlich sinnvollen Entscheidung im Sinne des gesamten Systems.
Eine Lösung liegt auf der Hand und wäre für alle Beteiligten tragbar:
- Eine einmalige Erweiterung der Liga auf 13 Vereine
- Kein zusätzlicher Absteiger
- Keine sportliche Benachteiligung für bestehende Vereine
- Aber eine echte Perspektive für Spielerinnen und Entwicklung
Diese Lösung würde zeigen, dass es im Frauenfußball nicht nur um Regeln geht – sondern um Menschen, um Entwicklung und um Zukunft.
Der Frauenfußball in Österreich braucht Vereine, die investieren, die aufbauen, die Verantwortung übernehmen.
Wenn genau solche Vereine an entscheidenden Punkten ausgebremst werden, dann stellt sich eine grundlegende Frage: Welche Entwicklung ist eigentlich gewollt?
Wir wollen weitermachen.
Wir wollen Spielerinnen fördern.
Wir wollen Perspektiven schaffen.
Aber dafür brauchen wir die Möglichkeit, den nächsten Schritt zu gehen.
Forderung
Wir fordern die Entscheidungsträger im österreichischen Frauenfußball auf,
- eine sportlich sinnvolle und verantwortungsbewusste Lösung zu treffen,
- dem FC Bergheim, als eigenständigen Verein in der Saison 2026/27, die Möglichkeit zu geben, den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen,
- und damit ein klares Zeichen für die Zukunft des Frauenfußballs zu setzen.
Für unsere Spielerinnen.
Für den Frauenfußball.
Für eine echte Perspektive.
Jede Unterschrift ist ein Zeichen dafür, dass Entwicklung im Frauenfußball möglich sein muss.
Weil es wichtig ist, dass auch in Salzburg Nachwuchsspielerinnnen Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten auf unterschiedlichen Niveaus geboten werden.